05.07.2012 21:45
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Updates zu BMW, Daimler, Deutsche Telekom, Infineon und VW

Updates zu BMW, Daimler, Deutsche Telekom, Infineon und VW
Tipps der Analysten
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 05.07.2012

 

AAREAL BANK

 

    DÜSSELDORF - Die HSBC hat das Kursziel für Aareal Bank von 24,00 auf 22,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Das Institut gehöre zu den wenigen europäischen Banken, welche in jedem Quartal der vergangenen fünf Jahre Gewinne ausgewiesen haben, schrieb Analyst Johannes Thormann in einer Studie vom Donnerstag. Der vorsichtige Ansatz des Managements bei Finanzierungen und beim Neugeschäft belaste den Zinsüberschuss allerdings stärker als gedacht. Daher habe er die Gewinnschätzungen je Aktie reduziert. Thormann zählt das Papier des MDax-Unternehmens aber dennoch zu den sechs deutschen "Top Picks" für das zweite Halbjahr.

 

ARCELORMITTAL

 

    LONDON - Die HSBC hat die Aktie von ArcelorMittal von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 15,10 auf 14,50 Euro gesenkt. Die Geschäftsbedingungen für den Stahlkonzern verschlechterten sich, schrieb Analyst Thorsten Zimmermann in einer Studie vom Donnerstag. Er kürzte seine Gewinnprognose vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um weitere zehn Prozent. Die Marktschätzung dürfte ebenfalls sinken.

 

BARCLAYS

 

    LONDON - Die HSBC hat das Kursziel für Barclays von 210,00 auf 190,00 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das Institut habe mit Blick auf die Restrukturierung des Investmentbankings und den Ausstieg aus wenig profitablen Sparten noch viel zu tun, schrieb Analyst Peter Toeman in einer Studie vom Donnerstag. Nach dem Rücktritt von Vorstandschef Bob Diamond sei es zwar wahrscheinlicher geworden, dass die Restrukturierung voranschreite. Weil aber zunächst ein neues Managementteam geformt werden müsse, dürfte sich der Zeitrahmen dafür verschieben, so der Experte. Sein neues Ziel berücksichtige zusätzliche Rückstellungen für Schadensersatzansprüche nach der mutmaßlichen Manipulation des Libor-Zinssatzes.

 

BAYER

 

    PARIS - Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Bayer auf "Neutral" mit einem Kursziel von 58,00 Euro belassen. Der Markt für Mittel zur Behandlung der pulmonalen Hypertonie sei hart umkämpft, schrieb Analyst Nicolas Guyon-Gellin in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Bayer habe es offenbar schwer, das Mittel Rociguat im Wettbewerb gut zu platzieren. Experten betrachteten es als interessantes Medikament, doch hebe es sich zu wenig von ähnlichen Mitteln ab.

 

BMW

 

    LONDON - JPMorgan hat die Einstufung für BMW nach Juni-Absatzzahlen für Westeuropa und die USA auf "Overweight" belassen. Die jüngste Absatzschwäche des bayerischen Autobauers habe zu tun mit dem Modellwechsel bei der 3er-Serie, schrieb Analyst Bernard Donges in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Dieser beeinträchtige vorübergehend die Produktion. In den kommenden Monaten sollte sich dies aber wieder ändern.

 

BRENNTAG

 

    PARIS - Exane BNP hat das Kursziel für Brenntag nach einem Analystentreffen von 105,00 auf 107,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die gegenwärtigen Analystenprognosen für den Chemiekonzern deckten sich mit den Erwartungen des Managements, schrieb Analyst Gerhard Orgonas in einer Studie vom Donnerstag. Weiterhin sei das Geschäft in Amerika robust, während es sich Europa weiter widerstandsfähig zeige.

