30.10.2012 21:34
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Updates zu Allianz, Bayer, Daimler und Deutsche Bank

Updates zu Allianz, Bayer, Daimler und Deutsche Bank
Tipps der Analysten
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 30.10.2012

 

ADVA

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Aktien von Adva Optical Networking von 6,50 auf 5,50 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Nach dem schwachen dritten Quartal des Glasfaserkabel-Spezialisten habe er seine Gewinnerwartungen gesenkt, schrieb Analyst Benjamin Kohnke in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Das Zahlenwerk und der enttäuschende Ausblick auf das vierte Quartal seien aber nicht

 

ALLIANZ

 

    FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für die Allianz nach Zahlen und angehobenem Gewinnziel auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 100,00 (Kurs: 95,74) Euro belassen. Das Ergebnis des Versicherers zum dritten Quartal sowie die neue Unternehmensprognose für das operative Jahresergebnis lägen über seinen und auch über den Erwartungen des Marktes, schrieb Analyst Thorsten Wenzel in einer Studie vom Dienstag.

 

ALLIANZ

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Allianz nach Quartalszahlen und einer Anhebung des Gewinnausblicks auf "Overweight" belassen. Der operative Jahresgewinn des Versicherungskonzerns könnte auf 9,4 Milliarden Euro steigen und damit positiv überraschen, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Dienstag. Einziger Wermutstropfen sei der Nettogewinn im dritten Quartal gewesen. Damit bleibe das Aufwärtspotenzial für die Jahresdividende relativ bescheiden.

 

ALLIANZ

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Aktien der Allianz nach vorläufigen Zahlen auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 96,00 Euro belassen. Der Betriebsgewinn des Versicherers habe im dritten Quartal seine bereits optimistischen Erwartungen noch einmal leicht übertroffen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Dienstag. Der Reingewinn sei allerdings wie erwartet ausgefallen, da der Konzern seine Bilanz mit Hilfe der Entschärfung einiger Risiken und Umstruktierungen gestärkt habe.

 

ALLIANZ

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Allianz nach Quartalszahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 100,00 Euro belassen. Der Versicherungskonzern habe in allen Segmenten und vor allem in der Fondssparte Asset Management überraschend gut abgeschnitten, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Dienstag. In Folge dessen habe die Allianz ihre Gewinnerwartungen für 2012 erhöht und rechne nun damit, beim operativen Gewinn die Schwelle von 9 Milliarden Euro zu übertreffen. Pfänder hingegen kalkuliert weiterhin mit einem Betrag in Höhe von 8,42 Milliarden Euro. Wie schon in den ersten neun Monaten dieses Jahres dürften auch im vierten Quartal zum Beispiel Umstrukturierungen und der Abbau von Anlagerisiken das Wachstum des Reingewinns begrenzen.

 

BAYER

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Bayer nach Quartalszahlen auf "Neutral" belassen. Der Gewinn je Aktie (EPS) habe seine Prognose und die Konsensschätzung dank niedrigerer Steuern übertroffen, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Dienstag. Dieser Steuereffekt habe trotz der Schwäche im Geschäft mit Kunststoffen (Material Science) und Agrochemie (Crop Science) zu der positiven Überraschung geführt.

 

BAYER

 

    NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein hat die Einstufung für Bayer nach Zahlen und einem Zukauf von Schiff Nutrition auf "Market-Perform" mit einem Kursziel von 67,00 Euro belassen. Der Chemie- und Pharmakonzern habe gute Zahlen vorgelegt, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Studie vom Dienstag. Der Umsatz habe die Markterwartungen übertroffen, das operative Ergebnis (EBITDA) sei wie erwartet ausgefallen. Der Kaufpreis für den US-Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln erscheine auf den ersten Blick hoch, die Übernahme sei aber im Einklang mit Bayers Wachstumsstrategie.

