08.09.2013 18:00
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Updates zu Adidas, BMW, Daimler, Deutsche Bank und Deutsche Telekom

Updates zu Adidas, BMW, Daimler, Deutsche Bank und Deutsche Telekom
Tipps der Analysten
Die Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co. angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 06.09.2013ABB LTD

    PARIS  - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für ABB von 19,50 auf 22,00 Franken angehoben, aber die Einstufung auf "Underperform" belassen. Das Europageschäft der Hersteller von Investitionsgütern sei im zweiten Quartal zwar erneut schwach verlaufen, habe aber auch weiterhin erste Anzeichen einer Erholung gezeigt, schrieb Analyst Olivier Esnou in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Experte passte seine Kursziele für die Branchenwerte an den nach vorn verschobenen Bewertungszeitraum an.

ADIDAS

    HAMBURG  - Das Analysehaus Warburg Research hat Adidas (adidas) von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 109 auf 85 Euro gesenkt. Der Sportartikelhersteller habe momentan mit negativen Währungseffekten und einem nachlassenden Konsumwachstum in den Schwellenländern zu kämpfen, schrieb Analyst Jörg Frey in einer Studie vom Freitag. Im dritten Quartal dürfte der Umsatz nur leicht zulegen. Der Konkurrent Nike steigere Umsatz wie Gewinn in schnelleren Maße. Deshalb dürfte die Adidas-Aktie ihren Bewertungsabschlag auf den Konkurrenten kurzfristig nicht abbauen.

ASTRAZENECA

    ZÜRICH  - Die Schweizer Großbank UBS hat die Aktie von AstraZeneca von seiner "Key Call"-Liste gestrichen, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Er könne für den Pharmakonzern keine konkreten kurzfristigen Kurstreiber erkennen, schrieb Analyst Martin Wales in einer Studie vom Freitag. Langfristig sei das Unternehmen aber wegen seiner eher unterschätzten Wachstumstreiber wie dem Blutgerinnungshemmer Brilinta, dem Geschäft mit Medikamenten für die Behandlung von Diabetes und Atemwegserkrankungen sowie dem Geschäft in Japen und in Schwellenländern attraktiv.

AURUBIS AG

    HAMBURG  - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Aurubis nach einem Investorentreffen auf "Hold" mit einem Kursziel von 46 Euro belassen. Der Kupferhersteller habe sich vorsichtig optimistisch zum Anfang Oktober beginnenden Geschäftsjahr 2013/14 geäußert, schrieb Analyst Eggert Kuls in einer Studie vom Freitag. Im Schrottgeschäft habe sich die Lage mit der jüngsten Stabilisierung der Kupferpreise verbessert, dies sei aber noch keine wirkliche Erholung.

AXEL SPRINGER AG

    FRANKFURT  - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Axel Springer von "Reduce" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 34 auf 40 Euro angehoben. Die Zielerhöhung reflektiere die gestiegenen Bewertungen zyklischer Medientitel, schrieb Analyst Andrea Beneventi in einer Studie vom Freitag. Seine Gewinnerwartungen seien unverändert. Axel Springer sei ein gut geführter Medienkonzern, dessen Fundamentaldaten sich seit dem Verkauf des Portfolios regionaler Zeitungen und Magazine verbessert hätten. Aktuell fehlten allerdings Treiber für einen weiteren Bewertungsanstieg.

BALDA AG

    HAMBURG  - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Balda nach einer außerordentlichen Haupversammlung von 6,50 auf 5,60 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Uneinigkeit der Anleger habe das Aktionärtreffen geprägt, schrieb Analystin Susanne Schwartze in einer Studie vom Freitag. Die Kunden des Herstellers von Kunstoffproduktion für die Gesundheitsbranche hielten sich wegen der Streitereien zurück. Diese lenkten zudem vermutlich das Management vom operativen Geschäft ab.

BERTRANDT

    HAMBURG  - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Bertrandt nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 108 Euro belassen. Der Entwicklungsdienstleister dürfte in den kommenden Jahren von der steigenden Modellvielfalt sowie höheren Forschungs- und Entwicklungsausgaben der Autoindustrie profitieren, schrieb Analyst Björn Voss in einer Studie vom Freitag. Das Unternehmen sei zwar relativ hoch bewertet. Dem stehe jedoch das starke Umsatzwachstum sowie die Belastbarkeit der Margen gegenüber.

BMW

    NEW YORK  - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für BMW vor der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) auf "Neutral" mit einem Kursziel von 78 Euro belassen. Die Preismacht bei den 3er-, 5er- und 7er-Reihen verschlechtere sich, schrieb Analyst Jose Asumendi in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Gewinnmargen dürften ans untere Ende der anvisierten Spanne von acht bis zehn Prozent fallen.

