DAX geht freundlich ins Wochenende -- Wall Street letztlich uneins -- Entscheidung über Luftkampfsystem FCAS erneut vertagt -- Goldpreis, Commerzbank, DroneShield, Nike, Stahlaktien im Fokus
Samsung-Aktie setzt Rally fort - neues Rekordhoch erreicht. Tesla-Aktie erholt sich nach Absatzbericht - KI, Robotik und Autonomie im Mittelpunkt. BYD überholt Tesla? China dominiert den globalen Elektroautomarkt. freenet-Aktie fester: Rückkaufprogramm abgeschlossen. Asien und KI-Fantasie beflügeln Techsektor.
Marktentwicklung
Am ersten Börsentag des Jahres am Freitag zeigte sich der deutsche Aktienmarkt unentschlossen.
Der DAX hat die erste Sitzung des Jahres 2026 mit einem Kursplus begonnen. Anschließend konnte er seine Anfangsgewinne zeitweise ausbauen. Im Späthandel fiel er jedoch leicht ins Minus zurück. Schlussendlich konnte er jedoch erneut zulegen und verabschiedete sich 0,2 Prozent stärker bei 24.539,34 Zählern ins Wochenende.
Der TecDAX verlor zur Startglocke minimal. Im weiteren Verlauf konnte er zeitweise in die Gewinnzone steigen, notierte letztlich dann aber nahe der Nulllinie (Schlussstand: 3.624,21 Punkte, +0,05 Prozent).
Der deutsche Aktienmarkt startete ruhig und mit positiver Tendenz ins Jahr 2026. Nach dem starken Börsenjahr 2025, in dem der DAX rund 23 Prozent zulegte, gönnten sich viele Anleger in der verkürzten Handelswoche eine Pause. Entsprechend dürfte das Marktgeschehen erst in der kommenden Woche wieder an Dynamik gewinnen. Bei geringerem Handelsvolumen können kleinere Einzelwerte jedoch durchaus größere Kursbewegungen zeigen.
Gefragt blieben auch Gold und Silber, die ihre Rally aus dem Vorjahr fortsetzen. Thematisch steht neben dem anhaltenden Hype um Künstliche Intelligenz - wo Marktbeobachter eine mögliche Korrektur erwarten - weiterhin der Ukraine-Krieg im Fokus. Ein Durchbruch in dem Konflikt ist bislang nicht in Sicht. Zudem könnte 2026 der geopolitische Streit zwischen China und Taiwan stärker in den Vordergrund rücken und die Märkte zusätzlich beeinflussen.
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Anleger an Europas Börsen griffen am Freitag zu.
Der EURO STOXX 50 hat das neue Jahr mit einem kleinen Abschlag begonnen und bewegte sich zunächst auch weiter knapp im Minus. Im Handelsverlauf gelang ihm jedoch der Sprung ins Plus. Sein Schlussstand: 5.844,34 Zähler (+0,91 Prozent).
Europas Börsen zeigten sich am Freitag mit leichten Gewinnen. Belastet wurden die Märkte zunächst von schwächeren Vorgaben der Wall Street. Positive Impulse kamen dagegen aus Asien, wo insbesondere Technologiewerte kräftig zulegten. In China sorgte ein überraschend starker Einkaufsmanagerindex für Stimmung: Der wichtige Industrieindikator stieg im Dezember erstmals seit März wieder über die Expansionsschwelle von 50 Punkten, was an der Börse in Hongkong gefeiert wurde. Insgesamt blieb der Handel in Europa zum Jahresauftakt noch verhalten - viele Investoren sind nach wie vor in der Feiertagspause, und mit einer Belebung des Marktgeschehens wird erst in der kommenden Woche gerechnet.
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Die US-Börsen präsentierten sich am Freitag wechselhaft.
Der Dow Jones stieg anfänglich minimal, fiel zeitweise leicht ins Minus zurück, konnte dann aber wieder Gewinne verzeichnen. Schlussendlich beendete er die Sitzung 0,66 Prozent höher bei 48.382,57 Punken.
Der NASDAQ Composite startete mit einem deutlichen Plus und gewann zunächst auch weiterhin. Anschließend wechselte das Börsenbarometer mehrfach das Vorzeichen. Er verabschiedete sich 0,03 Prozent tiefer bei 23.235,63 Einheiten aus dem Handel.
Rückenwind lieferte laut Marktbeobachtern eine erneute Welle der Zuversicht im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz. Positive Impulse für Technologie- und KI-Titel kamen derweil aus Asien: Dort legten die Aktien von Baidu im Zuge geplanter Börsenpläne für die Halbleitersparte zu. Zudem feierte der KI-Chiphersteller Biren Technology ein erfolgreiches Börsendebüt, während Samsung-Aktien ein neues Rekordniveau erreichten. Auch die sogenannten "Magnificent 7", die sieben führenden US-Technologiekonzerne, zeigten sich durchweg fester. .
Der Handel an den asiatischen Börsen fand am Freitag auf grünem Terrain statt.
In Tokio schloss der Nikkei 225 bereits am 30. Dezember mit einem Verlust von 0,37 Prozent bei 50.339,48 Punkten. In Tokio blieb das Parkett am 31. Dezember traditionell geschlossen. Der Börsenindex krönte ein historisches Jahr. Mit einem massiven Jahresplus von rund 27 Prozent und dem Überspringen der psychologisch wichtigen Marke von 50.000 Punkten erwies sich der japanische Markt als einer der stärksten weltweit. Auch heute findet noch kein Handel statt.
Die Festlandbörsen in China zeigten sich am Silvestertag etwas widerstandsfähiger. Der Shanghai Composite pendelte über weite Strecken um die Nulllinie und beendete den Handel schließlich mit einem minimalen Plus von 0,09 Prozent bei 3.968,84 Punkten. Damit rettete der Index eine positive Stimmung in das neue Jahr, gestützt durch jüngste Signale aus Peking über weitere fiskalische Unterstützungsmaßnahmen für den Binnenkonsum. Auf Jahressicht verbuchte der Index einen soliden Zuwachs von gut 18 Prozent. Am heutigen Freitag bleibt der Handel noch aus.
Der Hang Seng gewann am Freitag letztlich 2,76 Prozent auf 26.338,47 Einheiten.
Angetrieben von einer Rally im Technologiesektor starteten die technologielastigen Börsen in Hongkong und Südkorea mit deutlichen Aufschlägen ins neue Jahr. Gehandelt wurde jedoch noch nicht überall in der Region Asien, so sind unter anderem die Börsen in Schanghai und Tokio noch geschlossen. Die meisten Handelsplätze der Region haben 2025 satte Aufschläge verbucht, wobei meist Technologiewerte die Nase vorn hatten.
In Südkorea machte der KOSPI mit 2,3 Prozent einen deutlichen Satz nach oben und schloss auf Allzeithoch. Bereits 2025 hatte der Index mit Aufschlägen von rund 75 Prozent zu den erfolgreichsten weltweit gezählt.
Auch in den USA lief die technologielastige Nasdaq 2025 deutlich besser als andere US-Indizes. Der KI-Boom dürfte die Nachfrage nach Technologietiteln auch 2026 befeuern. Da es aktuell an Impulsen fehle, hätten sich die Trends aus 2025 am ersten Handelstag im neuen Jahr fortgesetzt, sagt ein Händler mit Blick auf die Technologierally am Freitag.
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