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26.11.2012 14:30

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NICHT VOR 2016?

Finanztransaktionssteuer könnte sich verzögern

Deutsche Bank zu myNews hinzufügen Was ist das?


Die von Deutschland forcierte Einführung einer Steuer auf Finanzgeschäfte könnte sich verzögern. "Vor 2016 würde ich keine Finanztransaktionsteuer im Haushalt einstellen".

Dies sagte der Steuerabteilungsleiter im Bundesfinanzministerium, Michael Sell, nach Angaben der "Wirtschaftswoche" auf einer Veranstaltung in Berlin.

    Laut Sell unterstützten zwar elf Länder die deutsch-französische Initiative. Die Detailverhandlungen könnten aber noch eineinhalb Jahre dauern. Noch einmal die gleiche Zeit werde die Umsetzung beanspruchen, da die Abgabe nur vollelektronisch eingesammelt werden könne. Sell halte es für möglich, dass die Steuer nur auf Aktien und Anleihen, nicht jedoch auf Derivate erhoben werde.

    Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums betonte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: "Wir arbeiten mit Hochdruck und Engagement an der Einführung einer Finanztransaktionssteuer im Wege der verstärkten Zusammenarbeit, um sie so schnell wie möglich Realität werden zu lassen". In der mittelfristigen Finanzplanung seien für 2014 bis 2016 Steuereinnahmen aus der Finanztransaktionsteuer von zwei Milliarden Euro pro Jahr veranschlagt, sagte der Sprecher.

    Der SPD-Finanzexperte Joachim Poß forderte, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) müsse hierzu auf dem nächsten EU-Gipfel für Klarheit sorgen. "Überlegungen, die darauf abzielen, die Einführung erst für 2016 zu planen, sind nicht im Interesse der deutschen Steuerzahler." Die Steuer müsse Aktien, Anleihen und Derivate umfassen, so Poß.

    BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: istock/Sven Hoppe

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Kommentare zu diesem Artikel

Hamtaro schrieb:
26.11.2012 18:46:41

Aktuell, da die Wirtschaft boomed, neigt der Staat dazu immer mehr die Bürger zu schröpfen. Spätestens dann wenn die Wirtschaft hier nicht mehr boomed wird sie dem Steuerzahler das Genick brechen u. dem Staat am Ende auch. Warten wir es ab.Dauert nicht mehr lange.

CostAverage schrieb:
26.11.2012 13:07:41

nun wird dem Steuerzahler eine weiter Steuer aufgehalst, die er zahlen muss, obwohl er z.B. nur für seine Rente ansparen möchte. Wohlgemerkt zusätzlich zum Risiko, daß er ohnehin hat. Das eigentliche Problem aber wird trotz der neuerlichen Belastung für den Bürger aber weiterhin Bestand haben.

DiBoFfm schrieb:
26.11.2012 09:47:15

Dies ist die nächste Steuererhöhung für die Bürger zur Finanzierung der Hedgefonds, die sich mit Griechenland-Anleihen eine goldene Nase verdienen.

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