 

BAYER

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Bayer nach Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 76,00 Euro belassen. Auf bereinigter Basis habe das Zahlenwerk den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Dienstag. Der Konzern habe in seiner Gesundheitssparte sehr gut abgeschnitten und damit die leicht schwächeren Gewinne im Kunststoff- und Agrogeschäft ausgeglichen.

 

DAIMLER

 

    ZÜRICH - Die UBS hat das Kursziel für die Aktien von Daimler von 55,00 auf 45,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe die Gewinnprognose für den Autobauer für die kommenden beiden Jahre um 16 Prozent gesenkt, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer Studie vom Dienstag. Es sei nicht ganz klar, ob neue Produkte von Mercedes und Kostensenkungen die Ergebnisse im kommenden Jahr stabil halten könnten. Das Management des Konzerns müsse sich dann wohl zwischen Stellenstreichungen und einer Kürzung der Dividende entscheiden.

 

DEUTSCHE BANK

 

    LONDON - Das Analysehaus S&P Equity hat das Kursziel für Deutsche Bank nach Zahlen von 34,00 auf 37,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der operative Vorsteuergewinn von 1,4 Milliarden Euro habe weitgehend seiner Schätzung entsprochen, aber über der Konsensprognose gelegen, schrieb Analyst Frank Braden in einer Studie vom Dienstag. Das Kursziel habe er unter anderem wegen der verbesserten Kapitalsituation und den Restrukturierungsfortschritten der Bank angehoben.

 

DEUTSCHE BANK

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Quartalszahlen auf "Neutral" belassen. Der Umbau des Bankhauses sei auf gutem Weg, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Studie vom Dienstag. Doch mit der schwachen Kernkapitalausstattung wachse der Rückstand auf die Konkurrenz, so dass ein Bewertungsabschlag für die Aktie angemessen sei.

 

DEUTSCHE BANK

 

    STUTTGART - Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat Aktien der Deutschen Bank (Deutsche Bank) nach der Bilanzvorlage zum dritten Quartal auf "Halten" mit dem Kursziel 36,00 (Kurs: 34,59) Euro belassen. Die Finanzzahlen des Instituts hätten ihn in Summe positiv überrascht, schrieb Analyst Ingo Frommen in einer ersten Reaktion am Dienstagmorgen. Für die Gesamtstory bewertet der Experte den aktuellen Bericht dennoch unspektakulär.

 

DEUTSCHE BANK

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse (CS) hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Quartalszahlen auf "Underperform" mit einem Kursziel von 27,00 Euro belassen. Vor allem dank der starken Geschäfte im Investmentbanking hätten die Ergebnisse positiv überrascht, schrieb Analyst Amit Goel in einer Studie vom Dienstag. In dieser Sparte habe der bereinigte Vorsteuergewinn seine Prognosen deutlich übertroffen. Dennoch rät der Experte den Anlegern, die Aktien des deutschen Branchenprimus in die Stärke hinein zu verkaufen. Sein bevorzugter Wert unter den europäischen Banken, die Investmentbanking betreiben, bleibe die UBS.

 

DEUTSCHE BANK

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Bank nach Quartalszahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 37,00 Euro belassen. Der Reingewinn habe seine Erwartungen und die durchschnittlichen Marktschätzungen übertroffen, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Dienstag. Grund dafür sei vor allem ein unerwartet hoher Vorsteuergewinn in der Sparte Corporate Banking & Securities gewesen. Auch das starke Anleihengeschäft habe geholfen.

 

DEUTSCHE BOERSE

 

    LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Deutsche Börse (Deutsche Boerse) nach Quartalszahlen auf "Underweight" mit einem Kursziel von 44,00 (Kurs: 41,61) Euro belassen. Das Zahlenwerk sei im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Daniel Garrod in einer Studie vom Dienstag. Allerdings habe der Börsenbetreiber sein Umsatzziel gesenkt und rechne für dieses Jahr nur noch mit Nettoerlösen von 1,95 Milliarden Euro.