 

BRENNTAG

 

    DÜSSELDORF - Die HSBC hat das Kursziel für die Aktien des Chemikalienhändlers Brenntag von 100,00 auf 108,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Synergieeffekte durch Akquisitionen und eine höhere Effizienz durch die Neuordnung des Europa-Geschäfts würden vom Markt weiterhin unterschätzt, schrieb Analyst Jesko Mayer-Wegelin in einer Studie vom Donnerstag. Das neue Ziel spiegele den Wert künftiger Zukäufe wieder. Der Titel sei einer von sechs "German Top Picks" für das zweite Halbjahr.

 

DAIMLER

 

    LONDON - JPMorgan hat die Einstufung für Daimler nach Juni-Absatzzahlen für Westeuropa und die USA auf "Neutral" belassen. Die Neuzulassungen von Mercedes-Benz-Fahrzeugen in Westeuropa seien im Jahresvergleich um sechs Prozent zurückgegangen, schrieb Analyst Bernard Donges in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Diese Entwicklung decke sich aber mit den Auto-Absatzzahlen in den wichtigsten westeuropäischen Märkten. Wegen der etwas schwächeren Preismacht bleibe es beim "Neutral"-Votum für die Daimler-Aktie.

 

DEUTSCHE TELEKOM

 

    LONDON - Die Citigroup hat die Einstufung für Deutsche Telekom auf "Buy" mit einem Kursziel von 9,30 Euro belassen. Das zweite Quartal dürfte für den Telekomsektor erneut schwierig gewesen sein, schrieben die Analysten um Simon Weeden in einer Branchenstudie vom Donnerstag. In den Aktienbewertungen sollten aber die schlechten Nachrichten inzwischen weitgehend eingepreist sein. Bei der Deutschen Telekom sehen die Experten Raum für positive Überraschungen.

 

EON

 

    PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Eon nach der Einigung mit Gazprom auf neue Gaslieferverträge auf "Buy" mit einem Kursziel von 21,00 Euro belassen. Die Verhandlungen seien schneller beendet worden als erwartet, schrieb Analyst Alberto Ponti in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte rechnet mit einer positiven Gewinnwirkung und einer Stärkung der Bilanz. Er hob seine Prognosen für 2012 und 2013 entsprechend etwas an.

 

FIELMANN

 

    DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Fielmann nach vorläufigen Zahlen für das erste Halbjahr auf "Halten" mit einem Kursziel von 74,00 Euro belassen. Das Wachstum beim Brillenabsatz sowie das Umsatzplus hätten seinen Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Christoph Schlienkamp in einer Studie vom Donnerstag. Er gehe davon aus, dass die Optikerkette erneut Marktanteile gewonnen habe, da die Branche im Durchschnitt kein Plus erreicht haben sollte. Einen Grund für eine Änderung seiner Anlageempfehlung sah der Experte nicht.

 

FIELMANN

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Fielmann nach vorläufigen Zahlen zum ersten Halbjahr auf "Hold" mit einem Kursziel von 68,00 Euro belassen. Die Resultate im Kerngeschäft lägen im Rahmen seiner Erwartungen, aber etwas unter den Marktschätzungen, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Donnerstag. Das Vorsteuerergebnis dürfte im zweiten Quartal wegen höherer Personal- und Marketingkosten stagniert haben. Das könnte einige Marktakteure enttäuschen.

 

FIELMANN AG

 

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Fielmann nach vorläufigen Zahlen zum ersten Halbjahr auf "Hold" mit einem Kursziel von 73,00 Euro belassen. Wegen höherer Marketingaufwendungen und der Personalkostenentwicklung habe die Profitabilität der Optikerkette enttäuscht, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings sollten die höheren Werbeausgaben nicht als dauerhaft betrachtet werden. Insgesamt hätten das Geschäft und die Wachstumsstory sich nicht verschlechtert. Dennoch sollten Investoren eventuell etwas vorsichtiger agieren, da die Aktien derzeit ausreichend bewertet erschienen.

