21.02.2013 14:56
Bewerten
 (26)

Gold: Verkaufslawine vorerst überstanden

Gold: Verkaufslawine vorerst überstanden
Gold und Rohöl
Beim Goldpreis entwickelt sich der Februar zu einem extrem schlechten Monat. Bei steigenden Umsätzen fiel das gelbe Edelmetall in Richtung einer wichtigen Unterstützung.
von Jörg Bernhard

Beim am aktivsten gehandelten Gold-Future wurden den Januar über meist weniger als 50.000 Kontrakte gehandelt. Am Dienstag und Mittwoch vervielfachten sich die Umsätze hingegen auf über 200.000 Futures pro Tag. Die Verkaufslawine drückte den Goldpreis auf Dollarbasis auf den tiefsten Stand seit siebeneinhalb Monaten, auf Eurobasis markierte er sogar ein 16-Monatstief.
Aus charttechnischer Sicht steht nun eine wichtige Bewährungsprobe an, schließlich dürfte ein nachhaltiger Rutsch unter die bei 1.550 Dollar verlaufende Unterstützungszone neue chartinduzierte Verkäufe generieren. Timingindikatoren wie der Relative-Stärke-Index zeigen allerdings mit aktuell 22 Prozent eine eindeutig überverkaufte Lage an. Die Chance auf eine technische Bewegung ist somit relativ groß, zumal die fundamentalen Probleme der Finanzwelt immer noch nicht gelöst sind und daher Gold als sicherer Hafen attraktiv erscheinen lassen.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 5,80 auf 1.572,20 Dollar pro Feinunze.

Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

Rohöl: Schock nach Fed-Protokoll

Weil nach dem Fed-Protokoll Ängste aufkamen, dass die US-Notenbank ihre ultralockere Geldpolitik früher als erwartet beenden könnte, herrschte im gesamten Rohstoffsektor Verkaufsstimmung. Diese wurde durch Gerüchte verstärkt, dass ein großer Rohstofffonds in finanziellen Schwierigkeiten stecken soll. Die am Nachmittag veröffentlichten Daten vom US-Arbeitsmarkt wurden da lediglich als Randnotiz wahrgenommen. Mit einem Anstieg der wöchentlichen Neuanträge von 341.000 auf 362.000 fielen die Zahlen schlechter als erwartet aus.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 1,43 auf 93,79 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,58 auf 114,02 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: Lisa S. / Shutterstock.com, Julian Mezger

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant1
  • Alle2
  • ?
Euro fondsxpress
Der Goldpreis nähert sich langsam, aber sicher der 1000-US-Dollar-Marke. Damit hat er sich nun schon in etwa von seinem Höchststand 2011 fast halbiert und notiert auf dem tiefsten Stand seit Oktober 2009.
31.07.15
Gold Miner Buenaventura: Losses Continue, Copper Optimism? (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
31.07.15
31.07.15
31.07.15
30.07.15

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.094,536,63
0,61
Kupferpreis5.226,50-30,00
-0,57
Ölpreis (WTI)46,90-1,56
-3,22
Silber14,780,16
1,12
Super Benzin1,43-0,00
-0,21
Weizen180,25-1,50
-0,83

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren41,25
0,0
5g Goldbarren177,29
0,0
10g Goldbarren341,06
0,0
1 Uz Goldbarren1.035,28
0,0
Krügerrand1.049,59
0,0
Britannia1.059,78
0,0
Maple Leaf1.046,51
0,0
American Eagle1.057,70
0,0
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- Dämpfer für US-Zinswende: Arbeitskosten steigen schwächer - US-Börsen stagnieren -- Rekordverlust für Schweizer Nationalbank -- Airbus, Sharp, BNP Paribas im Fokus

Eurokurs unter 1,10 Dollar. Datenschützer beharren auf globalem Löschanspruch gegen Google. Griechische Börse öffnet am Montag. Chinas Finanzaufsicht untersucht automatisierten Handel. ArcelorMittal wieder mit schwarzen Zahlen. Weidmann will Gläubiger von Krisenländern beteiligen. Gute Prognose überwiegt für Anleger Verlust bei LinkedIn.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Das sind die10 innovativsten Länder der Welt

Die heißesten deutschen Überflieger

Umfrage

Daimler will noch in diesem Jahr einen selbstfahrenden Lastwagen auf einer deutschen Autobahn testen. Was halten Sie davon, dass ein Computer den Fahrer ersetzt?