07.02.2013 15:16
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Gold: Kaum Bewegung nach Notenbanksitzung

Gold: Kaum Bewegung nach Notenbanksitzung
Gold und Rohöl
Auch nach den Statements der Bank of England und der EZB verlief der Goldhandel in relativ geordneten Bahnen. Zur Wochenmitte schwankte er zwischen 1.674,30 und 1.684,00 Dollar.
von Jörg Bernhard

Am Samstag beginnen die Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest, so dass in der kommenden Woche die Nachfrage und die Umsätze bei dem gelben Edelmetall rückläufig sein dürften. Heute wurde gemeldet, dass die chinesische Goldproduktion 2012 das sechste Jahr in Folge angestiegen und auf ein Rekordniveau von 403 Tonnen geklettert ist.
Weil die Krise in Europa und die Fiskalklippe in den USA nicht mehr ganz so hohe Wellen schlagen, halten sich auch die Kursausschläge des Goldpreises in Grenzen. Dies lässt sich an der historischen 20-Tage-Volatilität sehr gut ablesen. Die Risikokennzahl hat sich seit Sommer vergangenen Jahres mehr als halbiert und liegt aktuell bei lediglich 11,4 Prozent. Dadurch wird der sichere Hafen zweifellos attraktiver, schließlich können Anleger, die aus Furcht vor Geldentwertung Gold kaufen, auf ein hohes Maß an Volatilität gerne verzichten.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.05 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 0,60 auf 1.678,20 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Stabile Tendenz am US-Arbeitsmarkt

Mit 366.000 Neuanträgen auf Arbeitslosenhilfe fiel die Entwicklung am US-Arbeitsmarkt zwar etwas schlechter als erwartet aus, den Marktakteuren war es dennoch relativ egal. Vor allem bei der Nordseemarke Brent ist der Trend nach oben weiterhin ungebrochen. Mittlerweile kostet Öl in Europa so viel wie seit fünf Monaten nicht mehr. Und auch mit dem Spread – also der Preisdifferenz zwischen Brent und WTI – geht es weiter bergauf. Hier sind wir mittlerweile bei 20,53 Dollar angelangt.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 15.05 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,18 auf 96,80 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,60 auf 117,33 Dollar anzog.

Bildquellen: iStock/t_kimura
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