Heute im Fokus

DAX vor schwachem Start -- Asiens Börsen deutlich tiefer -- US-Regierung weiter im Teil-Shutdown -- Ölpreise, Gold und Silber und Kryptowährungen auf Talfahrt --Aurubis, Airbus, BVB im Fokus

aktualisiert 02.02.26 08:42 Uhr

BayWa-Aufsichtsräte weichen Druck von Eigentümern und Aktionären. Nestlé: Foodwatch-Vorwürfe zurückgewiesen. SpaceX erschwert Moskaus Zugang zu Starlink. Einigung erzielt: Gewerkschaft meldet Durchbruch für MAN-Werk in Salzgitter. Lufthansa: Neue Kreditkarte für Stammkunden sorgen für Ärger. Danone: Rückruf für bestimmte Babynahrung in Deutschland.

Marktentwicklung


Der deutsche Leitindex dürfte den neuen Börsenmonat mit Verlusten begrüßen.

So eröffnete der DAX hatte am Freitag noch 0,94 Prozent fester bei 24.538,81 Indexpunkten geschlossen.
Der TecDAX präsentierte sich vor dem Wochenende ebenfalls deutlich stärker, nachdem er tiefer gestartet ist. Sein Schlussstand: 3.613,85 Punkte (+1,03%).

Der steht ganz im Zeichen der Schockwellen, die die Nominierung von Kevin Warsh als künftiger Chef der US-Notenbank (Fed) ausgelöst hat. Der DAX knüpft voraussichtlich an seine schwache Tendenz an, belastet durch einen historischen Ausverkauf bei den Edelmetallen.

Ausgangspunkt der aktuellen Nervosität an den Finanzmärkten sind die Edelmetallmärkte, an denen seit Freitag die zuvor gesehene Rekordrally korrigiert wird. Die Stimmung unter den Anlegern sei entsprechend angespannt, schrieb Nick Twidale, Chefmarktanalyst bei AT Global Markets. Bei derart außergewöhnlichen Kursbewegungen leide das Vertrauen nicht nur in Gold, sondern in den Gesamtmarkt. Am Morgen gaben die Preise für Gold und Silber erneut deutlich nach. Als zentraler Auslöser für den jüngsten Einbruch gilt die Nominierung des früheren Fed-Gouverneurs Kevin Warsh als möglicher Nachfolger von US-Notenbankchef Jerome Powell durch US-Präsident Donald Trump. An den Märkten kamen daraufhin Zweifel auf, ob es tatsächlich zu einer spürbaren Lockerung der Geldpolitik kommen wird.

Zusätzlich belastet bleiben geopolitische Risiken. Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei warnte im Falle eines US-Angriffs vor einer regionalen Eskalation. Zwar wolle der Iran keinen Krieg und werde ihn auch nicht beginnen, doch werde man auf Angriffe oder Schäden entschieden reagieren. Chamenei hat in strategischen Fragen das letzte Wort.

Auch aus saisonaler Sicht fällt das Bild trüber aus. Der Januar habe die Erwartungen enttäuscht, erklärte Christian Henke, Chefmarktanalyst bei IG. Der nun beginnende Februar zähle traditionell nicht zu den stärksten Börsenmonaten. Charttechnisch sei von der Stärke zu Jahresbeginn kaum noch etwas übrig.

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