13.02.2013 13:39
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In Südeuropa ist der Euro immer noch ein Star

The Wall Street Journal
Die Euro-Krise macht die wirtschaftlichen Erfolge von Spanien, Portugal und Italien zunichte. Trotzdem macht kaum jemand dort den Euro dafür verantwortlich, die Währung ist enorm beliebt. Gerade in Italien glaubt man, dass das Land ohne die europäische Disziplin vor die Hunde gehen würde.


MONFORTE D'ALBA – Seit Jahren macht der Euro dem Winzer Elio Grasso das Leben schwer. Der hohe Wechselkurs frisst die Einnahmen aus Exporten in die USA auf. Seine Kunden im heimischen Italien leiden dagegen unter der langen Rezession. Trotzdem will der Produzent von Barolo-Weinen nicht, dass Italien aus dem Euro austritt: „Wenn wir auf uns allein gestellt wären, hätten wir größere Probleme als Griechenland", sagt er in den höhlenartigen Kellern unter seinem Weinberg.

Die südlichen Mitglieder der europäischen Währungsgemeinschaft sind wirtschaftlich am Boden, hoch verschuldet und können im internationalen Wettbewerb nicht mithalten. Aber selbst im Wahlkampflärm in Italien stellt niemand den Euro ernsthaft in Frage. Die Bevölkerung steht hier wie in Spanien, Portugal und anderen Krisenländer fest hinter der Währung.
Die Vorstellung, dass die Länder am Südrand Europas zu ihren alten Währungen zurückkehren könnten, löst bei den Menschen Angst vor Inflation, um sich greifender Korruption ... Lesen Sie den vollständigen Artikel auf WSJ.de

Bildquellen: andrea michele piacquadio / Shutterstock.com
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