BMW

    LONDON  - Das japanische Analysehaus Nomura hat BMW mit "Buy" und einem Kursziel von 85,00 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Bewertungen der europäischen Autohersteller seien derzeit hoch, das Gewinnwachstum verlangsame sich und die Ergebnisprognosen des Marktes seien zu anspruchsvoll, schrieb Analyst Harald Hendrikse in einer Branchenstudie vom Freitag. Er rechne in Europa kurzfristig kaum mit einer Markterholung und habe den Autosektor mit "Neutral" eingestuft. Das Chance-/Risikoverhältnis der Aktie sei angesichts der Barbestände des Konzerns in Höhe von 20 Euro je Aktie sowie der Einführung neuer Elektroautos im vierten Quartal sehr attraktiv.

BRITISH AMERICAN TOBACCO

    LONDON  - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für British American Tobacco (BAT) (British American Tobacco) von 4.000 auf 3.800 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Tabakkonzern dürfte sich auf der anstehenden Investorenveranstaltung optimistisch äußern und über Marktanteilsgewinne in einigen Schwellenländern berichten, schrieb Analyst Adam Spielman in einer Studie vom Freitag. In Erwartung negativer Währungseffekte habe er aber seine Gewinnschätzungen gesenkt. Wegen des starken Engagements in den Schwellenländern leide BAT mehr als andere Konsumgüterhersteller unter schwachen lokalen Währungen, wenngleich der jüngste Kursrückgang dies wohl schon einpreise.

COMDIRECT BANK AG

    FRANKFURT  - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Comdirect Bank (comdirect bank) nach Bekanntgabe der Handelsstatistik für August auf "Hold" mit einem Kursziel von 7,50 Euro belassen. Trotz dünnerer Börsenumsätze im Sommer seien die Brokererlöse recht robust geblieben, schrieb Analyst Dirk Becker in einer Studie vom Freitag. Zudem wachse das Bankgeschäft weiter. Becker geht davon aus, dass Comdirect die Erwartungen im dritten Quartal erfüllt.

DAIMLER AG

    NEW YORK  - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Daimler vor der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) von 61 auf 66 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der Autobauer habe in Europa und Nordamerika seine Preismacht zuletzt verbessert und dürfte diese mit seinen neuen Modellen noch ausbauen, schrieb Analyst Jose Asumendi in einer Studie vom Freitag. In China könnte es 2014 positive Überraschungen geben, da die Einführung der neuen Modelle dort erst dann Fahrt aufnehme.

DAIMLER AG

    LONDON  - Das japanische Analysehaus Nomura hat Daimler mit "Neutral" und einem Kursziel von 55 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Bewertungen der europäischen Autohersteller seien derzeit hoch, das Gewinnwachstum verlangsame sich und die Ergebnisprognosen des Marktes seien zu anspruchsvoll, schrieb Analyst Harald Hendrikse in einer Branchenstudie vom Freitag. Er rechne in Europa kurzfristig kaum mit einer Markterholung und habe den Autosektor mit "Neutral" eingestuft. Daimler weise die beste Modeldynamik der Branche auf, was sich mit der S-Klasse fortsetzen dürfte. Mercedes habe bei Pkw und Lkw noch Margensteigerungspotenzial. In den Konsensschätzungen und im Aktienkurs sei dies aber bereits eingepreist.

DEUTSCHE BANK AG

    NEW YORK  - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Deutsche Bank auf "Overweight" belassen. Die Erträge der Investmentbanken aus dem Aktienmarktgeschäft hätten sich im dritten Quartal bisher besser als das Geschäft mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen (FICC) entwickelt, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Branchenstudie vom Freitag. Entscheidend für das dritte Quartal sei aber der besonders umsatzträchtige Monat September. Deshalb rechne er vorerst weiterhin mit einem Ertragsrückgang von zwölf Prozent im Vergleich mit dem Vorquartal. Die Deutsche Bank sei in Europa momentan am günstigsten bewertet und sei nach der UBS sein bevorzugter Wert.

DEUTSCHE TELEKOM AG

    PARIS  - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Deutsche Telekom auf "Buy" mit einem Kursziel von 10,50 Euro belassen. Die aktuellen Übernahmeaktivitäten innerhalb der Telekombranche deuteten auf eine tektonische Verschiebung zurück zu integrierten Geschäftsmodellen hin, schrieb Analyst Ottavio Adorisio in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Kabelnetzbetreiber könnten ihre führende Position wegen Änderungen des Nutzerverhaltens und steigender Kapitalintensität verlieren. Die Belastbarkeit des Deutschlandgeschäfts sowie die Neuausrichtung in den USA stützten die weiteren Aussichten der Telekom.

DEUTSCHE TELEKOM AG

    NEW YORK  - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Deutsche Telekom auf "Outperform" mit einem Kursziel von 12,50 Euro belassen. Die operative Dynamik der europäischen Telekombranche stehe am Wendepunkt, während die Bewertungen ihren Tiefpunkt bereits hinter sich hätten, schrieb Analystin Robin Bienenstock in einer Branchenstudie vom Freitag. Dabei seien die früheren Platzhirsche wie Deutsche Telekom und British Telecom in Erwartung steigender Marktprognosen und höherer Bewertungen für Anleger attraktiver als alternative Anbieter. Die Expertin senkte ihre Prognose für den diesjährigen Gewinn je Aktie der Deutschen Telekom nach dem jüngsten Zahlenwerk um fünf Prozent, hob ihre Schätzung für das kommende Jahr jedoch an.

