KI-Fokus

Bank of America-Analyst: Diese Technologieaktien profitieren am stärksten von der nächsten KI-Welle

30.01.26 03:15 Uhr

Autonome KI-Agenten: Bank of America nennt die wichtigsten Gewinner-Aktien | finanzen.net

Bank of America sieht 2026 als das Jahr der autonomen KI-Agenten. Die Analysten haben fünf Technologieaktien identifiziert, die von diesem Wandel besonders profitieren könnten.

Werte in diesem Artikel

• Bank of America sieht 2026 als das Jahr von "Agentic AI"
• Amazon ist der Top-Pick der Bank für das erste Quartal 2026 mit einem Kursziel von 303 US-Dollar
• Der neue Trainium3-Chip von Amazon bietet die 4,4-fache Rechenleistung und vierfache Energieeffizienz gegenüber dem Vorgänger

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Agentic AI: Die nächste Phase des KI-Booms

Die vergangenen zwei Jahre standen im Zeichen von Chatbots und großen Sprachmodellen. Doch 2026 könnte das Jahr von "Agentic AI" werden - Software, die Aufgaben autonom ausführen kann. Das geht aus einem am 8. Januar 2026 veröffentlichten Report der Bank of America hervor, über den MarketWatch berichtet.

Analyst Justin Post argumentiert, dass der KI-Boom seinen Höhepunkt erst erreichen wird, wenn die großen KI-Startups wie OpenAI, Anthropic und xAI an die Börse gehen. Bis dahin sieht die Bank die größten Chancen bei Unternehmen, die autonome Agenten einsetzen können - also Software, die selbstständig einkauft, Reisen bucht oder andere Aufgaben erledigt. Als Top-Profiteure dieser Entwicklung nennt Post fünf Aktien: Amazon, AppLovin, Wayfair, Expedia und Roblox.

Amazon als Top-Pick für das erste Quartal 2026

Unter den großen Technologiewerten ist Amazon der Favorit von Bank of America für das erste Quartal 2026. Die Analysten setzen auf eine anhaltende Beschleunigung des Cloud-Geschäfts Amazon Web Services (AWS) sowie auf Effizienzsteigerungen im Einzelhandel. Laut dem MarketWatch-Bericht erwartet die Wall Street ein AWS-Wachstum von 21 Prozent im Jahr 2026, wobei Post diese Schätzungen für zu konservativ hält.

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Amazon hat Fortschritte bei seinem hauseigenen Trainium-Chip gemacht. Die neueste Version Trainium3 bietet laut Bank of America die 4,4-fache Rechenleistung und die vierfache Energieeffizienz gegenüber dem Vorgänger. Post geht davon aus, dass künftige Chip-Generationen mit NVIDIA-Technologie integriert werden könnten, was AWS zum kostengünstigsten Anbieter für KI-Arbeitslasten machen würde. Im Einzelhandel soll die operative Marge von 6,1 Prozent im Jahr 2025 auf 8,3 Prozent im Jahr 2027 steigen - unterstützt durch über eine Million Roboter und effizientere Logistikzentren. Das Kursziel setzt Post bei 303 US-Dollar. Gegenüber dem letzten Schlusskurs von 241,73 US-Dollar entspricht das Kursziel damit einem potenziellen Anstieg von rund 25 Prozent (Stand: 29.01.2026).

Reisen, Werbung und Gaming als Schlachtfelder für KI-Agenten

Neben Amazon hebt die Bank of America vier weitere Unternehmen hervor. Wie aus dem MarketWatch-Bericht hervorgeht, sieht Analyst Post die Reisebranche als ein Schlüsselfeld für autonome KI im Jahr 2026. Expedia wandle sich erfolgreich von einer klassischen Buchungsplattform zu einem Infrastrukturanbieter für neue KI-gestützte Reiseagenten. Das Unternehmen hat Partnerschaften mit OpenAI für eine App in ChatGPT sowie mit Google Gemini für agentenbasierte Buchungen geschlossen.

Der Möbelhändler Wayfair ist ein früher Partner für Googles Agentic-Checkout-Funktion und hat einen autonomen KI-Assistenten für Kundenanfragen entwickelt. Im Werbesektor profitieren laut Bank of America AppLovin und Roblox davon, dass Werbetreibende zunehmend in geschlossene Plattformen investieren, da der Traffic im offenen Web durch KI-Nutzung abnehmen dürfte. AppLovins KI-gestütztes Produkt Axon, das Werbung gezielt an kaufbereite Nutzer ausspielt, verzeichne eine starke Akzeptanz bei Online-Händlern. Roblox mit seinen rund 150 Millionen täglich aktiven Nutzern könnte durch KI-Tools wie den Studio Assistant die Spieleentwicklung beschleunigen und sich zu einer bedeutenden Werbeplattform entwickeln.

D. Maier / Redaktion finanzen.net

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