Covestro-Aktie fester: Übernahme durch Adnoc erhält offenbar grünes Licht

18.11.2025 16:38:00

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche kündigt grünes Licht der Bundesregierung für die Übernahme der Spezialchemie-Firma Covestro durch das Staatsunternehmen Adnoc aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an.

Die CDU-Politikerin sagte in Abu Dhabi, man habe innerhalb der Bundesregierung alle nötigen Entscheidungen herbeigeführt und warte nun auf die beiden Partner, die ihre finale Unterschrift sicherlich in den nächsten Tagen geben werden. Reiche führte Gespräche mit Sultan Al Jaber, Industrieminister der Vereinigten Arabischen Emiraten und Adnoc-Chef.

Reiche sagte, man sei im finalen "Closing" der Übernahme. Das wäre für das Unternehmen ein "Riesenschritt". Es sei intensiv mit der Europäischen Kommission verhandelt worden. Brüssel hatte in der vergangenen Woche grünes Licht gegeben. Auch die Bundesregierung hatte das Geschäft geprüft.

Covestro war früher die Kunststoffsparte von Bayer, 2015 wurde das Unternehmen eigenständig. Es stellt Chemikalien her, die zu Hartschäumen in Kühlschränken und Gefriertruhen sowie zu Weichschäumen in Autositzen und Matratzen genutzt werden.

Der Konzern hat rund 17.500 Mitarbeiter. Von ihnen sind gut 7.000 in Deutschland beschäftigt, neben der Zentrale in Leverkusen arbeiten sie in Dormagen, Krefeld (Uerdingen) und Brunsbüttel. Das deutsche Management sieht den arabischen Neu-Eigentümer positiv. Covestro leidet wie andere Chemiekonzerne auch unter der schwachen Konjunktur, teurer Energie und höheren US-Zöllen.

Im XETRA-Handel gewinnt die Covestro-Aktie zeitweise 1,21 Prozent auf 60,34 Euro.

/hoe/DP/he

ABU DHABI (dpa-AFX)

Bildquelle: Covestro

Werbung

Einfach und innovativ traden

Handeln Sie Deutschlands beliebteste Finanz­instrumente per CFD: Deutschland 40, Gold, EUR/USD, Öl...

Jetzt kostenloses Demokonto eröffnen! 5

5Hinweis zu Plus500: Plus500CY Ltd ist zugelassen und reguliert durch CySEC (#250/14). 82% der Klein­anleger­konten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten über­legen, ob Sie verstehen, wie CFD funktio­nieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko ein­zugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News zum Thema