Ölpreise steigen etwas - Das ist der Grund
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete zuletzt 66,31 US-Dollar. Das waren 72 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 74 Cent auf 61,36 Dollar.
Die Experten der Commerzbank verweisen auf den jüngsten Wintersturm in den USA. "Denn betroffen war auch Texas, der mit Abstand wichtigste Bundesstaat für die US-Ölproduktion", heißt es in einem Kommentar. Es überwiege das Risiko, dass zumindest kurzfristig weniger Rohöl und Ölprodukte aus den USA an den Markt kämen. "Dazu erhöht sich durch die niedrigen Temperaturen auch der Heizbedarf in den USA, was die Nachfrage nach dem mit Diesel vergleichbaren Heizöl verstärkt."
Die Beobachter schauen zudem auf die Lage im Iran. Der Iran ist nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump an einer diplomatischen Lösung der Spannungen mit den USA interessiert. Die Lage mit dem Iran sei "im Fluss", weil die US-Regierung eine große Kriegsflotte in die Region entsandt habe, sagte Trump dem US-Nachrichtenportal "Axios". "Wir haben eine große Armada neben dem Iran. Größer als (vor der Küste von) Venezuela", sagte der Republikaner. Er glaube aber, dass Teheran ein Abkommen schließen wolle. "Sie wollen einen Deal machen. Das weiß ich. Sie haben mehrfach angerufen. Sie wollen reden", fügte er hinzu.
Eine Flotte von Kriegsschiffen samt dem Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" ist unterdessen in der Region angekommen, wie das Regionalkommando des US-Militärs Centcom mitteilte. Nähere Angaben zur genauen Position des Schiffsverbunds gab es nicht. Trump hatte ein militärisches Eingreifen seines Landes im Iran wegen der Tötung Tausender Demonstranten bei den jüngsten Massenprotesten in der Islamischen Republik zuletzt nicht ausgeschlossen.
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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