Telekom-Aktie unter Druck: Analyst verweist auf regulatorische Risiken
Ein Hoch seit Ende Oktober entpuppte sich zuletzt Mitte Januar als kurze Erscheinung, denn seither geht der Trend bei der Aktie bergab. Mehr als acht Prozent haben sie in dieser Zeit verloren, wozu das Minus via XETRA von 1,34 Prozent auf 26,46 Euro am Mittwoch beitrug. Dadurch erreichten sie jetzt ihr niedrigstes Niveau seit November.
Analyst Mathieu Robilliard von der Barclays Bank verwies in einem Branchenkommentar auf regulatorische Risiken, die es sowohl auf EU-Ebene als auch in Deutschland gebe. Am Vortag war bekannt geworden, dass die EU-Kommission die chinesischen Ausrüster Huawei und ZTE aus den Netzen verbannen möchte. Robilliard erwartet nun, dass am Mittwoch ein Gesetzespaket dazu unter dem Namen "Digital Network Act" veröffentlicht wird.
Robilliard verwies auch darauf, dass die Bundesnetzagentur die Deutsche Telekom am Heimatmarkt unter Druck setze mit einem bereits am Montag thematisierten Konzeptpapier, das eine lokale Abschaltpflicht für DSL-Leitungen auf Kupferkabeln vorsieht und Investitionen in zukunftsträchtige Glasfaser-Technologie erforderlich machen würde.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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