 

HEIDELBERGCEMENT

 

    ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für HeidelbergCement nach einer Investorenveranstaltung von 46,00 auf 42,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Das Geschäft in den USA habe sich in diesem Jahr mit Blick auf die Umsatz- und Preisentwicklung sehr stark verbessert, schrieb Analyst Gregor Kuglitsch in einer Studie vom Donnerstag. Nach einem insgesamt schwierigen Jahresauftakt dürfte das zweite Quartal nun deutlich besser verlaufen sein. Die Kurszielsenkung begründete der Experte mit einer Anpassung an die Bewertung der Vergleichsgruppe. Der Experte zieht die Aktien der Wettbewerber Lafarge und Holcim vor.

 

HEIDELBERGER DRUCK

 

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Heidelberger Druck (Heidelberger Druckmaschinen) auf "Hold" mit einem Kursziel von 1,60 Euro belassen. Die Marktanteilsverluste des Wettbewerbers Manroland dürften Heidelberger Druck bei den Bemühungen helfen, wieder profitabel zu arbeiten, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Donnerstag. Das Kursrisiko sei begrenzt und für einen deutlichen Anstieg brauche es Folgeaufträge in den kommenden Wochen. Daher laute das Votum weiterhin "Hold".

 

HOCHTIEF

 

    DÜSSELDORF - Die HSBC hat die Einstufung für Hochtief (HOCHTIEF) auf "Overweight" mit einem Kursziel von 60,00 Euro belassen. Die zwei problematischen Megaprojekte der australischen Tochter Leighton sollten in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen sein, schrieb Analyst Tobias Loskamp in einer Studie vom Donnerstag. Dann sollte sich der Fokus wieder auf die starken Gewinnperspektiven richten. Die Hochtief-Aktie dürfte vor einem Wendepunkt stehen, vermutet der Experte und zählt sie zu seinen sechs deutschen "Top Picks" für das zweite Halbjahr.

 

INFINEON

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Infineon (Infineon Technologies) von 9,50 auf 7,80 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Er habe die Gewinnprognosen für den Chipproduzenten reduziert, um den Auswirkungen der Konjunkturabkühlung auf die automobilen und industriellen Endmärkte des Unternehmens Rechnung zu tragen, schrieb Analyst Kai Korschelt in einer Branchenstudie zu europäischen Halbleiterwerten vom Donnerstag. Allerdings könnte sich das Makroumfeld bald stabilisieren, was die Gewinnschätzungen weniger riskant erscheinen lassen würde. Der Experte zieht Infineon den Aktien des Wettbewerbers STMicroelectronics vor.

 

K+S

 

    PARIS - Exane BNP hat das Kursziel für K+S von 32,00 auf 35,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underperform" belassen. Der verbesserte kurzfristige Ausblick könnte zu einem Überschießen der Aktie führen, schrieb Analystin Heidi Vesterinen in einer Studie vom Donnerstag. Langfristig blieben aber Sorgen um Überkapazitäten in der Branche bestehen.

 

KABEL DEUTSCHLAND

 

    LONDON - Die Citigroup hat die Einstufung für Kabel Deutschland auf "Sell" mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Das zweite Quartal dürfte für den Telekomsektor erneut schwierig gewesen sein, schrieben die Analysten um Simon Weeden in einer Branchenstudie vom Donnerstag. In den Aktienbewertungen sollten aber die schlechten Nachrichten inzwischen weitgehend eingepreist sein. Die Zahlenvorlage von Kabel Deutschland werde kein großes Ereignis sein, das Papier sei im Branchenvergleich hoch bewertet.

 

LANXESS

 

    DÜSSELDORF - Die HSBC hat Lanxess (LANXESS) von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft, das Kursziel aber von 66,00 auf 64,00 (Kurs: 53,81) Euro gesenkt. Die neue Anlageempfehlung resultiere aus dem jüngsten Kursrückgang, schrieb Analyst Jesko Mayer-Wegelin in einer Studie vom Donnerstag. Das Ziel sei aber trotz gestiegener Gewinnschätzungen gesunken, da die Branchenbewertung nun stärker gewichtet werde.

