Lummis-Gesetz bringt US-Krypto-Regulierung voran: Abstimmung für Januar 2026 geplant

14.01.2026 22:28:00

Die Regulierung von Kryptowährungen in den USA könnte Anfang 2026 einen Wendepunkt erreichen. Ein neues Gesetz könnte die Zukunft der Kryptowährungen in den USA prägen.

• US-Senatorin Lummis will die Regulierung digitaler Vermögenswerte vorantreiben
• Im Januar 2026 soll über ein Gesetz abgestimmt werden, das für mehr Struktur bei Kryptowährungen sorgen soll
• Das Gesetz soll auch zur Förderung von Innovation in den USA beitragen

In einem Post auf X (ehemals Twitter) berichtet die republikanische Senatorin Cynthia Lummis am 28. Dezember 2025, dass die USA bei der Regulierung digitaler Vermögenswerte vorangehen und Klarheit für alle Beteiligten schaffen müssen:

Marktstrukturgesetz für Kryptowährungen

Der Responsible Financial Innovation Act (RFIA) soll den bestehenden Clarity Act, der bereits im Repräsentantenhaus verabschiedet wurde, ergänzen und für klare Regeln im US-Krypto-Markt sorgen.

Jedoch hat der Senat den Clarity Act bislang nicht verabschiedet, wodurch die Hoffnungen auf klare Regeln für Kryptowährungen im Jahr 2026 gedämpft wurden, berichtet CoinEdition.

Ziel des Gesetzes

Nach Jahren der regulatorischen Unsicherheit steht der US-Kryptomarkt vor einer möglichen Neuausrichtung. Das Gesetz soll klare Regeln für digitale Vermögenswerte schaffen und den Rahmen für Investoren, Anbieter und Verbraucher deutlich definieren. Außerdem soll der Entwurf laut BeInCrypto mehr Sicherheit für Entwickler schaffen, Verbraucher schützen und gleichzeitig Innovation in den USA fördern, damit Unternehmen im Land bleiben, statt ihre Tätigkeiten ins Ausland zu verlagern.

Die USA sollen als führender Standort für digitale Vermögenswerte etabliert werden, unter anderem durch die Legalisierung von Krypto und den Aufbau einer strategischen Bitcoin-Reserve des Landes, merkt CoinEdition an.

Klarheit bei Regulierung von Wertpapieren und Rohstoffen

Ein Kernpunkt des RFIA 2026 ist es, die Rollen von Wertpapieren und Rohstoffen klar zu trennen. Das Gesetz legt eindeutig fest, welche Zuständigkeiten die Securities and Exchange Commission (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) übernehmen sollen, so CoinEdition weiter.

Bedeutung für den US-Kryptomarkt

Durch die klaren Regeln, die mit der potenziellen Einführung des Responsible Financial Innovation Act 2026 und des Clarity Acts einhergehen würden, könnten die Nachfrage und Nutzung von digitalen Vermögenswerten sowohl bei institutionellen als auch bei privaten Investoren gesteigert werden. Außerdem habe Charles Hoskinson, der Gründer der Kryptowährung Cardano erklärt, dass der Kryptomarkt im Jahr 2026 durch die erwartete regulatorische Klarheit eine Superzyklus-Rally erleben könnte, heißt es weiter.

Wall-Street-Experten wie Michael Saylor, der Mitbegründer von Strategy, beobachten, wie sowohl große Finanzinstitute als auch private Anleger aktuell Geldmittel zurückhalten, um nach Einführung klarer Regeln gezielt in digitale Vermögenswerte zu investieren.

Die Abstimmung im Januar gilt als richtungsweisend. Sollte der Entwurf angenommen werden, könnte er Planungssicherheit für Gründer schaffen und den USA ermöglichen, eine führende Rolle im Bereich digitaler Vermögenswerte einzunehmen sowie im dynamischen Kryptosektor konkurrenzfähig zu bleiben. Mit parteiübergreifender Unterstützung und wachsendem Optimismus in der Branche könnten die USA 2026 klare Strukturen für den Kryptomarkt schaffen, behauptet der Bericht von BeInCrypto.

Redaktion finanzen.net

Bildquelle: Steve Heap / Shutterstock.com, Useacoin / Shutterstock.com, gualtiero boffi / Shutterstock.com, Sergei Babenko / Shutterstock.com

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