Gold Chart

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Gold Chart - Goldpreisentwicklung in Dollar

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Gold Chart - Goldpreisentwicklung in Dollar

Goldchart

Der Goldpreis wird durch Angebot und Nachfrage auf dem Markt beeinflusst. Als wichtige Einflussfaktoren gelten Wirtschaftskrisen, Inflationen, Zinsen, Knappheit des Edelmetalls und die Nachfrage in der Edelmetallindustrie. In diesem Gold-Chart wird der Goldpreis in US-Dollar je Feinunze von 1999 bis heute dargestellt.

Langfristiger Gold-Chart

Im Jahre 1786 lag der Goldpreis bei 19,50 Dollar pro Feinunze. Am 27. Juni 1834 wurde in den USA mit dem Münzgesetz "Coinage Act of 1834" ein gesetzliches Tauschverhältnis 1:16 von Gold zu Silber festgelegt und damit der "Goldstandard" eingeführt: Die Währung war durch Goldreserven gedeckt. Hierdurch sollte eine Bargeldinflation verhindert werden. Über Jahre hinweg konnte Gold zum Festpreis von 20,67 Dollar je Feinunze gekauft werden.

Der Goldpreis-Chart zeigt, dass sich der Goldpreis fast 150 Jahre lang nur unwesentlich verändert hat. Im Jahr 1934 wurde mit dem "Gold Reserve Act" der Goldpreis auf 35,00 US-Dollar angehoben. Der Dollar wurde in diesem Zuge um 49,9% abgewertet. Erst im Jahr 1971 wurde der Goldstandard für die US-Währung aufgehoben. Seitdem ist der Dollar nicht mehr durch Goldreserven gedeckt und kann theoretisch beliebig vermehrt werden. Seitdem stieg der Goldpreis stark an und erreichte im Jahr 2011 bei 1.900 US-Dollar je Feinunze sein vorläufiges Rekordhoch.

Einflussfaktoren auf die Goldpreisentwicklung

Wirtschaftskrisen

Der Verlauf des Goldcharts ist geprägt durch politische und wirtschaftliche Krisenzeiten. Gold gilt seit jeher als Garant für Wertbeständigkeit und Sicherheit. In Wirtschaftskrisen steigt die Nachfrage nach Gold regelmäßig an, so beispielsweise in der Weltwirtschaftskrise 1929 oder in der Eurokrise 2009.

Niedrige Zinsen

Niedrige Zinsen stellen in der Regel eine Stütze für den Goldpreis dar. Bei niedrigen Zinsen tendieren Anleger dazu ihr Geld im "sicheren Hafen" Gold anzulegen.

Währungseffekte

Da Gold in US-Dollar notiert, sollten europäische Anleger auch Änderungen im Euro-Dollar-Verhältnis bei ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen.

Knappheit

Die Ressourcen von Gold sind begrenzt und neue Goldminen können kaum noch erschlossen werden. Zudem kann das Edelmetall nicht künstlich hergestellt werden. Die Nachfrage steigt stärker als das Angebot.

Inflationsängste

Bei starker Inflation steigt der Goldpreis in der Regel. Anleger greifen auf Gold als Absicherung gegen Inflationsrisiken zurück.

Goldindustrie

Die Goldindustrie beeinflusst nachhaltig die Entwicklung des Goldpreises. Etwa die Hälfte des weltweiten Goldbedarfs wird von der Schmuckindustrie nachgefragt.

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