Berkshire Hathaway-Aktie: Ex-CEO Buffett mahnt zur Vorsicht - KI so riskant wie Atomwaffen
• Buffett vergleicht KI mit Atomwaffen
• Warnung vor nicht abschätzbaren Risiken
• Folgen zeigen sich oft erst mit zeitlichem Abstand
Wie Yahoo Finance unter Berufung auf eine zweitstündige CNBC-Sondersendung vom 13. Januar 2026 berichtet, warnte der ehemalige CEO von Berkshire Hathaway erneut vor den Risiken von künstlicher Intelligenz. Beunruhigend sei dem Starinvestor zufolge vor allem, dass auch Experten nicht wüssten, wohin sich KI entwickeln werde. Zusätzlich betonte er, dass es das eine sei zu sagen, man wisse nicht, wohin man gehe, wenn man wie Kolumbus jederzeit umkehren könne, doch der Geist sei bereits aus der Flasche.
Ein Blick auf die Geschichte
Konkret warnte der Starinvestor in dem CNBC-Special davor, dass die Zukunft von KI für viele Fachleute unklar sei und sie deren Folgen nicht abschätzen können. Zur Einordnung zog er einen historischen Vergleich heran und erinnerte an Albert Einstein, der während des Zweiten Weltkriegs über die Atombombe sagte, dass diese Erfindung alles auf der Welt verändere - außer die Denkweise der Menschen.
Buffett betonte außerdem, dass sich daran bis heute wenig geändert habe: Jahrzehntelange Diskussionen über den Umgang mit solchen Technologien hätten kaum Fortschritte gebracht. Statt eines einzigen Landes besäßen inzwischen acht - bald neun - Staaten Atomwaffen. Besonders beunruhigend sei für ihn, dass manche Akteure schon mit harmlosen Mitteln Angst verbreiten - erst recht mit Nuklearwaffen.
Technologischen Fortschritt mit Vorsicht betrachten
Bereits im Jahr 2024 hat Buffett im Rahmen einer Hauptversammlung von Berkshire Hathaway den Vergleich von KI und Atomwaffen bemüht: Er sprach über die Herausforderungen und Risiken von künstlicher Intelligenz, zeigte dabei Parallelen zur Entwicklung von Atomwaffen auf und betonte, dass die Folgen von großen technologischen Durchbrüchen oft erst mit zeitlichem Abstand deutlich würden. Außerdem warnte er vor KI-gestütztem Betrug. Er berichtete über eine manipulierte Abbildung, die ihn zeigte und seine Stimme nutzen würde, die Botschaft darin stamme aber nicht von ihm. Solche KI-manipulierten Medien könnten gezielt für Desinformation, Propaganda oder Betrug eingesetzt werden, warnte er.
KI bei Berkshire Hathaway: Chancen und Unsicherheiten
Er selbst wisse wenig über KI, erklärte er noch 2024, er sehe aber Chancen, dass sie bei arbeitsintensiven Aufgaben mehr Freizeit schaffen könnte. Richtig eingesetzt könne KI der Gesellschaft große Vorteile bringen, zugleich sei jedoch nie sicher, ob sie tatsächlich immer zum Wohl der Menschen genutzt werde.
Redaktion finanzen.net
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