DEUTZ AG

    FRANKFURT  - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Deutz (DEUTZ) nach der angekündigten Aktienplatzierung durch einen Großaktionär von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 6,60 auf 6,90 Euro angehoben. Der geplante Verkauf von 8,4 Prozent der Deutz-Anteile durch Same Deutz-Fahr könnte einem weiteren Kursanstieg im Weg stehen, schrieb Analyst Stefan Augustin in einer Studie vom Freitag. Insgesamt seien die Gewinnerwartungen für das zweite Halbjahr recht anspruchsvoll. Die Zielerhöhung reflektiere einen leichten Anstieg der Bewertungsmultiplikatoren.

DEUTZ AG

    FRANKFURT  - Die Investmentbank Equinet hat ihr Anlageurteil für die Aktien von Deutz (DEUTZ) nach einem Medienbericht über eine Anteilsplatzierung um zwei Stufen, von "Buy" auf "Hold", gesenkt. Das Kursziel wurde auf 6,50 Euro belassen (Kurs: 6,70 Euro). Der Großaktionär Same Deutz-Fahr habe nach dem jüngsten Kursanstieg einen exzellenten Zeitpunkt für den Verkauf seines Anteils an dem Motorenhersteller gewählt, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Freitag. Dabei verwies er auf den Kursanstieg der Aktie in den vergangenen Monaten von unter 5 Euro auf über 7 Euro.

DEUTZ AG

    FRANKFURT  - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutz (DEUTZ) nach einer Aktienplatzierung auf "Hold" mit einem Kursziel von 5 Euro belassen. Volvo habe offensichtlich seine Vorkaufsrechte nicht wahrgenommen, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Freitag. Die jüngsten Übernahmespekulationen schienen insofern unbegründet. Ihrer Meinung nach könnten die Deutz-Anteile von den Banken der Same Deutz-Fahr Group platziert worden sein, um den finanziellen Spielraum des Unternehmens zu erhöhen.

DEUTZ AG

    FRANKFURT  - Die Investmentbank Equinet hat Deutz (DEUTZ) nach einem Medienbericht über eine Anteilsplatzierung von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel auf 6,50 Euro belassen. Der Anteilseigner Same Deutz-Fahr habe nach dem jüngsten Kursanstieg einen exzellenten Zeitpunkt für den Verkauf seines Anteils an dem Motorenhersteller gewählt, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Freitag. Die Aktie werde für Anleger mittel- und langfristig wegen des Umsatzwachstums sowie der Rentabilitätssteigerungen des Unternehmens wieder attraktiv werden. Der Titel sei jedoch fair bewertet und der Aktienkurs habe sein Kursziel überschritten.

DIAGEO

    LONDON  - Die US-Bank Citigroup hat Diageo von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 1.830 auf 2.320 Pence angehoben. Nach dem jüngsten Kursrückgang werde die Aktie des Spirituosenherstellers mit einem Abschlag zum Sektor gehandelt, schrieb Analyst Andrea Pistacchi in einer Studie vom Freitag. Damit spiegele sie das langfristige Wachstumspotenzial in den Schwellenländern aber nicht wider.

DIALOG SEMICONDUCTOR

    FRANKFURT  - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Dialog Semiconductor von 15 auf 19 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Sorgen der Anleger um die Geschäftsentwicklung des Halbleiterunternehmens seien übertrieben, schrieb Analyst Bernd Laux in einer Studie vom Freitag. Sie reflektierten in erster Linie Bedenken hinsichtlich der Geschäftsentwicklung des als Hauptkunden geltenden Elektronikkonzerns Apple. Allerdings dürfte die Vielzahl neuer Apple-Produkte die Nachfrage wieder antreiben. Zudem mache Dialog bei der Verbreiterung der Kundenbasis Fortschritte.

DIALOG SEMICONDUCTOR

    HAMBURG  - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Dialog Semiconductor nach Presseberichten über eine Partnerschaft von Apple mit NTT DoCoMo auf "Buy" mit einem Kursziel von 17,30 Euro belassen. Der Umsatz des Chipherstellers steige um zwölf Millionen US-Dollar, sollte Apple bei den Kunden des japanischen Mobilfunkbetreibers einen Marktanteil von zehn Prozent erreichen, schrieb Analyst Tim Wunderlich in einer Studie vom Freitag. Die Kooperation mit NTT DoCoMo mache auch zuversichtlicher, dass Apple mit China Mobile eine ähnliche Partnerschaft abschließen könne. Dies wäre angesichts der 740 Millionen Kunden von China Mobile ein entscheidender Treiber für Dialog.

