Warum der Euro zum US-Dollar weiter zulegt - Japanischer Yen unter Druck
Wie bereits zu Beginn der Handelswoche profitierte die Gemeinschaftswährung von einer Schwäche des US-Dollars. Am Morgen stieg der Euro knapp über 1,17 Dollar und wurden damit etwa einen halben Cent höher gehandelt als am Vorabend.
Am Morgen stand der Dollar im Handel mit fast allen anderen wichtigen Währungen unter Druck. Nach Einschätzung von Analysten der Dekabank belasten geopolitische Spannungen rund um den Grönland-Streit den Dollar. Sie sprachen von "Sell-America-Trades", die derzeit zu beobachten seien. Eine weitere Eskalation des Grönland-Konflikts würde dem Euro neuen Auftrieb verleihen, heißt es in der Analyse.
Unter Druck stand auch der japanische Yen. Nach der Ankündigung von vorgezogenen Neuwahlen wird am Markt eine größere Mehrheit für die amtierende Regierungschefin Sanae Takaichi erwartet. Diese hätte es dann leichter, ihre Wachstumspläne durch höhere Staatsausgaben durchzusetzen. Nach Einschätzung der Dekabank verstärken sich die Fiskalsorgen in Japan und der Anstieg der Renditen für Staatsanleihen gehe weiter.
Im weiteren Handelsverlauf stehen unterdessen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm, die für Impulse sorgen könnten. Am Vormittag werden die Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für Deutschland erwartet. An der allgemein von Sorgen geprägten Stimmung dürfte auch der verbessert erwartete ZEW-Indikator nichts ändern, heißt es in einer Einschätzung der Landesbank Hessen-Thüringen.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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