DAX schließt erstmals über 25.000er Marke -- US-Börsen letztlich uneins -- Siemens erweitert Partnerschaft mit NVIDIA -- Chevron, ExxonMobil, DroneShield, Rüstungsaktien, BYD, Novo Nordisk im Fokus
Redcare Pharmacy: Umsatzwachstum enttäuscht. thyssenkrupp: Jindal könnte Stahlsparte wohl schrittweise kaufen. BMW fertigte mehr als eine Million Autos in Deutschland. Trump sichert sich Kontrolle über Verkauf von Venezuelas Öl. Nordex mit Auftragsflut. EVOTEC profitiert von Amgen-Deal. BioNTech, Moderna, Pfizer & Co.: Bayer zieht wegen mRNA-Patenten vor US-Gericht. Warner Bros.: Board empfiehlt Ablehnung des Paramount-Angebots.
Marktentwicklung
Zur Wochenmitte ging es am deutschen Aktienmarkt aufwärts.
Der DAX legte anfänglich zu und übersprang gleich im Anschluss die Marke von 25.000 Punkten. Er verweilte auch weiterhin im Plus, bis er 0,92 Prozent höher bei 25.122,26 Einheiten in den Feierabend ging - Rekord auf Schlusskursbasis. Bei 25.122,46 markierte der Leitindex sein neues Allzeithoch.
Der TecDAX eröffnete etwas höher und zeigte sich anschließend freundlich. Er beendete die Sitzung 1,18 Prozent höher bei 3.795,71 Punkten.
Nach Einschätzung der NordLB zeigten sich die Anleger trotz zunehmender geopolitischer Spannungen weiterhin kaufbereit. Am Mittwoch rückten zudem zahlreiche Konjunkturdaten aus den USA und Europa in den Fokus der Investoren. So ging die Euroraum-Inflation im Dezember wie erwartet zurück.
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An Europas Börsen ging es am Mittwoch leicht nach unten.
Der EURO STOXX 50 gewann zum Handelsstart minimal und stieg anschließend zunächst leicht an. Am Mittag rutschte das Börsenbarometer jedoch leicht in die Verlustzone. Zum Handelsschluss notierte er 0,14 Prozent tiefer bei 5.923,57 Einheiten.
Händler stellten sich auf einen zurückhaltenderen Handel ein. Die Kursrally bei Rüstungsaktien wurde in Asien durch deutliche Gewinnmitnahmen gebremst. Zudem bleibt die geopolitische Lage, insbesondere in Europa, unübersichtlich. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt angedeutet, sogar einen Militäreinsatz zur Erlangung der Kontrolle über Grönland in Erwägung zu ziehen, was Außenminister Marco Rubio später relativierte. Abseits dessen standen den Märkten ein datenreicher "Tag der Arbeit" bevor: In den USA wurden die Jolts-Zahlen, der ADP-Beschäftigungsbericht sowie vor allem der ISM-Service-Index mit seiner wichtigen Beschäftigungskomponente veröffentlicht. In Europa richtete sich der Blick auf die Verbraucherpreisdaten aus der Eurozone. Hier ging die Inflation wie erwartet leicht zurück.
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Die US-Börsen zeigten sich zur Wochenmitte uneinheitlich.
Der Dow Jones etwas höher in den Tag. Nachdem er kurz nach Handelsstart ein neues Allzeithoch bei 49.621,43 Punkten erreichen konnte, drehte er jedoch in die Verlustzone und ging schließlich 0,94 Prozent tiefer bei 48.996,08 Punkten in den Feierabend.
Der NASDAQ Composite eröffnete die Sitzung knapp im Minus, konnte im weiteren Verlauf jedoch Gewinne verzeichnen und beendete die Sitzung 0,16 Prozent fester bei 23.584,27 Zählern.
Am Mittwoch fand die Rekordjagd an der Wall Street auch zunächst ihre Fortsetzung. Der Dow-Jones-Index markierte kurz nach der Startglocke ein neues Rekordhoch, fiel anschließend jedoch zurück.
In den Fokus rücken nun die anstehenden Konjunkturdaten, insbesondere der US-Arbeitsmarktbericht für Dezember am Freitag, der als wichtiger Hinweis auf den weiteren Kurs der Federal Reserve gilt.
Die jüngsten Zahlen zur Beschäftigung im US-Privatsektor entsprachen weitgehend den Erwartungen. Die Aktivität in der US-Dienstleistungsbranche (ISM-Index) hat sich im Dezember zudem beschleunigt.
Geopolitische Entwicklungen, etwa die Lage in Venezuela, beeinflussten die Stimmung kaum. "Es gibt weiterhin wenig Anzeichen für eine Eskalation der Spannungen", erklärte Michael Brown, Stratege bei Pepperstone. Auch die ungewöhnlichen Pläne der Trump-Regierung, Grönland von Dänemark zu kaufen, sorgten laut Wall Street Journal nicht für Marktverunsicherung. US-Außenminister Marco Rubio betonte, dass es sich dabei nicht um eine militärische Aktion handle.
An den wichtigsten Märkten in Fernost waren zur Wochenmitte gemischte Vorzeichen zu sehen.
In Tokio verlor der Nikkei 225 zum Handelsschluss 1,06 Prozent auf 51.961,98 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite letztlich um 0,05 Prozent auf 4.085,77 Zähler.
Der Hang Seng in Hongkong wies ein Minus von 0,94 Prozent auf 26.458,95 Einheiten aus.
Marktbeobachter interpretierten die Verluste an den asiatischen Börsen als Gewinnmitnahmen nach den teils kräftigen Kursanstiegen der Vortage. Belastend wirkte jedoch zusätzlich auch eine neue Zuspitzung der ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Japan und China. Auslöser waren vor einigen Wochen japanische Warnungen an Peking im Zusammenhang mit Chinas Taiwan-Politik. Nun reagierte China mit sofortigen Exportkontrollen für Güter nach Japan, die auch militärisch genutzt werden könnten.
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