 

DEUTSCHE BOERSE

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Börse nach Quartalszahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Das Zahlenwerk sei so schwach wie erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Dienstag. Der bereinigte operative Gewinn des Börsenbetreibers habe seine Prognosen und die durchschnittlichen Markterwartungen ebenso verfehlt wie der bereinigte Gewinn je Aktie. Zudem hätten sich die Experten bei den Nettoerlösen mehr erhofft.

 

DEUTSCHE BOERSE

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Deutsche Börse nach Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 41,80 Euro belassen. Sowohl die Quartalsresultate als auch der Ausblick des Frankfurter Börsenbetreibers entsprächen den Erwartungen, schrieb Analyst Rae Maile in einer Studie vom Dienstag. Da sowohl er als auch der Markt die Erwartungen schon vor den Zahlen gesenkt hätten, sehe er hier nur wenig weiteres Abwärtspotenzial.

 

DEUTSCHE BOERSE

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Deutsche Börse nach Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 53,00 Euro belassen. Das Zahlenwerk des Börsenbetreibers habe seine Prognosen verfehlt, jedoch die durchschnittlichen Markterwartungen getroffen, schrieb Analyst Arnaud Giblat in einer Studie vom Dienstag. Die Kostenprognose für 2013 signalisiere einen Anstieg der Projektkosten um etwa 40 Millionen Euro. Dies dürfte zum Teil durch Kosteneinsparungen kompensiert werden.

 

ELRINGKLINGER

 

    DÜSSELDORF - Das Bankhaus Lampe hat ElringKlinger vor Zahlen von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft und das Kursziel von 21,00 auf 20,00 Euro gesenkt. Der Autozulieferer dürfte ein solides drittes Quartal hinter sich haben, schrieb Analyst Christian Ludwig in einer Studie vom Montag. Allerdings sollte der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erheblich gesunken sein. Auch das Unternehmensziel für 2012 sollte aufgrund der Schwäche der europäischen Automarktes verfehlt werden. Der Experte reduzierte deshalb seine Gewinnschätzungen.

 

GEA GROUP

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Gea Group von 24,00 auf 26,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Add" belassen. Der Maschinenbaukonzern entwickele sich trotz des makro- und mikroökonomisch schwierigen Umfelds gut und erreiche seine Ziele, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Dienstag. Der Umsatz habe die Erwartungen getroffen und bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen sei das Ergebnis sogar besser als erwartet ausgefallen. Das gelte auch für die Aufträge.

 

GEA GROUP

 

    LONDON - Barclays hat die Aktien von Gea Group nach Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 28,50 Euro belassen. Das dritte Quartal des Anlagenbauers habe seine positive Sicht der Dinge bestätigt, wobei der Konzern sein Geschäft außerhalb der Lebensmittelbranche reduzieren sollte, schrieb Analyst Allan Smylie in einer Studie vom Dienstag. Er rechne daher für Anfang des Jahres weiter mit einer Ankündigung entsprechenender Beteiligungsverkäufe.

 

GFK

 

    LONDON - Die HSBC hat das Kursziel für die Aktien von Gfk von 46,00 auf 42,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Nach der Senkung der Margenziele gebe es bei dem Marktforschungsunternehmen in diesem Jahr wohl keine Überraschungen mehr, schrieb Analyst Christopher Johnen in einer Studie vom Dienstag. Das starke organische Wachstum dürfte zudem den Kurs stützen. Der Experte hat seine Prognosen für den Gewinn je Aktie in den Jahren bis 2015 um 10 bis 14 Prozent gesenkt.

 

GFK

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für GfK nach der Senkung der Ergebnisprognose für 2012 von 39,50 auf 35,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Analyst Georg Remshagen reduzierte in einer Studie vom Dienstag seien Prognosen für das bereinigte operative Ergebnis und den Gewinn je Aktie des Marktforschungsunternehmens in den nächsten drei Jahren. Der Margendruck und der ungünstigere Umsatzmix dürften bestehen bleiben.

