DAX letztlich stabil -- Wall Street schließt höher -- Tesla-CEO Musk sichert sich Milliarden-Aktienpaket -- BYD, Nike, Siemens Energy, D-Wave, Lufthansa, Bayer, Rüstungsaktien, Gold, Bitcoin im Fokus
Aktien von Infineon und AIXTRON gefragt. Telekom: Kräftiges Datenwachstum in Deutschland. US-Regierung erzielt Preisdeal mit Pharmafirmen. Schaeffler setzt auf Rüstung. Lungenkrebs-Studie von AstraZeneca verfehlt Ziel. VW stoppt US-Verkauf des ID.Buzz. FDA-Zulassung für CagriSema bewegen Novo Nordisk. Quantum eMotion-Aktie: US-Gesundheitsmarkt als neuer Impuls.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich zum Start in die verkürzte Handelswoche kaum verändert.
So notierte der DAX zu Beginn minimal höher und bewegte sich im Anschluss weiter seitwärts. Zeitweise hatte sich der Leitindex jedoch leicht in die Verlustzone abgesetzt. Schlussendlich verabschiedete sich das Börsenbarometer 0,02 Prozent tiefer bei 24.283,97 Zählern aus dem Handel.
Der TecDAX startete derweil leicht im Plus und legte auch weiterhin zu, bis er die Sitzung 0,7 Prozent höher bei 3.592,98 Einheiten abschloss.
Da viele institutionelle Investoren ihre Bücher für das Jahr 2025 bereits weitgehend geschlossen haben, ließ sich insgesamt ein eher ruhigem Handel beobachten. Bei einzelnen Titeln konnten jedoch gerade wegen der geringen Umsätze stärkere Ausschläge auftreten, insbesondere bei Aktien aus der zweiten und dritten Reihe.
Zum Wochenschluss hatte der DAX von positiven Impulsen aus den USA profitiert und die psychologisch wichtige Marke von 24.000 Punkten zurückerobert. Rückenwind lieferten eine Leitzinssenkung in den USA sowie jüngste Inflationsdaten, die die Hoffnung auf weitere Zinsschritte im Jahr 2026 nährten. Auch die Europäische Zentralbank hielt ihren Leitzins stabil, was Unternehmen und der öffentlichen Hand weiterhin ein günstiges Finanzierungsumfeld verschafft, mit dem die Eurozone in das konjunkturell erwartungsvolle Jahr 2026 startet.
Geopolitisch bleiben die Unsicherheiten hoch. Im Hinblick auf ein mögliches Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine gibt es bislang keine substanziellen Fortschritte. Zwar äußerte sich der US-Sondergesandte Steve Witkoff nach Gesprächen mit einer russischen Delegation in Miami zufrieden, konkrete Ergebnisse oder ein Durchbruch wurden jedoch nicht bekanntgegeben.
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An Europas Börsen ließ sich zum Wochenstart nur wenig Bewegung beobachten.
So begann der EURO STOXX 50 den Handel minimal im Minus und tendierte zunächst auch im weiteren Verlauf seitwärts. Im Tagesverlauf ging es jedoch leicht abwärts, bis auf schlussendlich 0,29 Prozent bei 5.743,69 Indexpunkten.
Zum Start in die neue Woche zeigte sich an den europäischen Aktienmärkten ein kaum veränderter Handel. Damit wurden die am vergangenen Freitag zum Verfall aufgelaufenen Gewinne zwar zunächst weitgehend verteidigt, doch Gegenwind kam von weiter steigenden Renditen. Die Verzinsung 30-jähriger deutscher Staatsanleihen ist im Zuge der geplanten Eurobonds zur Ukraine-Hilfe auf den höchsten Stand seit 14 Jahren gestiegen.
Thomas Altmann von QC Partners wies darauf hin, dass die Börsen den Renditeanstieg bislang gut verkraftet hätten. "Bleibt der Zins jedoch länger auf diesem Niveau, kann sich das schnell ändern", warnte der Vermögensverwalter. Angesichts des bevorstehenden Weihnachtsfestes dürften die Umsätze deutlich zurückgehen, was gleichzeitig die Gefahr größerer Kursschwankungen erhöhe.
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Die US-Börsen bewegten sich zum Start in die Weihnachtswoche auf grünem Terrain.
Der Dow Jones stieg zur Eröffnung leicht und verblieb anschließend im Plus. Er beendete den Handel 0,47 Prozent fester bei 48.361,95 Punkten.
Der NASDAQ Composite gewann zur Startglocke ebenso und hielt sich auch im weiteren Verlauf höher. Sein Schlussstand: 23.428,83 Punkte (+0,52 Prozent).
Die Wall Street setzte ihre positive Serie zu Wochenbeginn fort. Anleger setzten weiter auf eine Jahresendrally eines starken Börsenjahres mit dem Thema Künstliche Intelligenz als einer der Triebfedern. Günstige Konjunkturdaten hatten die Spekulationen auf Zinssenkungen im Jahr 2026 zudem neu belebt und sorgten für anhaltenden Auftrieb an den Börsen. Zwar fehlen kurz vor Weihnachten frische Impulse, doch die Hoffnung auf niedrigere Leitzinsen hält die Jahresendrally am Laufen. Zusätzlich treiben "Window-Dressing"-Effekte die Kurse: Fondsmanager kaufen besonders erfolgreiche Aktien, um ihre Portfolios zum Jahresende optisch aufzuwerten.
Die wichtigsten Börsen in Fernost wiesen am Montag grüne Vorzeichen aus.
In Tokio notierte der Nikkei 225 schlussendlich mit einem Gewinn von 1,81 Prozent bei 50.402,39 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite daneben um 0,69 Prozent auf 3.917,36 Zähler.
In Hongkong legte der Hang Seng letztlich um 0,43 Prozent auf 25.801,77 Einheiten zu.
Mit teils deutlichen Kursgewinnen präsentierten sich die Aktienmärkte in Fernost zum Wochenauftakt und knüpften damit an die freundliche Entwicklung vom Freitag an. Rückenwind kam vor allem von einer kräftigen Erholung der Technologie- und Chipwerte.
Die chinesische Notenbank People’s Bank of China (PBoC) hat unterdessen ihre Referenzzinssätze für Bankkredite unverändert belassen. Der einjährige Loan Prime Rate (LPR) bleibt bei 3,0 Prozent, der fünfjährige bei 3,5 Prozent, wie die Zentralbank mitteilte. Die Entscheidung war von den Märkten weitgehend erwartet worden, da Peking auf Kurs ist, sein jährliches Wachstumsziel zu erreichen. Zu Monatsbeginn hatte die PBoC angedeutet, im Jahr 2026 Zinssenkungen in Erwägung zu ziehen, um das Wirtschaftswachstum zu stützen und den Preisdruck nach oben zu bringen.
Am Markt traten derzeit zudem Sorgen vor einer möglichen KI-Blase in den Hintergrund, was den Technologiesektor zusätzlich beflügelte. Die Nachfrage rund um Künstliche Intelligenz und Rechenzentren dürfte weiterhin robust bleiben, hieß es. Rückenwind lieferten auch die jüngsten Quartalszahlen von Micron.
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