 

LEONI

 

    DÜSSELDORF - Die HSBC hat die Einstufung für Leoni (LEONI) auf "Overweight" mit einem Kursziel von 43,00 Euro belassen. Im Bereich Kabelsysteme dürften die starken Geschäfte mit Volkswagen und Nutzfahrzeugbauern die schwachen Volumina bei Peugeot und Opel kompensieren, schrieb Analyst Niels Fehre in einer Studie vom Donnerstag. In Anbetracht eines rund zehnprozentigen Abschlags auf die Aktien der Wettbewerber ergebe sich eine günstige Einstiegsgelegenheit. Das Leoni-Papier zähle zu seinen sechs deutschen "Top Picks" für das zweite Halbjahr.

 

LUFTHANSA

 

    LONDON - JPMorgan hat die Einstufung für Lufthansa (Deutsche Lufthansa) auf "Overweight" belassen. Die Lufthansa-Aktie sei nach wie vor sein "Top Airline Pick", schrieb Analyst David Pitura in einer Studie vom Donnerstag. So sei Deutschlands größte Fluggesellschaft etwa im Vergleich mit der britisch-spanischen IAG noch stärker auf Premium-Passagiere ausgerichtet.

 

MERCK KGAA

 

    LONDON - JPMorgan hat die Einstufung für Merck KGaA (Merck) auf "Underweight" belassen. Die jüngsten Studienergebnisse für das Medikament Erbitux zur Behandlung von Magenkrebs hätten enttäuscht, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Donnerstag. An den Zielen des Pharmakonzerns für 2014 dürfte dies aber kaum etwas ändern. Eine mögliche Anhebung der Ziele durch Erbitux-Umsätze in dieser Indikation scheide nun aber ebenfalls aus.

 

MERCK KGAA

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Merck KGaA (Merck) nach dem verfehlten primären Endpunkt einer Studie zu Erbitux bei Magenkrebs auf "Hold" mit einem Kursziel von 81,00 Euro belassen. Angesichts eines früheren Erbitux-Fehlschlags habe er ohnehin keine hohen Erwartungen gehabt, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Donnerstag. Deshalb habe er für das Mittel in dieser Indikationen keinen Kapitalwert in seinem Bewertungsmodell angesetzt.

 

MERCK KGAA

 

    ESSEN - Die National-Bank AG hat die Einstufung für Merck KGaA (Merck) nach dem verfehlten primären Endpunkt einer Studie zu Erbitux bei Magenkrebs auf "Halten" mit einem Kursziel von 78,00 Euro belassen. Die Nachricht reihe sich in zuletzt gehäufte Fehlschläge bei Produktzulassungen und Studienergebnissen ein, schrieb Analyst Steffen Manske in einer Studie vom Donnerstag. Merck besitze im umsatzstarken Pharmasegment mit den beiden Hauptprodukten Erbitux und Rebif eine zu geringe Basis für künftiges Wachstum. Entsprechend seien die bekannten Umbaupläne bei Merck Serono ein notwendiger Schritt.

 

MERCK KGAA

 

    FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Merck KGaA (Merck) nach dem verfehlten primären Endpunkt einer Studie zu Erbitux bei Magenkrebs auf "Hold" mit einem Kursziel von 83,00 Euro belassen. Er habe zwar nur geringe Erwartungen gehabt und dem Einsatz des Medikaments in dieser Indikation nur begrenztes kommerzielles Potenzial beigemessen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Donnerstag. Dennoch sei der bereits zweite Rückschlag bei klinischen Studien zu Erbitux binnen zweier Monate eine weitere Enttäuschung in puncto Medikamentenpipeline. Investoren sollten die Aktien vorerst meiden.