 

GRAMMER

 

    DÜSSELDORF - Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Grammer von 22,00 auf 18,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Kaufen" belassen. Angesichts der schwierigen Nutzfahrzeugmärkte habe er seine Jahresschätzungen für den Hersteller von Autositzen reduziert, schrieb Analyst Christian Ludwig in einer Studie vom Montag. Auch die Unternehmensziele für 2012 seien wohl nicht mehr erreichbar. Mit Blick auf das relativ niedrige Kurs-Gewinn-Verhältnis sei die Aktie aber nicht teuer, begründete er seine unveränderte Kaufempfehlung.

 

HENKEL

 

    LONDON - Die HSBC hat die Aktien von Henkel vor der Vorstellung neuer Mittelfristziele auf "Underweight" mit einem Kursziel von 55,00 Euro belassen. Der Markt erwarte wohl, dass der Konsumgüterhersteller für das Jahr 2016 eine Betriebsgewinnmarge (EBIT) von 16 Prozent in Aussicht stellen werde, schrieb Analyst Cedric Besnard in einer Studie vom Dienstag. Diese sei auch machbar, aber daher dürfte nur ein höheres Margenziel den Kurs nach oben treiben. Ein solches sei aber mit einigen Umsetzungsrisiken behaftet, da eine Marge von 17 Prozent wohl erheblicher Änderungen im Produktportfolio bedürfe.

 

HUGO BOSS

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Hugo Boss nach Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 94,00 Euro belassen. Das Zahlenwerk des Modekonzerns sei zwar weitgehend hinter den Erwartungen zurückgeblieben, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Dienstag. Allerdings habe er bereits erwartet, dass sich die Geschäfte im dritten Quartal abschwächten. Im Schlussquartal dürften die Gewinne nun wieder steigen, da unter anderem die Belastungen aus der Umstellung von zwei auf vier Kollektionen pro Jahr wegfielen.

 

KABEL DEUTSCHLAND

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Kabel Deutschland vor Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 62,00 Euro belassen. Im Vergleich zum ersten Geschäftsquartal dürfte das Umsatzwachstum moderat zugelegt haben, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Dienstag. Der Kabelnetzbetreiber befinde sich auf einem robusten Wachstumspfad. Angesichts der jüngsten Preissteigerungen werde er möglicherweise seine Schätzungen erhöhen.

 

LINDE

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Linde nach Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 162,00 Euro belassen. Der Industriegase-Konzern sei auf bereinigter Basis unerwartet stark gewachsen, schrieb Analyst Stephan Kippe in einer Studie vom Dienstag. Der Experte betonte die defensiven Qualitäten des Unternehmens in einem volatilen wirtschaftlichen Umfeld.

 

LINDE

 

    LONDON - Die HSBC hat die Aktien von Linde nach Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 154,00 Euro belassen. Der Hersteller von Industriegasen biete mit den ordentlichen Quartalsergebnissen weiterhin belastbares Wachstum zu einer vernünftigen Bewertung, schrieb Analyst Sebastian Satz in einer Studie vom Dienstag. Das neue Programm zur Steigerung der Effizienz sei umfangreicher ausgefallen als von ihm erwartet.

 

LINDE

 

    LONDON  - Nomura hat das Kursziel für Linde nach Zahlen von 146,00 auf 145,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das Zahlenwerk des Herstellers von Industriegasen habe dank der Integration der jüngsten Zukäufe über seinen Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Jean De Watteville in einer Studie vom Dienstag. Die Geschäftsentwicklung auf bereinigter Basis habe jedoch enttäuscht. Die angekündigten Kostensenkungen überraschten nicht. Der Experte hat seine Prognosen für den bereinigten Gewinn je Aktie wegen Verbuchungseffekten im Zusammenhang mit dem Lincare-Zukauf gesenkt.

 

LINDE

 

    FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für Linde nach Zahlen zum dritten Quartal von 133,00 auf 139,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) seien seine Erwartungen übertroffen worden, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Montag. Positiv habe sich vor allem die Übernahme von Lincare ausgewirkt. Das neue Sparprogramm dürfte für positive Impulse sorgen. Angesichts des moderaten Aufwärtspotenzials bestätigte der Experte sein Halten-Votum.

