HVPI-Inflation in Deutschland steigt im Januar überraschend an
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, sank der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent und lag um 2,1 (Dezember: 2,0) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen monatlichen Preisrückgang um 0,4 Prozent und eine unveränderte Jahresteuerungsrate von 2,0 Prozent prognostiziert.
Der nationale deutsche Verbraucherpreisindex erhöhte sich auf Monatssicht um 0,1 Prozent und stieg auf Jahressicht um 2,1 (1,8) Prozent. Erwartet worden waren ein monatlicher Preisanstieg um 0,1 Prozent und eine Jahresteuerung von 2,1 Prozent.
Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, auch als Kerninflation bezeichnet, stieg auf 2,5 (2,4) Prozent. Die Warenpreise erhöhten sich mit einer Jahresrate von 1,0 (0,4) Prozent, wobei die Energiepreise um 1,7 (minus 1,3) Prozent sanken. Nahrungsmittel kosteten 2,1 (0,8) mehr als vor Jahresfrist, Dienstleistungen verteuerten sich um 3,2 (3,5) Prozent.
DJG/hab/apo
DOW JONES
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