Goldpreis klettert über Schwelle von 5.500 Dollar
Der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) Gold stieg in der Nacht auf Donnerstag erstmals über die Marke von 5.500 Dollar. In der Spitze kostete die Feinunze 5.588,71 Dollar und damit über drei Prozent mehr als am späten Mittwochabend.
Das Niveau konnte Gold nicht ganz halten, das Edelmetall legte am Morgen aber immer noch etwas mehr als zwei Prozent auf 5.545 Dollar zu. Sollte Gold am Donnerstag erneut zulegen, wäre es der neunte Handelstag in Folge im Plus.
Seit Mitte Januar zog der Kurs um etwas mehr als 900 Dollar oder rund 20 Prozent an. Seit Ende 2025 ist Gold bereits wieder um fast 29 Prozent teurer geworden, nachdem der Preis im vergangenen Jahr um 65 Prozent gestiegen war. Gold bleibt damit eine der gefragtesten Anlageklassen.
Der Preis für eine Feinunze Silber kletterte in der Nacht auf Donnerstag um bis zu 2,3 Prozent auf 119,41 Dollar. Zuletzt lag Silber noch etwas mehr als ein Prozent im Plus und kostete rund 118 Dollar.
Silber war in den vergangenen Wochen und Monaten noch stärker gefragt als Gold. So verteuerte sich Silber im bisherigen Jahresverlauf um rund 65 Prozent. 2025 war der Preis für Silber um knapp 150 Prozent gestiegen.
Edelmetalle - allen voran Gold - gelten bei vielen Investoren als "sichere Häfen" in Krisenzeiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für viele Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird.
Preistreiber am Markt für Edelmetalle im vergangenen Jahr waren unter anderem die vielen Konflikte weltweit. Auch 2026 sorgten politische Spannungen für mehr Nachfrage. Viele Notenbanken, wie die chinesische und indische, reagieren mit Goldkäufen schon länger auf strukturelle und politische Risiken sowie Sanktions- und Zollrisiken. Hinzu kämen zunehmende Sorgen in puncto ausufernder Staatsverschuldungen.
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LONDON (dpa-AFX)
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