DIALOG SEMICONDUCTOR

    LONDON  - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Dialog Semiconductor von 16 auf 18 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Auch nach der zuletzt guten Kursentwicklung dürfte die Aufwertung des Chipherstellers weitergehen, schrieb Analyst Andrew Gardiner in einer Studie vom Freitag. Denn die Produktdynamik des Großkunden Apple habe sich nach dem schlechten Start ins Jahr offensichtlich stabilisiert. Dialog werde Apple wohl auch weiterhin beliefern und könne im Gegensatz zu anderen Zulieferern seine Preise auch anheben. Zugleich gehe mit neuen Kunden wie Intel die Abhängigkeit von Apple auch zurück.

ENEL

    ZÜRICH  - Die Schweizer Großbank UBS hat Enel von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 2,40 auf 3,20 Euro angehoben. Die Führung des Ölkonzerns dürfte demnächst ihre Strategie ändern und sich mithilfe von niedrigeren Investitionsausgaben und beschleunigten Beteiligungsverkäufen auf die Steigerung des Free Cashflow konzentrieren, schrieb Analyst Alberto Gandolfi in einer Studie vom Freitag. Damit dürfte der Markt die Aktie nicht länger mit einem Abschlag von einem Drittel auf die Konkurrenz bewerten. Der Konzern könnte auch hinsichtlich der Dividende langfristig eine der besten Anlagen in der Branche werden.

ERICSSON

    ZÜRICH  - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Ericsson (Telefon AB LMEricsson (B)) von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 70 auf 100 schwedische Kronen angehoben. Im Markt für Mobilfunk-Infrastruktur beschleunige sich das Wachstum, während sich die Wettbewerbssituation entspanne, schrieb Analyst Achal Sultania in einer Studie vom Freitag. Der Netzwerkausrüster profitiere hiervon dank seiner bereits installierten 3G- und LTE-Netze. Die Bruttomargen dürften bis zum Jahr 2015 auf 35 Prozent steigen. Der Experte hob seine Gewinnprognose für 2014 um fünf Prozent an.

FRESENIUS SE

    ZÜRICH  - Die Schweizer Großbank UBS hat Fresenius SE (Fresenius SECo) von ihrer "Key Call"-Liste gestrichen, aber die Einstufung auf "Buy" mit einem Kursziel von 103 Euro belassen. Der Markt konzentriere sich im Moment auf die Beteiligung an dem Dialysespezialisten Fresenius Medical Care (FMC), schrieb Analyst Martin Wales in einer Studie vom Freitag. Die Aktie des Gesundheitskonzerns dürfte so lange nicht zulegen, bis nicht Klarheit über die Höhe der zukünftigen Dialysevergütungen im Gesundheitssystem der USA bestehe. Die bisherigen Vorschläge seien schärfer ausgefallen als angenommen. Dies überlagere die weiter attraktive Bewertung sowie das Umsatz- und Gewinnwachstum von Fresenius.

GEA GROUP

    PARIS  - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Gea Group (GEA Group) von 33 auf 35 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die Ausschreibungen für die Ausrüstung der lebensmittelverarbeitenden Industrie bewegten sich weiter auf einem hohen Niveau, schrieb Analyst Olivier Esnou in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Experte passte seine Kursziele für die Hersteller von Investitionsgütern an den nach vorn verschobenen Bewertungszeitraum an.

HEIDELBERGCEMENT AG

    NEW YORK  - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für HeidelbergCement auf "Sell" mit einem Kursziel von 53 Euro belassen. Analyst Will Morgan schrieb in einer Branchenstudie vom Freitag von ersten positiven Zeichen für die Baustoffkonzerne. HeidelCement profitiere vor allem vom gut laufenden Geschäft in Asien und Europa. Aktuell sieht der Experte beim Aktienkurs aber keine Luft mehr nach oben.

HORNBACH HOLDING

    FRANKFURT  - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Hornbach (HORNBACH vz) nach dem Ausbleiben von Angeboten für Praktiker von 53 auf 59 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Von den 132 Märkten der Praktiker-Marke Max Bahr seien für den Baumarktbetreiber Hornbach höchstens 20 interessant, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Freitag. Der Rest sei vor allem wegen einer niedrigen Flächenproduktivität nicht interessant. Der Experte hob seinen fairen Wert wegen höheren Ergebnisschätzungen sowie einer gestiegenen Sektorbewertung an.

ING GROEP N.V.

    LONDON  - Die US-Bank Citigroup hat ING (ING Groep) auf ihre "Focus List Europe" gesetzt und die Einstufung auf "Buy" mit einem Kursziel von 10,20 Euro belassen. Analystin Elise Badoy attestierte der Aktie in einer Studie vom Freitag Aufwertungspotenzial. Gründe dafür seien erwartete Umstrukturierungserfolge des niederländischen Finanzkonzerns sowie die Konjunkturerholung in der Eurozone.

K+S

    FRANKFURT  - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für K+S auf "Reduce" mit einem Kursziel von 17,50 Euro belassen. Zwar komme der Kalidüngermarkt wieder in Schwung, doch fielen überall die Preise, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Freitag.

