Warum die Ölpreise steigen
Im Tagesverlauf haben sie leichte Kursgewinne aus dem frühen Handel deutlich ausgebaut. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete zuletzt 65,66 US-Dollar. Das waren 1,60 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,55 Dollar auf 60,91 Dollar.
Marktbeobachter verwiesen auf einen Artikel der "Financial Times". Demnach haben die USA gedroht, die Finanzierung irakischer Ölexporte einzuschränken. Dies könnte auf geringere Ausfuhren hindeuten, was den Notierungen am Ölmarkt Auftrieb verlieh.
Außerdem wurden die steigenden Ölpreise mit der jüngsten Kursentwicklung des Dollar begründet. Am Vortag war die amerikanische Währung unter Druck geraten, was am Ölmarkt weiter Wirkung zeige. Da Öl in der Regel in Dollar gehandelt wird, macht es eine Kursschwäche der amerikanischen Währung auf dem Weltmarkt günstiger, was die Nachfrage verstärkt.
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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