19.12.2012 14:55
Bewerten
 (7)

Gold: Charttechnisch angeschlagen

Gold: Charttechnisch angeschlagen
Gold und Rohöl
Nach dem gestrigen Test der 200-Tage-Linie bleibt die charttechnische Lage beim gelben Edelmetall weiterhin angeschlagen.
von Jörg Bernhard

Der Risikoappetit hat unter den Investoren wieder spürbar zugenommen und zu einer erhöhten Attraktivität von Aktien-Investments geführt. Die anstehenden Feiertage lassen die Umsätze höchstwahrscheinlich spürbar zurückgehen, so dass die Gefahr signifikanter Rücksetzer wächst. Während der Goldpreis auf Dollarbasis den tiefsten Stand seit dreieinhalb Monaten markierte, gab es aufgrund der Dollarschwäche in Euro gerechnet sogar ein neues Fünfmonatstief zu beklagen. Analysten der Deutschen Bank befürchten einen Rückschlag in Richtung 1.600 Dollar, falls auf dem aktuellen Kursniveau keine erfolgreiche Bodenbildung gelingen sollte.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 4,50 auf 1.666,20 Dollar pro Feinunze.

Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

Rohöl: Kauflaune setzt sich fort

Die positive Tendenz des Ölpreises lässt sich vor allem auf die Hoffnung auf eine Lösung der „Fiskalklippen-Problematik“ zurückführen. Die drohende Nachfrageschwäche wäre damit erst einmal obsolet. Grundsätzlich hat sich an der aktuellen Überversorgung der Märkte allerdings kaum etwas geändert. Die am Nachmittag gemeldeten Baustarts und –genehmigungen für US-Eigenheime (November) fielen mit 861.000 bzw. 899.000 gemischt aus. Um 16.30 Uhr dürfte nun der EIA-Wochenbericht für ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit sorgen. Dabei gilt: Je stärker die Lagermengen zurückfallen, desto besser sehen die Perspektiven für den Ölpreis aus.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,39 auf 88,32 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,91 auf 109,75 Dollar anzog.

Bildquellen: FikMik / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
  • Alle2
  • ?
01.07.15
Sizing Up Europe Stocks, Junk Bonds, and Gold (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
01.07.15
Gold Prices Fall on Pressure From Dollar's Rally (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
01.07.15
Gold Drifts Higher on Greek Default but Gains May Be Brief (EN, The Wall Street Journal Deutschland)

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.168,50-0,40
-0,03
Kupferpreis5.754,00-37,00
-0,64
Ölpreis (WTI)55,52-1,01
-1,79
Silber15,63-0,07
-0,43
Super Benzin1,460,00
0,00
Weizen204,25-0,50
-0,24

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren43,25
+0,1
5g Goldbarren187,57
+0,1
10g Goldbarren361,46
+0,1
1 Uz Goldbarren1.103,75
+0,1
Krügerrand1.117,03
+0,1
Britannia1.127,21
+0,1
Maple Leaf1.113,82
+0,1
American Eagle1.125,00
+0,1
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Wall Street feiertagsbedingt geschlossen -- Griechisches Verfassungsgericht lässt Referendum zu -- K+S, Facebook im Fokus

Tsipras schwört seine Anhänger auf 'Nein' bei Referendum ein. Knappes Ergebnis bei Hellas-Referendum erwartet. Friedliche Demonstration gegen Sparauflagen für Griechenland. Alter Flughafen Berlin-Schönefeld bleibt länger am Netz. Tsipras fordert Schuldenschnitt und 20 Jahre mehr Zeit. Im Übernahmepoker um K+S verhärten sich die Fronten. Tsipras: Ein Nein beim Referendum wäre kein Ende der Verhandlungen. Varoufakis: Einigung mit Gläubigern kommt in jedem Fall zustande.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welcher Fußballtrainer verdient am meisten?

Diese Aktien stehen bei Hedgefonds ganz oben

Umfrage

Wie wird sich nach Ihrer Einschätzung der DAX bis zum Jahresende entwickeln?