K+S

    HAMBURG  - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für K+S nach Gründung einer Kalihandelsgesellschaft in Weißrussland auf "Sell" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Der Schritt Weißrusslands dürfte die Kalipreise weiter unter Druck setzen und das Zögern bei den Kunden der Branche noch einmal verlängern, schrieb Analyst Nils-Peter Fitzl in einer Studie vom Freitag. Der Salz- und Düngemittelhersteller K+S sowie kanadische Kaliproduzenten seien zunehmend gezwungen, den Exportfirmen Russlands und Weißrusslands zu folgen und dem Absatzvolumen mehr Bedeutung als dem Preis beizumessen.

KABEL DEUTSCHLAND

    PARIS  - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Kabel Deutschland mit "Hold" und einem Kursziel von 84,50 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die aktuellen Übernahmeaktivitäten innerhalb der Telekombranche deuteten auf eine tektonische Verschiebung hin zu integrierten Geschäftsmodellen hin, schrieb Analyst Ottavio Adorisio in einer Branchenstudie vom Freitag. Er stehe den Kabelnetzbetreibern wegen ihrer zunehmenden Kapitalintensität und ihrer deswegen nur verhaltenen Ergebnisdynamik dagegen insgesamt vorsichtig gegenüber. Das Übernahmeangebot von Vodafone stütze jedoch den aktuellen Aktienkurs von Kabel Deutschland.

KABEL DEUTSCHLAND

    NEW YORK  - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Kabel Deutschland auf "Market-Perform" mit einem Kursziel von 87 Euro belassen. Die operative Dynamik der europäischen Telekombranche stehe am Wendepunkt, während die Bewertungen ihren Tiefpunkt bereits hinter sich hätten, schrieb Analystin Robin Bienenstock in einer Branchenstudie vom Freitag. Dabei seien die früheren Platzhirsche wie Deutsche Telekom und British Telecom in Erwartung steigender Marktprognosen und höherer Bewertungen für Anleger attraktiver als alternative Anbieter.

LANXESS AG

    HAMBURG  - Das Analysehaus Warburg Research hat Lanxess (LANXESS) von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 48 auf 64 Euro angehoben. Die Ergebnisse des Chemieunternehmens könnten bereits im August die Talsohle durchschritten haben und dürften sich im kommenden Jahr dank konjunkturellen Rückenwinds sowie anstehender Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen wieder erholen, schrieb Analyst Oliver Schwarz in einer Studie vom Freitag. In China wachse die Industrie wieder stärker und die Butadien-Preise erholten sich. Die Kunden des Unternehmens dürften in Kürze damit beginnen, ihre Lagerbestände wieder aufzufüllen.

LEG IMMOBILIEN

    NEW YORK  - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für LEG Immobilien auf "Buy" mit einem Kursziel von 51,50 Euro belassen. Der jüngste Ausblick für 2014 unterstreiche das risikobereinigt attraktive Wachstumspotenzial des Immobilienunternehmens, schrieb Analyst Julian Livingston-Booth in einer Studie vom Freitag. Das in Aussicht gestellte Wachstum der "Funds-from-Operations" (FFO I) von mehr als zehn Prozent liege von einigen Ausnahmen abgesehen über seinen Prognosen für alle anderen Immobilienwerte in Europa. Auch die Dividendenrendite von 4,7 Prozent sei attraktiv.

LINDE AG

    LONDON  - Die US-Bank Citigroup hat Linde auf ihre "Focus List Europe" gesetzt und die Einstufung auf "Buy" mit einem Kursziel von 170 Euro belassen. Der Gasespezialist biete ein gut vorhersagbares und im Sektorvergleich hohes Gewinnwachstum, schrieb Analystin Elise Badoy in einer Studie vom Freitag. Zudem sei die Aktie im Vergleich zu den Papieren der Konkurrenz attraktiv bewertet.

MICHELIN(CIE GLE DES ETABL.)

    LONDON  - Die britische Investmentbank Barclays hat Michelin (Michelin (Compagnie Générale d Etablissements Michelin SCPA)) von "Equal Weight" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 69 auf 66 Euro gesenkt. Der Reifenhersteller dürfte weiter unter externen Faktoren wie dem anhaltenden Preisdruck leiden, schrieb Analyst Michael Tyndall in einer Studie vom Freitag. Auch die Absatzerholung sei nur temporärer Natur gewesen. Zuversichtlich stimme, dass sich die Konzernführung bei den Kostensenkungen hart gebe. Das Abwärtspotenzial für die Aktie sei begrenzt, die Marktprognosen für das kommende Jahr lägen aber wohl zu hoch.

MUNICH RE

    NEW YORK  - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Munich Re (Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft) nach dem angekündigten Verkauf der Windsor Health Group auf "Neutral" belassen. Die Veräußerung des US-Krankenversicherers sei positiv, da sich der Rückversicherer nun auf die profitablen Teile seines Gesundheitsgeschäfts konzentrieren könne, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Freitag. Das Unternehmen habe seine früheren Versuche einer Diversifizierung des Geschäfts konsequent bereinigt.

