07.02.2013 08:20
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Rohöl: Von Absacker erholt

Rohöl: Von Absacker erholt
Rohöl und Weizen
Der Ölpreis reagierte auf den gestrigen EIA-Wochenbericht mit erholten Notierungen. Grund: Die Lagermengen in Cushing fielen um 315.000 Barrel.
von Jörg Bernhard

Der heutige Tag könnte an den Energiemärkten sehr ereignisreich werden. Aus China werden aktuelle Januarzahlen zur Handelsbilanz erwartet. Hier soll es Analystenprognosen zufolge einen Überschuss von 25,4 Milliarden Dollar gegeben haben. In Europa sorgen dagegen anstehende Daten zur britischen und deutschen Industrieproduktion, vor allem aber die Notenbanksitzungen der Bank von England sowie der EZB für Unsicherheit. Danach werden die Marktakteure wohl wieder gen USA blicken, da die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe einmal mehr die Märkte sensibilisieren dürften. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll die Zahl neuer Arbeitsloser in der vergangenen Woche von 368.000 auf 360.000 gesunken sein. Eine Entwarnung durch die Fed dürfte somit ausbleiben, schließlich gab sie in der Vergangenheit bei der Arbeitslosenrate eine Zielmarke von 6,5 Prozent aus. Zur Erinnerung: Im Januar lag sie bei 7,9 Prozent.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 8.10 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,11 auf 96,73 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,20 auf 116,93 Dollar anzog.

Weizen: Die Spannung wächst

Unter fundamentalen wie auch charttechnischen Aspekten wächst beim US-Weizen die Spannung. Zum einen scheint ein Test der charttechnischen Unterstützungszone im Bereich von 740 US-Cents anzustehen. Zum anderen wird das US-Landwirtschaftsministerium am Freitag seinen aktuellen Monatsbericht veröffentlichen. Vor allem die prognostizierten Lagermengen könnten die weitere Richtung des Weizenpreises entscheidend beeinflussen. Die jüngsten Wetterberichte sorgten in den vergangenen Tagen für erheblichen Verkaufsdruck, da den wichtigsten US-Anbauregionen ergiebiger Regen in Aussicht gestellt wurde. Damit verbanden die Marktakteure höhere Erntemengen und im Gegenzug nachgebende Preise.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Weizenpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.10 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige Future auf Weizen um 0,40 auf 761,00 US-Cents pro Scheffel.

Bildquellen: iStock
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