20.10.2017 23:17
Bewerten
(14)

Ex-Fed Chef Ben Bernanke: Darum hat der Bitcoin keine Chance - Diese Kryptowährung aber schon

Positiv für Blockchain: Ex-Fed Chef Ben Bernanke: Darum hat der Bitcoin keine Chance - Diese Kryptowährung aber schon | Nachricht | finanzen.net
Positiv für Blockchain
DRUCKEN
Dass der ehemalige Chef der US-Notenbank dem Bitcoin skeptisch gegenübersteht, dürfte nur wenige Beobachter überraschen. Seine Einstellung zum Thema Blockchain aber möglicherweise schon.
Wenn der ehemalige oberste US-Notenbanker auf einer Veranstaltung der Digitalwährung Ripple auf der Einladungsliste steht, dürfte für Teilnehmer und Beobachter bereits im Vorfeld feststehen, welche Haltung der Experte zum Thema Kryptowährungen einnehmen wird. Doch Ben Bernanke, Ex-Chef der US-Notenbank Federal Reserve, steht nicht dem kompletten Konzept und auch nicht allen Digitalwährungen ablehnend gegenüber.

Anzeige

Der Kauf von Bitcoin ist recht kompliziert und aufwändig.
» Hier können Sie ganz einfach Bitcoin kaufen und verkaufen

Bitcoin hat keine Chance

Der größten Digitalwährung Bitcoin rechnet Bernanke keine großen Überlebenschancen aus. "Bitcoin ist ein Versuch, Fiat-Währung zu ersetzen und damit Regulierungsmaßnahmen und staatliche Kontrolle zu umgehen", so der Wirtschaftsexperte auf der Ripple-Swell-Konferenz. "Ich glaube nicht, dass das ein Erfolg wird". Seiner Einschätzung nach sei Bitcoin "hochspekulativ" und habe sich nicht als echte Transaktionswährung bewährt.

Eine echte Konkurrenz zu traditionellem staatlich kontrolliertem Geld sieht Bernanke in Bitcoin nicht. "Regierungen werden alles Nötige tun, um dies zu verhindern", so seine Einschätzung.

Lob für Ripple und die Blockchain

Das dem Bitcoin zugrundeliegende Konzept, die Blockchain, hat aber seiner Meinung nach durchaus Zukunftspotenzial, denn sie könnten den aktuell wenig zufriedenstellenden Prozess bei Zahlungsabwicklungen beschleunigen und optimieren. Dies sei für globale Bankensysteme sehr vielversprechend, so Bernanke weiter.

"Die Fed, die Bank of England und Japan unterstützen diese Systeme sehr, das sie die Zahlungssysteme verbessern werden. Besonders grenzüberschreitende Zahlungstransaktionen könnten durch die Blockchain beschleunigt werden.

Auch für die Digitalwährung Ripple, die bislang im Schatten von Bitcoin und Ethereum eher ein Nischendasein fristet, hat Bernanke lobende Worte parat. Dessen Konzept zielt nicht auf die Etablierung eines alternativen Finanzsystems ab, wie etwa Bitcoin & Co. dies anstreben. Stattdessen setzt Ripple auf Kooperation und Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden. Dieses Konzept überzeugt nicht nur Ben Bernanke: Bereits 75 internationale Kunden kann Ripple vorweisen.

Bitcoin setzt Kursrally unterdessen weiter fort

Auch wenn Ripple der Favorit von Banken und Notenbankern ist: Bitcoin bleibt die beliebteste Kryptowährung am Markt. Die unverändert hohe Nachfrage hatte den Bitcoin-Kurs in dieser Woche erstmals über die Marke von 5.800 Dollar getrieben. Aktuell kostet ein Bitcoin noch über 5.600 Dollar und hat damit allein in den letzten zwölf Monaten mehr als 790 Prozent zugelegt. Für Ripple ging es im gleichen Zeitraum um 617 Prozent nach oben - auf 0,2154 Dollar.

Redaktion finanzen.net

Weitere Infos: Bitcoin kaufen - So geht's

Bildquellen: Albert H. Teich / Shutterstock.com, vonDUCK / Shutterstock.com, 3Dsculptor / Shutterstock.com

Melden Sie sich jetzt an!

Roboter, Geräte mit künstlicher Intelligenz und automatisierte Maschinen sind bereits Teil unseres Lebens. Wie Anleger mit ETFs in diese Megatrends investieren können, erläutert Patrick Doser von BlackRock im "Webinar for professionals" am 27. November.
Hier zum "Webinar for professionals" anmelden!

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1817-0,0003
-0,03
Japanischer Yen131,5020-0,0180
-0,01
Pfundkurs0,8870-0,0002
-0,03
Schweizer Franken1,16070,0001
0,01
Russischer Rubel69,2380-0,0117
-0,02
Bitcoin7007,790094,8599
1,37
Chinesischer Yuan7,8120-0,0001
-0,00

Heute im Fokus

DAX schließt rot -- Dow geht schwächer aus dem Handel - Deutsche Bank warnt vor Bitcoin -- Tesla bringt pro Stunde eine halbe Million Dollar durch -- Salesforce enttäuscht -- Uniper, BASF im Fokus

Fed-Protokoll: Nächste Zinserhöhung scheint sicher, aber Inflationssorgen bleiben. ProSieben-Aktie dürfte vorerst im DAX bleiben - GERRY WEBER im SDAX akut gefährdet. Deutsche Bank sieht US-Aktien auch 2018 auf Wachstumskurs. Disneys Streamingdienst soll viel preisgünstiger werden als Netflix. Android-Geräte betroffen: Bot räumt deutsche Konten leer.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Payment-Trend: Der Vormarsch von digitalen Zahlungsabwicklern

Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, warum vor allem asiatische Unternehmen beim Mobile-Payment eine wichtige Rolle spielen und welche Aktien vom mobilen Bezahlen profitieren könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Sind Sie in Bitcoins investiert?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
EVOTEC AG566480
BYD Co. Ltd.A0M4W9
AIXTRON SEA0WMPJ
BP plc (British Petrol)850517
GeelyA0CACX
Sabina Gold & Silver Corp.A0YC9U
Apple Inc.865985
Nordex AGA0D655
Infineon AG623100
Deutsche Telekom AG555750
CommerzbankCBK100
TeslaA1CX3T