NORDEX AG

    LONDON  - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Nordex von 5,75 auf 9,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Ergebnisse des Windkraftanlagen-Herstellers verbesserten sich insgesamt, auch wenn die Gewinne im zweiten Halbjahr unter dem Kapazitätsaufbau leiden dürften, schrieb Analyst Sean McLoughlin in einer Studie vom Freitag. Der Experte erhöhte seine Prognosen für den Gewinn je Aktie der Jahre 2013 bis 2015 um 20 bis 50 Prozent. Er verwies aber auf politische Risiken aufgrund einer möglichen Änderung der Energiepolitik in Deutschland nach der Bundestagswahl im September.

ORANGE

    NEW YORK  - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für Orange von 8 auf 9 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Market-Perform" belassen. Die neue Einschätzung berücksichtige nun eine 50-prozentige Gewichtung des Mobilfunkunternehmens Everything Everywhere (EE), schrieb Analystin Robin Bienenstock in einer Studie vom Freitag. Ihre Gewinnprognosen für den Telekomkonzern habe sie in Reaktion auf die jüngste Zahlenvorlage gesenkt.

ORANGE

    FRANKFURT  - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Orange SA von 9,00 auf 9,90 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Aktie des Telekomkonzerns habe zuletzt stark von der Fusionswelle in der europäischen Telekombranche profitiert, da das Unternehmen mit seiner niedrigen Bewertung als Übernahmekandidat gelte, schrieb Analyst Markus Friebel in einer Studie vom Freitag. Auch die sich aufhellenden Konjunkturaussichten in Europa sowie in Frankreich dürften die Aktie treiben. Beide Trends dürften erst einmal anhalten.

PHILIPS ELECTRONICS NV

    PARIS  - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Philips (Philips Electronics) von 24,50 auf 26,50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das Europageschäft der Hersteller von Investitionsgütern sei im zweiten Quartal zwar erneut schwach verlaufen, habe aber auch weiterhin erste Anzeichen einer Erholung gezeigt, schrieb Analyst Olivier Esnou in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Experte passte seine Kursziele für die Branchenwerte an den nach vorn verschobenen Bewertungszeitraum an.

PHILIPS ELECTRONICS NV

    NEW YORK  - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Philips Electronics vor einem Investorentag auf "Overweight" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. In puncto Ergebnisziele und Strategie dürfte der Elektrokonzern keine Überraschungen aufbieten, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Freitag. Der Fokus sollte weiter auf der Steigerung der operativen Marge (EBITA) auf 11 bis 13 Prozent liegen. Angesichts der aktuellen Bewertung gehe der Markt nicht davon aus, dass die Niederländer zweistellige Margen dauerhaft erreichen können.

PROSIEBENSAT.1

    FRANKFURT  - Die Commerzbank hat ProSiebenSat.1 nach der zweiten Aktienplatzierung in dieser Woche auf "Hold" belassen. Das Kursziel beträgt unverändert 30 Euro. Die Platzierung des rund sechsprozentigen Aktienanteils durch den Medienkonzern TMG sei eine Überraschung gewesen, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Freitag. Dadurch steige der Anteil frei handelbarer Aktien des Privatfernsehsenders auf 65 Prozent und ProSieben sei damit einen Schritt weiter auf dem Weg zum Dax-Kandidaten. Fundamental gesehen könnten im Oktober positive Impulse vom Kapitalmarkttag ausgehen, doch dürfte es für den Konzern schwer sein, noch deutlich positiv zu überraschen. Die wichtigsten Kurstreiber sind laut Rabussier bereits im Kurs eingepreist.

RIO TINTO

    NEW YORK  - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Rio Tinto nach dem Besuch einer Produktionsstätte im australischen Pilbara von 2.500 auf 2.550 Pence angehoben, aber die Einstufung auf "Sell" belassen. Er gehe nun von einem schnelleren Ausbau der Eisenerzproduktion in Pilbara aus, schrieb Analyst Eugene King in einer Studie vom Freitag. Nach wie vor hänge die Aktie vor allem von der Entwicklung des Eisenerzpreises ab.

SAP AG

    PARIS  - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für SAP von 61 auf 54 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die steigende Bedeutung des Cloudcomputings setze die Umsätze und die Margen der Softwareschmiede unter Druck und ihre tradtionellen Wachstumstreiber ließen nach, schrieb Analyst Brice Prunas in einer Studie vom Freitag. Die negativen Auswirkungen dürften sich in den kommenden Quartalen aber noch nicht bemerkbar machen, weswegen er seine Gewinnprognosen für die Jahre 2013 bis 2015 unverändert lasse.

SCHNEIDER ELECTRIC

    PARIS  - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Schneider Electric von 63 auf 65 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Das Europageschäft der Hersteller von Investitionsgütern sei im zweiten Quartal zwar erneut schwach verlaufen, habe aber auch weiterhin erste Anzeichen einer Erholung gezeigt, schrieb Analyst Olivier Esnou in einer Branchenstudie vom Freitag. Der Experte passte seine Kursziele für die Branchenwerte an den nach vorn verschobenen Bewertungszeitraum an.