 

LINDE

 

    DÜSSELDORF - Das Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Linde nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 160,00 Euro belassen. Trotz etwas schwächer als erwartet ausgefallener Umsätze, habe die operative Marge (EBITDA-Marge) seine Schätzung übertroffen, schrieb Analyst Heiko Feber in einer Studie vom Montag. Die mit den jüngsten Akquisitionen verbundenen zusätzlichen Abschreibungen habe er allerdings unterschätzt. Der Experte kündigte daher eine Überarbeitung seiner Gewinnprognosen an.

 

MAN

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat MAN vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 94,00 Euro belassen. Die Produktionskürzungen des Lastwagenbauers seien wegen der anhaltenden Schwäche der Lkw-Märkte notwendig und überraschten deshalb nicht, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Der Konzern dürfte ein schwaches Zahlenwerk zum dritten Quartal vorlegen. Entscheidender seien jedoch Aussagen zu einer etwaigen Erholung des Geschäfts in Südamerika und zur Wirksamkeit der beschlossenen Kostensenkungsmaßnahmen.

 

METRO

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro nach Quartalszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Der Umsatz des Handelskonzerns habe seine Schätzungen übertroffen, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Dienstag. Der bereinigte operative Gewinn aber sei stärker gesunken als gedacht. Der Umsatzrückgang in der Sparte Metro Cash & Carry reflektiere Maßnahmen zum Umbau des operativen Geschäftes.

 

MUNICH RE

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Munich Re auf "Buy" mit einem Kursziel von 135,00 Euro belassen. Der Wirbelsturm Sandy könnte Versicherungsschäden von fünf Milliarden US-Dollar oder mehr nach sich ziehen, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Dienstag. Für den Rückversicherer würde dies einen Vorsteuerverlust von 250 Millionen Dollar bedeuten. Damit sei seine Prognose für den Nettogewinn 2012 nicht in Gefahr.

 

PROCTER & GAMBLE

 

    FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für Procter & Gamble (P&G) nach Quartalszahlen von 69,00 auf 73,00 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Konsumgüterkonzern habe auf bereinigter Basis seine Prognosen übertroffen, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Montag. Zudem habe P&G die Ziele für das laufende Geschäftsjahr 2012/13 bestätigt. Er habe daher seine Gewinnschätzungen leicht erhöht. Belastungsfaktoren seien der anhaltende Wettbewerbsdruck und die schwierige konjunkturelle Lage.

 

SANOFI

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Sanofi von 74,00 auf 78,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Das Wachstumspotenzial des Pharmakonzerns jenseits der auslaufenden Patente werde weiter unterschätzt, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Dienstag. Er rechne 2013 mit steigenden Margen.

 

SIEMENS

 

    LONDON - Barclays hat die Aktien von Siemens vor Zahlen auf "Equal Weight" mit einem Kursziel von 73,00 Euro belassen. Der Mischkonzern möge bei der Vorstellung seines neuen Unternehmenkonzepts erläutern, warum die Ergebnisse der Konkurrenz hinterhinkten und wie das behoben werden könne, schrieb Analyst Nick Webster in einer Studie vom Dienstag. Die entsprechenden Details dürften entscheidend für den Aktienkurs der nächsten zwölf Monate sein. Das vierte Geschäftsquartal sei beim Auftragseingang und Umsatz nach den beiden schwachen Vorquartalen wohl wieder besser ausgefallen.

 

SOFTWARE AG

 

    LONDON - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Software AG nach endgültigen Quartalszahlen auf "Underweight" belassen. Die Ergebnisse des Softwareherstellers hätten den bereits veröffentlichten Eckdaten entsprochen, schrieb Analystin Stacy Pollard in einer Studie vom Dienstag. Die konkretisierten Aussagen zu den erwarteten Produktumsätzen mit Großrechner-Software (ETS) und Prozess-Software (BPE) implizierten niedrigere Erwartungen als bisher. Dafür könnte der Produktmix nun günstiger ausfallen.