 

METRO

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro AG (METRO) nach einem "FAZ"-Bericht über geplante Stellenstreichungen in der Konzernzentrale auf "Hold" mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Dies sowie die offenbar geplante Personalaufstockung reflektiere die angestrebten Kostensenkungen sowie die geplante Steigerung der Flächenproduktivität in den Filialen, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Donnerstag.

 

PORSCHE SE

 

    HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Porsche SE nach dem angekündigten Verkauf der verbliebenen Beteiligung an der Porsche AG an Volkswagen auf "Hold" mit einem Kursziel von 47,00 Euro belassen. Der Substanzwert der Porsche SE Holding betrage 71 Euro je Aktie, basierend auf den Bedingungen der beschleunigten Bildung des integrierten Automobilkonzerns und des derzeitigen VW-Kurses, schrieb Analyst Marc-Rene Tonn in einer Studie vom Donnerstag. Angesichts des Status der Porsche SE als Finanzholding und des Risikos von Gerichtsprozessen sei aber ein gewisser Abschlag zum Substanzwert angemessen.

 

PORSCHE SE

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Porsche nach der angekündigten Komplettübernahme der Porsche AG durch Volkswagen (VW) auf "Buy" belassen. Der Weg für eine integrierte Automobilgruppe sei nun frei, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Donnerstag. Der Kaufpreis sei etwas höher als gedacht, was leicht positiv für die Porsche-Aktionäre sei. Auf dem gegenwärtigen Kursniveau ziehe er die Aktien der Porsche SE den VW-Papieren vor.

 

SAP

 

    NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Oracle auf "Market-Perform" mit einem Kursziel von 33,00 (Kurs: 29,85) US-Dollar belassen. SAP bestätigte Analyst Mark Moerdler mit "Outperform" und einem Kursziel von 61,00 (Kurs: 47,18) Euro. Der Experte nahm in einer Studie vom Donnerstag Stellung zu Investorenfragen, wie groß der Einfluss des Konkurrenzprodukts Exalytics von Oracle auf die SAP-Datenbanksoftware Hana ausfallen werde.

 

STMICROELECTRONICS

 

    FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für STMicroelectronics vor Zahlen zum zweiten Quartal von 4,60 auf 4,20 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Er habe die Gewinnprognosen für den Chipproduzenten reduziert, um die Auswirkungen der Konjunkturabkühlung auf die Endmärkte des Unternehmens zu reflektieren, schrieb Analyst Kai Korschelt in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Allerdings könnte sich das Makroumfeld bald stabilisieren, was die Gewinnschätzungen weniger riskant erscheinen lassen würde. Die eigenen Prognosen dürfte das Unternehmen im zweiten Quartal erfüllt haben. Der Experte zieht Infineon (Infineon Technologies) den Aktien von STMicroelectronics vor.

 

UNITED INTERNET

 

    DÜSSELDORF - Die HSBC hat die Einstufung für United Internet auf "Overweight" mit einem Kursziel von 18,00 Euro belassen. Nach einer dreijährigen Investitionsphase rechne er im kommenden Jahr wieder mit Gewinnwachstum, trotz möglicher Preissenkungen bei den Mobilfunktarifen, schrieb Analyst Dominik Klarmann in einer Studie vom Donnerstag. Die geringe Verschuldung und der starke Cashflow erlaubten dem Internetkonzern zudem ein mögliches Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 150 Millionen Euro. Das Papier zähle zu seinen sechs deutschen "Top Picks" für das zweite Halbjahr.

 

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

 

    FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für die Vorzugsaktien von Volkswagen (Volkswagen vz) nach der angekündigten Komplettübernahme der Porsche AG von 130,00 auf 135,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Unerwartet sei der nicht liquiditätswirksame Bewertungsgewinn in Höhe von neun Milliarden beim Finanzergebnis, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte kündigte an, seine Schätzungen nach Bekanntgabe weiterer Details und dem Abschluss der Transaktion anzupassen. Infolge der Umsetzung der vollständigen Porsche-Integration falle ein wesentlicher Belastungsfaktor für den Konzern weg.

