Fokus im Job behalten: 5 wirkungsvolle Strategien gegen die digitale Informationsflut

04.02.2026 07:00:00

Kaum ist die erste Tasse Kaffee eingeschenkt, ploppen schon die ersten E-Mails auf. Der Messenger blinkt, gleichzeitig läuft im Hintergrund das nächste Online-Meeting. Viele fühlen sich, als ob sie permanent mehrere Baustellen gleichzeitig bedienen müssten. Doch es gibt Wege, mit dieser Flut an Informationen besser umzugehen - und wieder konzentrierter zu arbeiten.

Digitale Ordnung schaffen

Ein großer Teil der Überlastung entsteht durch digitale Kanäle, die parallel laufen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz rät, E-Mail-Postfächer konsequent zu entrümpeln, unnötige Newsletter abzustellen und störende Benachrichtigungen abzuschalten. Nicht jede Diskussion muss per Mail geführt werden. Oft reicht ein kurzer Anruf, um Missverständnisse schneller zu klären und lange Nachrichtenketten zu vermeiden.

Konzentrationszeiten einplanen

Ein häufig unterschätzter Störfaktor sind Unterbrechungen. Laut fokushelden.com dauert es im Schnitt 23 Minuten, bis man nach einer Ablenkung wieder in den ursprünglichen Arbeitsfluss findet. Wer also zwischen einer eingehenden Nachricht und einem spontanen Anruf ständig hin- und herspringt, verliert kostbare Zeit. Unter anderem empfiehlt fokushelden.com deshalb feste Zeitfenster, in denen man konzentriert und ungestört arbeitet, ähnlich wie eine kleine Schutzzone im Kalender. Genauso wichtig sind bewusste Pausen, die verhindern, dass die Energie im Laufe des Tages völlig verpufft.

Aufgaben strukturieren

Große Projekte können schnell überwältigend wirken. Psychologische Ansätze, komplexe Aufgaben in kleinere Schritte zu zerlegen, kann ebenfalls effektiv sein. Wer sich Etappen setzt, erlebt regelmäßig kleine Erfolge und bleibt motiviert. Auch die Planung des Tages trägt entscheidend dazu bei. Anspruchsvolle Aufgaben lassen sich am besten in Phasen hoher Konzentration erledigen, während Routinearbeiten in ruhigere Stunden passen. So entsteht ein natürlicher Rhythmus, der den Druck mindert.

Reflektieren und filtern

Häufig sind es gar nicht die Inhalte, die überfordern, sondern die Masse. Jede Nachricht landet ungefiltert im Postfach, jede Information wird sofort geteilt. Wiki.cogneon.de verweist hier auf das Konzept des persönlichen Wissensmanagements: Informationen werden nicht wahllos gesammelt, sondern bewusst geordnet. Wer beispielsweise mit Ordnern, Tags oder klaren Strukturen arbeitet, spart Zeit und behält den Überblick.

Erreichbarkeit minimieren

Ein weiterer Stressfaktor entsteht durch die ständige Verfügbarkeit. Tagesschau verweist auf Untersuchungen, die zeigen, dass es die Erholung fördert, das Diensthandy nach Feierabend bewusst auszuschalten oder feste Erreichbarkeitszeiten festzulegen. Menschen, die klare Trennlinien ziehen, berichten von weniger Stress und mehr Ausgeglichenheit. Diese Abgrenzung ist ein entscheidender Schritt hin zu einer gesunden Work-Life-Balance ist. Wer abschalten kann, hat am nächsten Tag auch wieder genug Energie für die eigentlichen Aufgaben.

Redaktion finanzen.net

Bildquelle: Rawpixel.com / Shutterstock.com

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