Euroraum-Wirtschaftsstimmung zu Jahresbeginn stark verbessert

Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Januar stärker aufgehellt als erwartet.
Der von der Europäischen Kommission veröffentlichte Sammelindex zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung stieg auf 99,4 Punkte von revidiert 97,2 im Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur mit einem Indexanstieg auf 97,0 Zähler gerechnet. Basis war ein vorläufiger Dezember-Wert von 96,7 gewesen. Der für die gesamte Europäische Union (EU) berechnete Indikator erhöhte sich auf 99,2 Punkte von 97,3 im Vormonat.
Der deutliche Anstieg war auf ein höheres Vertrauen in fast allen Sektoren zurückzuführen - Industrie, Dienstleistungen, Einzelhandel und bei den Verbrauchern -, nur im Baugewerbe war ein leichter Rückgang zu verzeichnen.
Auch länderübergreifend war die Verbesserung breit angelegt, wobei sich die Stimmung in den sechs größten EU-Volkswirtschaften deutlich verbesserte: Frankreich (plus 5,8), Deutschland (plus 3,0), Polen (plus 2,9), Niederlande (plus 2,3), Spanien (plus 1,7) und Italien (plus 1,3).
Die Zuversicht der Industrie in der Eurozone stieg auf minus 6,8 Punkte von minus 8,5 im Vormonat. Ökonomen hatten lediglich einen Anstieg auf minus 8,1 erwartet. Beim Verbrauchervertrauen für den gemeinsamen Währungsraum wurde ein Anstieg auf minus 12,4 Punkte von minus 13,2 im Vormonat gemeldet. Das entsprach der ersten Veröffentlichung und auch den Prognosen von Volkswirten.
Link: https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-forecast-and-surveys/business-and-consumer-surveys/latest-business-and-consumer-surveys_en
DJG/apo/hab
DOW JONES
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