 

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

 

    HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) (Volkswagen vz) nach der angekündigten Übernahme der verbliebenen Anteile an der Porsche AG auf "Buy" mit einem Kursziel von 205,00 Euro belassen. Angesichts der bereits bestehenden Wachstumsprognosen für die Porsche AG als eigenständiges Geschäft und der erwarteten jährlichen Synergien erscheine der Gesamtkaufpreis sehr attraktiv, schrieb Analyst Marc-Rene Tonn in einer Studie vom Donnerstag.

 

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

 

    FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) (Volkswagen vz) nach der angekündigten Übernahme der verbliebenen Anteile an der Porsche AG auf "Buy" belassen. Der Weg für eine integrierte Automobilgruppe sei nun frei, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Donnerstag. Der Kaufpreis sei etwas höher als gedacht, was eher negativ für die VW-Aktionäre sei. Auf dem gegenwärtigen Kursniveau ziehe er die Aktien der Porsche SE den VW-Papieren vor.

 

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

 

    ESSEN - Die National-Bank AG hat das Kursziel für die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) (Volkswagen vz) nach der angekündigten Komplettübernahme von Porsche von 150,00 auf 160,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Übernahme der Porsche AG zu den nun vereinbarten Konditionen bereits zum 1. August sei zwar für die Porsche-Aktionäre etwas vorteilhafter, dennoch sei die zügige Integration auch für die Volkswagen-Gruppe klar als positiv zu bewerten, schrieb Analyst Manfred Jaisfeld in einer Studie vom Donnerstag. Nun könne schneller mit einer stärkeren Verzahnung der Marken und der entsprechenden Hebung von Synergien begonnen werden.

 

VOLKSWAGEN VORZUGSAKTIEN

 

    LONDON - JPMorgan hat die Vorzugsaktien von Volkswagen (Volkswagen vz) nach Juni-Absatzzahlen für Westeuropa und die USA auf "Overweight" belassen. Volkswagen habe abermals besser abgeschnitten als die westeuropäischen und US-amerikanischen Märkte insgesamt, schrieb Analyst Bernard Donges in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Wolfsburger bauten ihren Marktanteil aus.

 

/he

 

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Julian Mezger
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Nach kräftigem GewinnplusVolkswagen-Aktie trotzt schwachem DAXVerkehrte Welt bei Volkswagen: Europas größter Autokonzern hat ausgerechnet dank des noch im ersten Halbjahr enttäuschenden Massengeschäfts mit erstaunlich guten Zahlen für das dritte Quartal überrascht.
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30.10.2014Volkswagen vz OutperformBernstein Research
30.10.2014Volkswagen vz buyS&P Capital IQ
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29.10.2014Volkswagen vz OutperformBNP PARIBAS
30.10.2014Volkswagen vz OutperformBernstein Research
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30.10.2014Volkswagen vz buyWarburg Research
30.10.2014Volkswagen vz buyCommerzbank AG
29.10.2014Volkswagen vz OutperformBNP PARIBAS
22.10.2014Volkswagen vz HaltenIndependent Research GmbH
15.10.2014Volkswagen vz Equal-WeightMorgan Stanley
13.10.2014Volkswagen vz HaltenIndependent Research GmbH
01.10.2014Volkswagen vz Equal-WeightMorgan Stanley
30.09.2014Volkswagen vz NeutralMerrill Lynch & Co., Inc.
08.08.2014Volkswagen vz SellGoldman Sachs Group Inc.
04.04.2014Volkswagen vz SellUBS AG
10.03.2014Volkswagen vz VerkaufenBankhaus Lampe KG
25.02.2014Volkswagen vz verkaufenUBS AG
24.02.2014Volkswagen vz verkaufenUBS AG
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