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04.01.2013 07:56

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GOLD UND ROHÖL

Gold: Heftiger Rückschlag wegen Fed-Protokoll



Gold: Heftiger Rückschlag wegen Fed-Protokoll
Nach der gestrigen Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten Notenbanksitzung ging es mit dem Goldpreis steil bergab – der Grund liegt auf der Hand.

von Jörg Bernhard

Hinweise, dass die Anleihekäufe der Fed in diesem Jahr enden könnten, kamen bei den Marktakteuren gar nicht gut an. Zur Erinnerung: Die Fed kauft derzeit pro Monat für 85 Milliarden Dollar Staats- und Hypothekenanleihen. Ein Ende der Liquiditätsflut würde die Attraktivität des gelben Edelmetalls als Alternative für abwertende Währungen sinken lassen. Der starke Dollar drückte den Gold-Future im Tief auf 1.645,60 Dollar. In den vergangenen drei Handelstagen kletterte im Gegenzug der Dollarindex, der die US-Devise mit sechs anderen wichtigen Währungen vergleicht, von 79,46 auf in der Spitze 80,8 Punkte. Der weltgrößte Gold-ETF SPDR Gold Shares musste am gestrigen Donnerstag deutliche Abflüsse hinnehmen. Dessen gehaltene Goldmenge reduzierte sich nämlich von 1.349,92 auf 1.340,28 Tonnen. Aus charttechnischer Sicht haben sich beim Goldpreis die Perspektiven mittlerweile merklich eingetrübt, da ein Test der Unterstützungszone von 1.640 Dollar droht und die 200-Tage-Linie wieder nach unten unterschritten wurde.

Am Freitagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 21,20 auf 1.653,40 Dollar pro Feinunze.

Rohöl im Rückwärtsgang

Nachdem die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe mit 372.000 schlechter als erwartet ausgefallen waren, tendierte der Ölpreis etwas schwächer. Daran konnte auch der vom American Petroleum Institute gemeldete Rückgang der gelagerten Ölmengen um 1,17 Millionen Barrel nichts ändern. Vor dem Wochenende könnte der Dezemberbericht zum US-Arbeitsmarkt sowie der Marktbericht der US-Energiebehörde für Impulse sorgen. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter zehn Analysten soll sich in der letzten Dezemberwoche ein Minus von einer Million Barrel eingestellt haben.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,71 auf 92,21 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,65 auf 111,49 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: Vitaly Korovin / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

akaimpc2000xl schrieb:
04.01.2013 12:55:38

Hier wurde etwas verdreht betrachtet: Durch ein vermeintliches Ende der Zuflüsse an den Staatshaushalt durch die Notenbank würde Gold keinesfalls an Attraktivität für Käufer verlieren, ganz im Gegenteil. In Zeiten der Verunsicherung machen Investoren in den sicheren Häfen USD/EUR sowie Gold fest.

9mm-blade schrieb:
04.01.2013 12:03:51

Ich glaube, der Goldpreis wird möglicherweise stark fallen. Die Angst vor dem Finanzcrash ist kaum noch vorhanden und mit Aktien und Derivaten läßt es sich eben besser zocken. Der Goldpreis wird hauptsächlich durch Spekulanten getrieben. Echtes physisches Gold wird trotzdem immer wertvoll bleiben.

bruehlsax schrieb:
04.01.2013 10:57:10

@senormontana
Gold nicht zu besitzen wäre ein Fehler, damit zu spekulieren auch!Ich hatte schon immer Aktien, aber seit einiger Zeit auch Gold!Papier verliert so oder so in Zukunft an Wert, sich dagegen etwas abzusichern, dafür wäre ein sinkender Preis für einen Zukauf ideal!

senormontana schrieb:
04.01.2013 10:06:47

Hallo zusammen, zu meiner Entschuldigung. Ich bin neu hier und befasste mich auch relativ neu mit dem Thema Gold. Dieser Artikel übermittelt mir aber nun, das es definitiv schlecht mit Gold aussieht, nicht nur aktuell, sondern auch auf die Jahres Sicht gesehen, sehe ich das Richtung?

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