DAX fester erwartet -- Asiens Börsen mehrheitlich schwächer -- Apple steigert Umsatz und Gewinn -- Amazon vor Milliarden-Investment in OpenAI? -- ASTA Energy, Visa, adidas, Nordex im Fokus
ATOSS: Gewinn übertrifft Analystenerwartungen. Edelmetalle unter Druck: Gold und Silber geben nach Höchstständen deutlich nach. Mercedes-Benz hat überarbeitete Version der S-Klasse vorgestellt.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex wird am Freitag leicht erholt erwartet.
So eröffnete der DAX bewegt sich vorbörslich auf grünem Terrain.
Der TecDAX wird ebenfalls fester erwartet.
Die am Vorabend nach Handelsschluss in den USA veröffentlichten Quartalszahlen von Apple haben den Tech-Sektor offenbar nicht zusätzlich belastet. Auf Wochensicht liegt der DAX laut vorbörslicher Indikation rund 2 Prozent im Minus. Ob die Ergebnisse für den turbulenten Börsenmonat Januar insgesamt positiv ausfallen, bleibt derzeit offen.
Am Freitag richten sich die Blicke der Anleger unternehmensseitig auf die Zahlen von adidas. Zudem dürften am Nachmittag die Inflationsdaten aus Deutschland und den USA im Fokus stehen.
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Die europäischen Börsen werden vor dem Wochenende freundlich erwartet.
So startete der EURO STOXX 50 dürfte fester starten.
Am Freitag liegt der Fokus der Anleger auf Quartalszahlen, unter anderem von Apple. Später am Tag dürften außerdem die Inflationsdaten aus Deutschland und den USA für Bewegung an den Märkten sorgen.
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Die US-Börsen präsentierten sich am Donnerstag uneins.
Der Dow Jones startete etwas tiefer und legte anschließend leicht zu. Im Verlauf schwankte er zwischen Gewinn- und Verlustzone und notierte letztlich 0,11 Prozent höher bei 49.071,56 Punkten.
Der NASDAQ Composite eröffnete ebenfalls etwas niedriger und fiel im Laufe des Tages etwas deutlicher zurück. Er beendete die Sitzung 0,72 Prozent im Minus bei 23.685,12 Zählern.
Am Donnerstag gab es erneut eine Flut an Geschäftszahlen zu verarbeiten. Dabei wurde einmal mehr deutlich, "dass wir kein einheitliches Wachstum für alle Technologieunternehmen sehen", kommentierte Rory McPherson, Chief Investment Officer bei Magnus Financial Discretionary Management gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Zwar seien die Investitionsausgaben branchenweit gestiegen, doch "der Markt belohnt einfach die Fähigkeit, diese zu monetarisieren, während er Unternehmen, die dazu nicht in der Lage sind, mit Fragezeichen versieht".
Die wichtigsten Märkte in Fernost zeigen sich vor dem Wochenende schwächer.
In Tokio notiert der Nikkei 225 gegen 07:00 MEZ 0,16 Prozent im Plus bei 53.461,86 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland gibt der Shanghai Composite 0,54 Prozent nach auf 4.135,56 Einheiten.
In Hongkong verliert der Hang Seng daneben 1,79 Prozent auf 27.466,95 Punkte.
Die meisten asiatischen Aktienmärkte notieren am Freitag im Minus, wobei insbesondere die Börsen in China unter Druck stehen. Belastend wirkt vor allem der Technologiesektor, der bereits an der Wall Street nach deutlichen Verlusten bei Microsoft Schwäche gezeigt hatte. Nach der starken Entwicklung zu Jahresbeginn nutzten einige Investoren zudem das Monatsende für Gewinnmitnahmen, vor allem in China. Zusätzlich dämpften geopolitische Sorgen die Kauflaune. IG-Marktstratege Chris Beauchamp verwies auf Spekulationen über mögliche militärische Schritte der USA gegen den Iran am Wochenende. "Die Anzeichen deuteten darauf hin, dass die USA eine größere und längere Kampagne starten könnten, was unweigerlich die Befürchtung aufkommen lasse, dass Teheran Vergeltung üben werde", erklärte er.
In Japan ließ der Preisdruck etwas nach, doch die Kerninflation liegt weiterhin über dem Zielwert der Notenbank. Die Verbraucherpreise im Großraum Tokio fielen auf den niedrigsten Stand seit mehreren Jahren. Gleichzeitig blieb der zugrunde liegende Inflationsdruck spürbar, sodass Erwartungen an eine straffere Geldpolitik bestehen bleiben. Die Industrieproduktion ging im Dezember erneut zurück, wenn auch weniger stark als von Ökonomen prognostiziert.
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