SIEMENS AG

    PARIS  - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Siemens auf "Outperform" mit einem Kursziel von 102 Euro belassen. Der Hersteller von Investitionsgütern sei für Anleger wegen einer Erholung des europäischen Industriegeschäfts attraktiv, schrieb Analyst Olivier Esnou in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Ergebnisse des Konzerns dürften sich verbessern, womit die jüngsten Senkungen der Marktprognosen als Reaktion auf die Gewinnwarnung eine Einstiegsgelegenheit darstellten.

SIEMENS AG

    PARIS  - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Siemens von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 88 auf 100 Euro angehoben. Mit der Ernennung des früheren Finanzvorstands zum neuen Vorstandschef dürfte der Fokus des Industriekonzerns zunehmend auf Kostenkontrolle, Risiko- und Finanzmanagement sowie die Neuausrichtung des Portfolios liegen, schrieb Analyst Gael de-Bray in einer Studie vom Freitag. Dies sei wichtig, um die Kontrolle über Großaufträge zu verbessern sowie Sonderbelastungen zu verringern.

SOFTWARE AG

    FRANKFURT  - Die DZ Bank hat Software AG (Software) auf die "Equity Long Ideas"-Liste gesetzt und die Einstufung auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 29 Euro belassen. Das Geschäft des Softwareunternehmens komme offensichtlich wieder in Gang, schrieb Analyst Harald Schnitzer in einer Studie vom Freitag. Bei den Neuverträgen sei die Talsohle wohl erreicht. Auf den jüngsten Großauftrag durch das US-Verteidigungsministerium könnten weitere Behördenaufträge in den USA folgen. Zudem nehme die dortige Konjunktur Fahrt auf.

STADA ARZNEIMITTEL AG

    LONDON  - Die britische Investmentbank Barclays hat Stada  (STADA Arzneimittel) mit "Underweight" und einem Kursziel von 27,50 Euro in die Bewertung aufgenommen. Der Generikahersteller dürfte seine Überschussprognose für 2014 wahrscheinlich nicht erreichen, schrieb Analyst Simon Mather in einer Branchenstudie vom Freitag. Das Unternehmen sei zu sehr auf Westeuropa ausgerichtet. Stada fehle zudem die finanzielle Flexibilität, um weiteres Wachstum dazuzukaufen. Die Aktie ist der am wenigsten präferierte Branchenwert des Experten.

THYSSENKRUPP AG

    FRANKFURT  - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für ThyssenKrupp nach der Ankündigung einer neuen Managementstruktur in der Sparte Steel Europe auf "Reduce" mit einem Kursziel von 14 Euro belassen. Analyst Rochus Brauneiser wertet die Nachricht in einer Studie vom Freitag als Schritt in die richtige Richtung, der zur Effizienzsteigerung und der Begrenzung von Überkapazitäten beitragen sollte. Allerdings sei fraglich, ob dieses Programm ausreiche, um die Rendite auf das eingesetzte Kapital auf das Niveau der Kapitalkosten zu heben.

TOM TAILOR

    HAMBURG  - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Tom Tailor auf "Buy" mit einem Kursziel von 20 Euro belassen. Nach der Gewinnwarnung im Kielwasser schwacher Halbjahreszahlen und der anschließenden, unterdurchschnittlichen Kursentwicklung sei die Aktie des Modekonzerns nun attraktiv bewertet, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie vom Freitag. Die mittelfristigen Wachstumstreiber seien intakt und die übernommene Marke Bonita könnte bei der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal positiv überraschen.

UBS AG

    NEW YORK  - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für UBS auf "Overweight" belassen. Die Erträge der Investmentbanken aus dem Aktienmarktgeschäft hätten sich im dritten Quartal bisher besser als das Geschäft mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen (FICC) entwickelt, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Branchenstudie vom Freitag. Entscheidend für das dritte Quartal sei aber der besonders umsatzträchtige Monat September. Deshalb rechne er vorerst weiterhin mit einem Ertragsrückgang von zwölf Prozent im Vergleich mit dem Vorquartal. Die UBS sei in Europa sein bevorzugter Wert, weil sie vor allem auf die Vermögensverwaltung und das Aktienmarktgeschäft ausgerichtet sei. Zudem bestehe die Aussicht auf erhebliche Rückflüsse an die Aktionäre.

VODAFONE GROUP

    PARIS  - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Vodafone auf "Sell" mit einem Kursziel von 130 Pence belassen. Die aktuellen Übernahmeaktivitäten innerhalb der Telekombranche deuteten auf eine tektonische Verschiebung zurück zu integrierten Geschäftsmodellen hin, schrieb Analyst Ottavio Adorisio in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Kabelnetzbetreiber könnten ihre führende Position wegen geänderter Nutzerverhalten und steigender Kapitalintensität verlieren. Der Free Cashflow von Vodafone stehe weiter unter Druck. Der Konzern müsse den Mobilfunk als Geschäftsmodell überdenken.

