01.03.2013 14:51
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Worauf Anleger bei Goldinvestments achten sollten

Gold-Serie Börse Stuttgart
Die Deutschen sind echte Gold-Fans: Nach einer Studie der Steinbeis Hochschule aus dem Jahr 2012 besitzen rund 40,2 Millionen Menschen in Deutschland physisches Gold ...
... in Form von Schmuck, 20,4 Millionen Menschen nennen Münzen oder Barren ihr Eigen. Außerdem halten zwölf Millionen Bundesbürger goldbezogene Wertpapiere wie Aktien, Zertifikate oder Exchange Traded Commodities (ETCs) – dies sind 6 Prozent mehr als noch im Jahr 2010. Doch wie jedes Investment haben auch goldbezogene Wertpapiere Besonderheiten. Anleger sollten die spezifischen Eigenschaften von Goldinvestments kennen, um deren Risiken und Chancen genau einschätzen zu können und die passenden Produkte für das eigene Portfolio zu finden – etwa mit Blick auf Erträge, Kosten und Wechselkursrisiken.

Ertragsstruktur berücksichtigen

Die Ertragsstruktur von ETCs – ob sie nun mit physischem Gold unterlegt sind oder nicht – unterscheidet sich von den Erträgen bei Aktien. Wie physische Rohstoffinvestments auch erwirtschaften Gold-ETCs keine Zinserträge: Sie verbriefen einen Zahlungs- oder Lieferanspruch auf Gold. Damit partizipieren Gold-ETCs an der Entwicklung des Goldpreises. Bei physisch unterlegten Produkten erwirbt der Emittent das Gold, lagert es in Tresoren ein und verwaltet dann den Bestand. Bei Aktien von Goldminenbetreibern hängt die Kursentwicklung auch vom Goldpreis ab. Steigt die Nachfrage nach Gold, dann stehen auch Minenbetreiber gut da: Die Kurse ihrer Aktien steigen, eventuell erhöhen sich auf die Dividenden. Allerdings sind die Kurse von Goldminenaktien – anders als bei ETCs – in erster Linie vom Erfolg des Unternehmens abhängig.

Kosten im Blick haben

Bei den unterschiedlichen Goldinvestments sollten Anleger auch die Kosten nicht aus dem Blick verlieren. Bei ETCs, die mit physischem Gold unterlegt sind, können Kosten für die Lagerung des Edelmetalls und seine physische Auslieferung an den Anleger entstehen. Dies hängt allerdings vom jeweiligen Produkt ab. So fallen zum Beispiel beim ETC EUWAX Gold neben den börsenüblichen Transaktionskosten keine weiteren Kosten für Lagerung oder physische Lieferung an. Bei Minenaktien werden beim Kauf und Verkauf die Ordergebühren fällig, hinzu kommen die Depotgebühren.

Dollar-Kurs beachten

Gold wird – wie viele andere Rohstoffe auch – in US-Dollar gehandelt. Damit ist für Investoren aus dem Euroraum ein Wechselkursrisiko verbunden: Steigt der Euro gegenüber dem Dollar, kann das Goldinvestment des Euro-Anlegers an Wert verlieren. Andererseits können Anleger auch davon profitieren: Fällt der Dollar-Kurs, steigt der Goldpreis in Euro - das wirkt sich positiv auf das jeweilige Goldinvestment aus.

Über die Börse Stuttgart
Als Marktführer im börslichen Handel für verbriefte Derivate in Europa und Unternehmensanleihen in Deutschland ist die Börse Stuttgart der führende europäische Börsenplatz für Privatanleger. Anleger können in Stuttgart Aktien, verbriefte Derivate, Anleihen, Fonds und Genussscheine effizient und preiswert handeln. Mit durchschnittlich rund 35 Prozent des Orderbuchumsatzes ist die Börse Stuttgart der führende deutsche Handelsplatz im intermediärgestützten Börsenhandel. Insbesondere im börslichen Handel mit Unternehmensanleihen ist Stuttgart Marktführer in Deutschland. Durch ein hybrides Marktmodell, das Handelsexperten in den elektronischen Handel einbindet, gewährleistet die Börse eine äußerst flexible und kosteneffiziente Orderausführung. Für größtmögliche Transparenz und ein Höchstmaß an Anlegerschutz wird der gesamte Handel durch die Handelsüberwachungsstelle als unabhängiges Börsenorgan überwacht. Um die Anleger optimal über die angebotenen Produkte zu informieren, bietet die Börse Stuttgart zahlreiche Bildungsmaßnahmen für Privatanleger, Berater und Interessierte an.
Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Autors wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Africa Studio / Shutterstock.com
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