Intel-Aktie schließt stark: Spekulation um neue Partnerschaft mit Apple
Am Freitag beendete die Aktie des US-Halbleiterkonzerns Intel den Handel an der NASDAQ mit einem Plus von 10,19 Prozent auf 40,56 US-Dollar.
Im Zentrum des Kursschubs stand die Spekulation auf eine mögliche Zusammenarbeit mit Apple: Laut dem renommierten Analysten Ming-Chi Kuo von TF International Securities haben sich die Chancen deutlich verbessert, dass Intel ab 2027 als Auftragsfertiger ("Foundry") für Apples M-Serie-Prozessoren zum Zug kommen könnte. Apple habe bereits eine Vertraulichkeitsvereinbarung mit Intel unterzeichnet und Zugriff auf Intels 18AP-Prozessdesignkit (PDK) erhalten, um technische Machbarkeit zu prüfen, heißt es.
Diese Aussicht elektrisierte die Märkte: Ein Vertrag mit Apple würde nicht nur Intels Foundry-Ambitionen bestätigen, sondern auch die Perspektive auf eine langfristige, volumenstarke Auftragsfertigung eröffnen - gerade in einem Markt, in dem hochwertige Auftragsfertigung rar und umkämpft ist.
Trotz des beeindruckenden Kursfeuerwerks sollten Anleger aber nicht blind auf den Hype aufspringen. Die möglichen Apple-Aufträge sind bisher nicht offiziell bestätigt - es handelt sich um Aussagen eines Analysten, basierend auf Branchenchecks und internen Programmdetails. Weder Intel noch Apple haben bislang eine verbindliche Partnerschaft angekündigt.
Redaktion finanzen.net / dpa-AFX
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