Heute im Fokus

DAX schließt weit im Plus -- US-Börsen in Grün -- Disney: Gewinn überrascht positiv -- Gold & Silber auf Talfahrt -- NVIDIA, SAP, Novo Nordisk, Minenaktien, Rheinmetall, Infineon & Co. im Fokus

aktualisiert 02.02.26 22:01 Uhr

Trendwende zum Wochenstart: DroneShield-Aktie erholt sich nach zweistelligem Wochenverlust. US-Regierung im Teil-Shutdown. Intesa will bis 2029 mit Abbau von 6.100 Stellen Kosten senken. BayWa-Aufsichtsräte weichen Druck von Eigentümern und Aktionären. Nestlé: Foodwatch-Vorwürfe zurückgewiesen. Einigung erzielt: Gewerkschaft meldet Durchbruch für MAN-Werk in Salzgitter.

Marktentwicklung


Der deutsche Leitindex begrüßte den neuen Börsenmonat mit deutlichen Gewinnen.

So eröffnete der DAX schwächer und verharrte zunächst auf rotem Terrain. Im Verlauf schaffte das Börsenbarometer jedoch den Sprung auf grünes Terrain und baute seine Gewinne im Verlauf weiter aus. Letztlich verabschiedete er sich 1,05 Prozent stärker bei 24.797,52 Punkten in den Feierabend.
Der TecDAX gab zum Handelsauftakt ebenfalls nach, doch auch bei den Techtiteln wurde die Stimmung im Handelsverlauf besser. Zum Handelsende notierte der Index 0,8 Prozent im Plus bei 3.641,51 Zählern.

Ausgangspunkt der jüngsten Nervosität an den Finanzmärkten waren die Edelmetallmärkte, an denen seit Freitag die zuvor gesehene Rekordrally korrigiert wird. Die Stimmung unter den Anlegern sei entsprechend angespannt, schrieb Nick Twidale, Chefmarktanalyst bei AT Global Markets. Bei derart außergewöhnlichen Kursbewegungen leide das Vertrauen nicht nur in Gold, sondern in den Gesamtmarkt. Zeitweise gaben die Preise für Gold und Silber erneut deutlich nach. Als zentraler Auslöser für den jüngsten Einbruch gilt die Nominierung des früheren Fed-Gouverneurs Kevin Warsh als möglicher Nachfolger von US-Notenbankchef Jerome Powell durch US-Präsident Donald Trump. An den Märkten kamen daraufhin Zweifel auf, ob es tatsächlich zu einer spürbaren Lockerung der Geldpolitik kommen wird.

Aus saisonaler Sicht fällt das Bild trüber aus. Der Januar habe die Erwartungen enttäuscht, erklärte Christian Henke, Chefmarktanalyst bei IG. Der nun beginnende Februar zähle traditionell nicht zu den stärksten Börsenmonaten. Charttechnisch sei von der Stärke zu Jahresbeginn kaum noch etwas übrig.

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