Goldpreis: Rückenwind durch Geopolitik und Zinshoffnung

Der Goldpreis tendierte im frühen Dienstagshandel weiter bergauf, wenngleich weniger dynamisch als am Tag zuvor.
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von Jörg Bernhard
Damit fehlt ihm weniger als 100 Dollar zu einem neuen Rekordhoch. Zurückhaltende Äußerungen von US-Notenbankern haben die Aussicht auf Zinssenkungen verstärkt und geopolitische Spannungen rund um Venezuela die Nachfrage nach sicheren Häfen stimuliert. Der Präsident der Federal Reserve Bank von Minneapolis, Neel Kashkari, erklärte am Montag, die Inflation lasse langsam nach, allerdings bestehe das Risiko, dass die Arbeitslosenquote stärker ansteigen könnte, was die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung erhöhe. Neben den Entwicklungen in Venezuela nutzte Trump das Wochenende auch, um seine Ambitionen in Bezug auf Grönland - ein Gebiet des NATO-Verbündeten Dänemark - erneut zu bekräftigen. Trump sagte vor Reportern in Washington, dass Grönland überall von russischen und chinesischen Schiffen umgeben sei. Aus Sicht der nationalen Sicherheit bräuchten die USA Grönland. Am Nachmittag könnte ein weiterer Fed-Offizieller neue Hinweise zur künftigen US-Geldpolitik liefern: Tom Barkin, der Präsident der Richmond Fed.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis 7.30 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 20,30 auf 4.471,80 Dollar pro Feinunze.

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Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.Rohöl: Atempause nach Preissprung
Der Ölpreis zeigte sich im frühen Dienstagshandel schwächer, da angesichts einer schwachen Nachfrage von einem reichlichen globalen Angebot ausgegangen wird und der Markt nun offensichtlich eine höhere venezolanische Rohölproduktion nach der Festnahme von Präsident Nicolás Maduro durch die USA erwartet. Die Reaktion des Ölpreises auf das militärische Eingreifen der USA in Venezuela sowie die anhaltenden Angriffe auf russische Energieinfrastruktur hat bislang zu keinen größeren Verwerfungen geführt. Laut einer von der Nachrichtenagentur Reuters im Dezember durchgeführten Umfrage erwarten die befragte Marktteilnehmer für 2026 aufgrund eines wachsenden Angebots und einer schwachen Nachfrage einen anhaltenden Druck auf die Ölpreise. Durch die Festnahme des venezolanischen Staatschefs ist das Ende des US-Embargos auf venezolanisches Öl wahrscheinlicher geworden, was zu einer weiteren Erhöhung des globalen Ölangebots führen könnte.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,16 auf 58,16 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,11 auf 61,65 Dollar zurückfiel.
Redaktion finanzen.net
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