14.11.2012 14:58
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Gold: Deutsche Bank prognostiziert 2.000 Dollar

Gold: Deutsche Bank prognostiziert 2.000 Dollar
Gold und Rohöl
Auf der Jahreskonferenz der London Bullion Market Association in Hongkong äußerte sich der Edelmetallchefhändler der Deutschen Bank hinsichtlich Gold ausgesprochen bullish.
von Jörg Bernhard

So erwartet Raymond Key im kommenden Jahr ein neues Rekordhoch von über 2.000 Dollar pro Feinunze und begründete dies mit der expansiven Geldpolitik der großen Notenbanken. Damit gehört der Edelmetallexperte zweifellos zu den besonders optimistischen Besuchern der LBMA-Konferenz. Laut einer Umfrage unter sämtlichen Teilnehmern lag der durchschnittliche Erwartungswert der Teilnehmer bei 1.849 Dollar. Am morgigen Donnerstag wird der World Gold Council seinen Quartalsbericht zur Lage am Goldmarkt veröffentlichen. Der Zusammenschluss großer Goldminengesellschaften dürfte ins gleiche Horn blasen und die Perspektiven des Goldpreises positiv hervorheben.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 3,30 auf 1.728,10 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Trotz Überversorgung stabil

Wegen des Feiertags am Montag erfolgt die Bekanntgabe des Rohöl-Wochenberichts des US-Energieministeriums erst am Donnerstagnachmittag. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll es einen Anstieg der Lagermengen um 2,5 Millionen Barrel gegeben haben. Das American Petroleum Institute liefert am Abend aktuelle Marktdaten. Vor dem Hintergrund eines nachlassenden Öldurstes in weiten Teilen der Welt, scheint das Aufwärtspotenzial von Öl relativ begrenzt zu sein. Aus charttechnischer Sicht belastet bei WTI derzeit vor allem die Tatsache, dass die 50-Tage-Linie die 100-Tage-Linie von oben nach unten gekreuzt hat, was als starkes Verkaufssignal gilt.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,24 auf 85,14 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,07 auf 108,19 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: Julian Mezger
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