Neues Börsenjahr beginnt: DAX klettert zum Start in 2026 zeitweise über 24.500-Punkte-Marke
Nachdem der DAX das Jahr 2025 am Dienstag auf höherem Terrain beendete, ging es am heutigen Freitagshandel zunächst ruhig zu. Das Börsenbarometer legte zum neuen Börsenjahr zunächst minimale 0,04 Prozent auf 24.499,51 Punkte zu, konnte im Anschluss aber steigen und bereits zeitweise die 24.600er-Marke hinter sich lassen. Aktuell zieht es den DAX an die Nulllinie zurück.
Da die meisten Investoren die kurze Handelswoche zwischen den Jahren für eine Auszeit nutzen, wird das Geschehen am Aktienmarkt hierzulande aber erst ab der kommenden Woche wieder Fahrt aufnehmen. Gerade bei - kleineren - Einzelwerten sind bei erwartet geringem Handelsvolumen aber durchaus auch größere Ausschläge möglich.
Bisherige DAX-Rekorde
Am 9. Oktober hatte der DAX bei 24.771,34 Punkten ein neues Rekordhoch markiert. Letztlich war er an jenem Tag bei 24.611,25 Zählern in den Feierabend gegangen, was zugleich ein neuer Rekord auf Schlusskursbasis bedeutete.
Starkes Börsenjahr 2025 für den DAX und Krisenherde
Nach dem starken Börsenjahr 2025 mit einem DAX-Gewinn von 23 Prozent bleibt neben dem Dauerbrenner Künstliche Intelligenz (KI) - hier befürchten Beobachter eine durchaus deutlichere Kurskorrektur in absehbarer Zeit. In Europa lässt im Ukraine-Krieg ein echter Durchbruch weiterhin auf sich warten. In Amerika sorgt das Vorgehen der USA gegenüber Venezuela für Anspannung und in Asien könnte 2026 der China-Taiwan-Konflikt stärker zum Thema werden.
DAX vor herausforderndem Börsenjahr 2026?
Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners sieht den DAX jedoch vor einem herausfordernden Börsenjahr. Die Unternehmensgewinne seien im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekord geklettert, die Aktienkurse gleichzeitig allerdings deutlich stärker angestiegen als die Gewinne. "Und so geht der deutsche Leitindex mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) von 17,6 in das Jahr 2026. Beim Jahreswechsel 2024/2025 war das KGV mit 15,0 noch 2,6 Punkte billiger".
Redaktion finanzen.net / dpa-AFX / Dow Jones Newswires
Bildquelle: Julian Mezger für Finanzen Verlag
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