Aurubis-Aktie fällt dennoch: Starkes Metallergebnis treibt an
Den erst Ende Januar erhöhten Jahresausblick hat der Konzern bekräftigt.
Der Umsatz stieg auf 5,28 Milliarden Euro von 4,22 Milliarden Euro im Vorjahr, Analysten hatten im Schnitt mit Einnahmen von 5,13 Milliarden Euro gerechnet. Das Ergebnis nach Steuern erreichte 81 (Vorjahr: 99) Millionen Euro, hier lag die Analystenschätzung bei 74 Millionen Euro. Für das erste Quartal wies Aurubis ein operatives EBT von 105 Millionen Euro nach 130 Millionen im Vergleichszeitraum des Vorjahres aus. Analysten hatten mit 100 Millionen Euro gerechnet.
Zu den wichtigsten unterstützenden Faktoren zählte laut Aurubis das erheblich bessere Metallergebnis, das von den gestiegenen Metallpreisen insbesondere bei Edelmetallen profitiert hatte. Darüber hinaus blieben die Schwefelsäureerlöse auf dem hohen Vorjahresniveau, und auch die Erlöse aus Kupferprodukten seien anhaltend hoch gewesen. Gegenläufig hätten hingegen deutlich niedrigere Schmelz- und Raffinierlöhne bei einem über Vorjahr liegenden Konzentratdurchsatz gewirkt. "Das erste Quartal zeigt erneut, wie wirksam unsere Multimetallkompetenz in Kombination mit den diversifizierten Ergebnistreibern ist. Ein starkes Metallergebnis und stabile Produktmärkte ermöglichen uns auch in einem geopolitisch unruhigen Umfeld eine konsequente Fortsetzung unseres Kurses", sagte Aurubis-Chef Toralf Haag.
Wie Ende Januar bereits mitgeteilt, hat Aurubis seine Gesamtjahresprognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht und peilt nun für 2025/26 nun ein operatives EBT in einer Spanne von 375 bis 475 Millionen Euro statt zuvor 300 bis 400 Millionen Euro an.
Via XETRA verliert die Aurubis-Aktie zeitweise 2,28 Prozent auf 163,10 Euro.
DOW JONES
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