 

SOFTWARE AG

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Software AG nach der Konkretisierung des Jahresausblicks auf "Add" mit einem Kursziel von 33,00 Euro belassen. Der Softwarekonzern halte weiterhin mit Blick auf die Datenbanksoftware ETS den Ball ein wenig flach, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Dienstag. Die Ziele für die Prozesssoftware BPE seien immer noch etwas herausfordernd.

 

THYSSENKRUPP

 

    FRANKFURT - Kepler hat die Aktien von ThyssenKrupp vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 15,00 Euro belassen. Der Stahlkonzern habe wegen des schwachen Absatzes im europäischen Stahlgeschäft und der anhaltenden Verluste in Amerika ein schwieriges viertes Geschäftsquartal hinter sich, schrieb Analyst Rochus Brauneiser in einer Studie vom Dienstag. Das Abwärtspotenzial für die Aktie sei jedoch begrenzt, weil der Markt seine Gewinnerwartungen an das Gesamtjahr schon nach unten angepasst habe.

 

THYSSENKRUPP

 

    FRANKFURT - Equinet hat die Aktien von ThyssenKrupp nach einem Pressebericht über die Genehmigung des Verkaufs von Inoxum auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Der Markt habe eine Genehmigung des Verkaufs durch die Europäische Kommission weitgehend erwartet, so dass eine solche den Kurs nicht sonderlich treiben sollte, schrieb Analyst Stefan Freudenreich in einer Studie vom Dienstag. Der Markt sei viel mehr an Neuigkeiten zum Verkauf des Stahlgeschäfts in Amerika interessiert.

 

UBS

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat UBS von "Buy" auf "Conviction Buy" hochgestuft und das Kursziel von 17,60 auf 20,30 Franken angehoben. Die mit den Quartalszahlen angekündigten Umbaumaßnahmen der Schweizer Bank hätten Auswirkungen, die deutlich über die Reaktion des Aktienkurses hinaus gingen, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer Studie vom Dienstag. Dabei verwies er auf das Kursplus von mehr als zehn Prozent in den vergangenen zwei Tagen. Mittel- bis langfristig verbesserten die Veränderungen das Profitabilitätsprofil der Bank, verringerten die Schwankung bei den Eigenkapitalkosten und verbesserten die Kapitalsituation.

 

UBS

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für UBS nach Quartalszahlen sowie Details zu geplanten Einsparungen auf "Hold" mit einem Kursziel von 13,00 Franken belassen. Der Vorsteuerverlust der Schweizer Großbank sei deutlich höher ausgefallen als von ihm erwartet, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Dienstag. Dies ginge primär auf Abschreibungen für das Investmentbanking zurück. Doch auch bereinigt um diese und andere Sondereffekte sei die UBS hinter seinen Erwartungen zurückgeblieben.

 

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

 

    LONDON - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 180,00 auf 190,00 (Kurs: 158,45) Euro angehoben. Der Autobauer habe das schwache Preisumfeld in diesem Jahr erstaunlich gut verkraftet, schrieb Analyst Fraser Hill in einer Studie vom Dienstag. Damit sei die Basis für eine Vielzahl strukturell positiver Faktoren geschaffen worden, die für steigende Gewinne sorgen könnten. Dies schlage sich jedoch noch immer nicht in der Bewertung der VW-Vorzüge nieder, begründete Hill die Hochstufung. Gemessen am globalen Autosektor seien die VW-Aktien günstig.

 

VOSSLOH

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Vossloh vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 70,00 Euro belassen. Der Verkehrstechnikkonzern dürfte dank der Umsatzerholung in China ein relativ solides drittes Quartal hingelegt haben, schrieb Analystin Felicitas Bismarck in einer Studie vom Dienstag. Die Erlöse bei Schweißerei-Dienstleistungen dürften sich hingegen noch nicht erholt haben. Davon gehe eine gewisse Gefahr für die Jahresziele aus.

 

/he

 

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Julian Mezger
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