16.05.2012 15:26

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GOLD UND ROHÖL

Gold: Alarmstufe rot



Gold: Wenig Glanz in Sicht
Beim Blick auf den Goldchart kann einem (als Goldfan) derzeit die Freude vergehen. Eine wichtige Unterstützungszone wurde nämlich nach unten durchbrochen.

von Jörg Bernhard

Nach dem Unterschreiten der Marke von 1.550 Dollar wird es nun richtig gefährlich. Die langfristige Trendlinie, die sich seit Herbst 2008 gebildet hat, ist akut gefährdet. Sollte sowohl die psychologisch wichtige Marke von 1.500 Dollar als auch die knapp darunter verlaufenden Unterstützungen gebrochen werden, droht ein weiterer Ausverkauf.

Unter fundamentalen Aspekten tragen daran die Eurokrise und die damit einhergehende Dollarstärke den Löwenanteil der Verantwortung. Vereinfacht ausgedrückt lässt sich sagen: Gold ist "out" und der Dollar "in". Ob es sich dabei um eine nachhaltige Entwicklung handelt, darf allerdings bezweifelt werden. Dafür sieht die Schuldensituation in den USA zu schlecht aus.

Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 15.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 15,70 auf 1.541,40 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Rekordlagerstände in Cushing

Während der Ölpreis massiv fällt, befinden sich die gelagerten Ölmengen am Nymex-Lieferpunkt in Cushing (Oklahoma) auf Rekordniveau. Am Nachmittag könnte der offizielle Rohölbericht des US-Energieministeriums (16.30 Uhr) diesbezüglich neue Impulse generieren. Nach der Bekanntgabe der Verkaufszahlen neuer US-Eigenheime zeigte sich der Ölpreis erholt. Mit 717.000 verkauften Neubauten fiel das Zahlenwerk besser als erwartet aus. Bei der Industrieproduktion (April) gab es mit plus 1,1 Prozent ebenfalls eine positive Überraschung. Am Abend folgt dann noch das Protokoll der letzten Fed-Sitzung, welches den Marktakteuren Hinweise auf die aktuelle Gemütslage der Notenbanker liefern könnte.

Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,94 auf 93,04 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,48 auf 111,76 Dollar zurückfiel.

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Kommentare zu diesem Artikel

Seckendhand schrieb:
04.06.2012 02:27:01

Von wem wird dieser J. Berhard eigentlich bezahlt?!

Charttechniker schrieb:
Wertung: 1/5

18.05.2012 06:20:58

Aktualisiert mal bitte eure Falschanalysen.

manzet schrieb:
17.05.2012 16:05:41

so schnell gehts, die Geschichte ist schon wieder überholt.
Lasset das Gold einfach in ruhe.

Holzauge2012 schrieb:
17.05.2012 14:51:30

Wer soll das ganze noch verstehen! Irgendwie ist das unstimmig, oder?

kalwin schrieb:
17.05.2012 14:10:41

Ich denke auch, dass hier nur versucht weren soll, den katastrophalen Aktienmarkt anzukurbeln.
Die üblichen Manipulationen großer Goldinvestoren mal eingeschlossen.

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