VODAFONE GROUP

    LONDON  - Die US-Bank Citigroup hat Vodafone von ihrer "Focus List Europe gestrichen, aber das Kursziel von 230 auf 235 Pence angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der britische Mobilfunkkonzern erhalte für den Verkauf seiner Beteiligung an Verizon Wireless einen attraktiven Preis und das Investitionsprogramm "Project Spring" sei zu begrüßen, schrieb Analystin Elise Badoy in einer Studie vom Freitag. Allerdings falle mit dem Verkauf der Beteiligung ein Kurstreiber weg.

VOLKSWAGEN AG VORZUGSAKTIEN

    FRANKFURT  - Die Commerzbank hat die Volkswagen-Vorzüge (Volkswagen vz) nach Spekulationen über einen bevorstehenden Rücktritt von Aufsichtsratschef Ferdinand Piech auf "Buy" belassen. Das Kursziel beträgt unverändert 205 Euro. Es wäre vor allem eine große Herausforderung, Martin Winterkorn als Vorstandschef (CEO) zu ersetzen, sollte dieser Piechs Posten übernehmen, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Freitag. Das "Handelsblatt hatte aus Kreisen von einem anstehenden umfangreichen Umbau im Management berichtet, da Piech wohl aus gesundheitlichen Gründen abtreten werde. Jeder neue Interims-CEO hätte ein schwächeres Standing als Winterkorn und auch das Timing wäre mit Blick auf die Wachstumsstrategie für 2018 unglücklich, so Schwarz weiter.

VOLKSWAGEN AG VORZUGSAKTIEN

    FRANKFURT  - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Volkswagen (Volkswagen vz) nach einem Pressebericht über ein baldiges Ausscheiden von Aufsichtsratschef Ferdinand Piech auf "Buy" mit einem Kursziel von 185 Euro belassen. Das VW-Dementi des Berichts müsse nichts heißen, da dies eine persönliche Entscheidung des Konzernpatriarchen sei, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Freitag. Trotz großer Erfolge werde Piech vom Kapitalmarkt nicht geliebt, so dass die Nachricht wohl zu einer kurzfristig positiven Kursreaktion führen könnte. Andererseits schätzten die Investoren Vorstandschef Martin Winterkorn, so sich dass der kolportierte Wechsel Winterkorns in den Aufsichtsrat negativ auswirken könnte.

VOLKSWAGEN AG VORZUGSAKTIEN

    LONDON  - Das japanische Analysehaus Nomura hat Volkswagen (Volkswagen vz) mit "Neutral" und einem Kursziel von 170 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Bewertungen der europäischen Autohersteller seien derzeit hoch, das Gewinnwachstum verlangsame sich und die Ergebnisprognosen des Marktes seien zu anspruchsvoll, schrieb Analyst Harald Hendrikse in einer Branchenstudie vom Freitag. Er rechne in Europa kurzfristig kaum mit einer Markterholung und habe den Autosektor mit "Neutral" eingestuft. Volkswagen sei einer der am besten aufgestellten globalen Autobauer. Da sich aber das VW-Geschäft in den Schwellenländern abschwäche und in Europa kaum anziehe, seien die Konsenserwartungen wohl zu hoch.

WACKER CHEMIE AG

    FRANKFURT  - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Wacker Chemie nach einem Zeitungs-Interview mit dem Finanzvorstand von 75 auf 80 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Halten" belassen. Das Chemieunternehmen erwarte eine Erholung der Preise für Polysilizium, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Freitag. Der Experte hob das Kursziel wegen der verbesserten Aussichten sowie des Potenzials von Sparmaßnahmen an. Es sei wichtig, dass das Unternehmen vor allem im Geschäft mit Polysilizium seine Kosten im Griff behalte.

/zb

FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Julian Mezger
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18.11.2014Deutsche Bank buyCitigroup Corp.
18.11.2014Deutsche Bank HoldCommerzbank AG
10.11.2014Deutsche Bank HoldCommerzbank AG
05.11.2014Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
04.11.2014Deutsche Bank Equal weightBarclays Capital
18.11.2014Deutsche Bank buyCitigroup Corp.
05.11.2014Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
30.10.2014Deutsche Bank overweightJP Morgan Chase & Co.
30.10.2014Deutsche Bank buyKepler Cheuvreux
29.10.2014Deutsche Bank buyS&P Capital IQ
18.11.2014Deutsche Bank HoldCommerzbank AG
10.11.2014Deutsche Bank HoldCommerzbank AG
04.11.2014Deutsche Bank Equal weightBarclays Capital
30.10.2014Deutsche Bank NeutralNomura
30.10.2014Deutsche Bank NeutralUBS AG
14.10.2014Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
12.09.2014Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
11.09.2014Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
21.07.2014Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
18.06.2014Deutsche Bank SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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