von Jörg Bernhard
Weil sowohl an den Terminmärkten als auch bei physisch besicherten ETFs die Marktakteure massiv verkauften, ging es mit der Krisenwährung steil bergab. Der Timingindikator Relative-Stärke-Index rutschte dabei deutlich unter die Marke von 30 Prozent und generierte heute mit der Rückkehr über diese Hürde ein charttechnisches Kaufsignal. Mitte Mai gab es ein solches Signal – danach kletterte der Goldpreis innerhalb von fünf Monaten von 1.550 auf 1.800 Dollar. Man darf gespannt sein, ob sich diese Erfolgsgeschichte wiederholt. Viel wichtiger dürfte aus charttechnischer Sicht allerdings sein, dass die im Bereich von 1.550 Dollar verlaufende Unterstützungszone nicht nach unten durchbrochen wird.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 14,70 auf 1.587,50 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Positiver Wochenstart
Der Ölpreis bewegte sich bei positiver Tendenz bislang in relativ „geordneten“ Bahnen. Ein am Nachmittag veröffentlichter Konjunkturindex der Chicago Fed wies gegenüber dem Vormonat einen Rückgang auf minus 0,32 Punkte aus, wirkte sich aber nicht belastend aus. Um 16.30 Uhr wird sich die Dallas Fed melden und ihren Konjunkturindex bezüglich der Aktivität im verarbeitenden Gewerbe bekanntgeben. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll sich dieser im Februar von 5,5 auf 4,0 Punkte reduziert haben.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,88 auf 94,01 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,16 auf 115,26 Dollar anzog.
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