Achtung Feuergefahr bei Handy, Laptop & Co: So reduzieren Sie das Risiko eines Akkubrands

28.11.2025 06:18:00

Lithium-Ionen-Akkus haben sich als Energiequelle in modernen Geräten etabliert. Sie bieten eine hohe Energiedichte, bergen aber gleichzeitig ein erhebliches Brandrisiko. Falsche Handhabung kann die Gefahr eines Akkubrands erheblich steigern.

Die Gefahr hinter Lithium-Ionen-Akkus

Lithium-Ionen-Akkus enthalten viel Energie in kompakter Form, wodurch es im Falle einer Beschädigung oder Überhitzung zu einer gefährlichen chemischen Reaktion kommen kann. Wie die VHV-Versicherung warnt, entstehen bei einem Brand giftige Gase wie Fluorwasserstoff und Kohlenmonoxid. Ein solcher Brand entwickelt extrem hohe Temperaturen, die sich nur schwer löschen lassen. Der RND hebt hervor, dass die hohe Reaktivität von Lithium eine Herausforderung darstellt und die Freisetzung toxischer Gase eine zusätzliche Gefahr bedeutet.

Überhitzung vermeiden

Überhitzung ist eine der häufigsten Ursachen für Akkubrände. Der VHV-Versicherung zufolge sollte darauf geachtet werden, Akkus keiner direkten Hitze auszusetzen, etwa in einem heißen Auto oder unter der prallen Sonne. Übermäßige Hitze kann den inneren Druck eines Akkus erhöhen und zu einer chemischen Reaktion führen. Im Sommer ist daher besondere Vorsicht geboten, wenn mobile Geräte transportiert oder aufbewahrt werden.

Risiken beim Laden

Auch beim Laden von Geräten gibt es verschiedene Sicherheitsvorkehrungen zu beachten. Der RND empfiehlt, Akkus stets auf einer nicht brennbaren Oberfläche aufzuladen und diese niemals unbeaufsichtigt zu lassen. Besonders bei großen Akkus, wie sie in E-Bikes oder Werkzeugen verbaut sind, besteht eine erhöhte Gefahr. Defekte Ladegeräte oder eine zu hohe Anzahl an Ladezyklen können die Gefahr eines Akkubrands darüber hinaus signifikant erhöhen. Auch wenn moderne Geräte über Sicherheitsmechanismen verfügen, bleibt eine wachsame Handhabung unerlässlich.

Sichere Lagerung und umweltgerechte Entsorgung

Lithium-Ionen-Akkus sollten kühl und trocken gelagert werden, getrennt von metallischen Gegenständen. Die VHV-Versicherung empfiehlt, Akkus nicht in der Nähe von Schlüsseln oder Münzen zu transportieren, um Kurzschlüsse zu vermeiden. Für die Entsorgung sind zertifizierte Sammelstellen die beste Option. Kontakte von Altakkus sollten abgeklebt werden, um Entladungen zu verhindern.

Vorgehen im Brandfall

Kommt es dennoch zu einem Akkubrand, ist schnelles Handeln wichtig. Die Feuerwehr zu verständigen und sich in Sicherheit zu bringen, ist im Fall eines Akkubrands dringend zu empfehlen. Da Lithiumbrände sich nicht mit Wasser löschen lassen, empfiehlt sich der Einsatz von Sand oder speziellen Feuerlöschdecken, so Allround-PC.

Redaktion finanzen.net

Bildquelle: serdarcan/iStock, Juan Roballo / Shutterstock.com, Immersion Imagery / Shutterstock.com

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