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Tech-Aktien vor dem IPO? Diese Unternehmen könnten 2026 an die Börse gehen

15.01.26 23:45 Uhr

IPO 2026? Diese Tech-Aktien dürften für Anleger spannend werden | finanzen.net

Mehrere Tech-Unternehmen erwägen 2026 den Schritt an die Börse. Welche Firmen dazu gehören könnten.

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• Erwartungen für mehr Tech-IPOs in 2026
• SpaceX plant ein IPO für 2026
• Auch KI-Unternehmen oder die Neobank Revolut sind mögliche Börsenkandidaten

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Für 2026 zeichnen sich mehrere potenzielle Mega-Börsengänge ab. Berichten zufolge prüft SpaceX ein IPO, gestützt auf das stark wachsende Starlink-Geschäft. Auch führende KI-Unternehmen wie OpenAI und Anhtropic bereiten sich auf mögliche Börsengänge vor und setzen dabei auf hohes Umsatzwachstum. Zudem gilt das australische Technologieunternehmen Canva als Kandidat für einen Börsengang, auch wenn eine offizielle Ankündigung noch aussteht. In Europa wird die Neobank Revolut als potenzieller IPO-Anwärter für 2026 gehandelt, um ihre internationale Präsenz weiter auszubauen. Im FinTech-Sektor stehen zudem Airwallex und weitere Zahlungsdienstleister im Blick, während etablierte Player wie Stripe und Plaid vorerst noch keinen Börsengang planen.

Raumfahrtunternehmen SpaceX bald an der Börse?

Elon Musk bestätigte CNBC zufolge, dass die Berichte über einen geplanten Börsengang von SpaceX im Jahr 2026 korrekt seien. Mehrere Medien, darunter The Information, Wall Street Journal und Bloomberg hatten zuletzt über konkrete IPO-Vorbereitungen des Unternehmens berichtet. Musk wies zugleich Angaben zur Bewertung sowie Berichte über eine starke Abhängigkeit von NASA-Einnahmen zurück und betonte die wachsende Bedeutung des kommerziellen Starlink-Geschäfts. Wie verschiedene Medien berichten, wurde Jared Isaacman, ein Vertrauter von Elon Musk, zum neuen NASA-Chef ernannt. Seine erneute Nominierung Anfang November deutet auf eine Annäherung zwischen Trump und Musk hin, berichtet CNBC.

OpenAI - Drängen 2026 KI-Unternehmen an die Börse?

Das Unternehmen OpenAI, das als Vorreiter der KI-Revolution gilt, bereite laut Experten einen möglichen Börsengang vor, der das Unternehmen mit bis zu 1 Billion US-Dollar bewerten könnte, so Reuters. Experten zufolge würde es zu den größten IPOs aller Zeiten zählen. Weiter heißt es von ihnen, dass OpenAI bereits in der zweiten Hälfte 2026 einen entsprechenden Antrag einreichen könnte und dabei mindestens 60 Milliarden US-Dollar aufnehmen möchte, wobei Umfang und Zeitpunkt noch von weiteren Faktoren abhängig seien. Während Finanzchefin Sarah Friar intern offenbar 2027 als Ziel nennt, halten Berater auch einen Börsengang Ende 2026 für möglich.

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KI-Unternehmen Anthropic auf IPO-Kurs

Das von Google und Amazon unterstützte KI-Unternehmen Anthropic könnte für einen möglichen Börsengang ab 2026 bereit sein, so Reuters unter Berufung auf die Financial Times. Weiter heißt es, dass das Unternehmen die Kanzlei Wilson Sonsini mandatiert hat. Ein IPO könnte, Reuters zufolge, dem Entwickler des KI-Chatbots Claude ermöglichen, leichter Kapital aufzunehmen und größere Übernahmen über Aktien zu finanzieren. Ein Unternehmenssprecher erklärte gegenüber Reuters, dass bisher weder Zeitpunkt noch eine finale Entscheidung für einen möglichen Börsengang gefallen sei. Wie Reuters in Bezug auf die Financial Times berichtet, prüfe das Unternehmen parallel eine private Finanzierungsrunde, die eine Bewertung von über 300 Milliarden US-Dollar erlauben könnte. Für 2026 rechnet das Unternehmen damit, seinen jährlichen Umsatz auf rund 26 Milliarden US-Dollar zu steigern. Im November 2025 kündigten Microsoft und NVIDIA, laut eines Blogeintrags von Microsoft, eine Partnerschaft mit Anthropic an. Im Gegenzug sichert das Unternehmen die Nutzung von Cloud-Diensten von Microsoft im Wert von 30 Milliarden US-Dollar zu, heißt es weiter. Zuletzt wurde das Unternehmen mit 183 Milliarden US-Dollar bewertet.

Databricks-Aktie: Börsengang 2026 denkbar?

Das Softwareunternehmen Databricks sammelt, laut CNBC, 4 Milliarden US-Dollar ein und steigt auf eine Bewertung von 134 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 34 Prozent seit August 2025. Databricks plant, das Kapital zu nutzen, um die Entwicklung von KI-gestützten Anwendungen für Kunden voranzutreiben. CEO Ali Ghodsi sagte in einem Interview mit CNBC, dass das Unternehmen die führende Anlaufstelle für Organisationen werden möchte, die KI-Agenten zur Automatisierung von Arbeitsprozessen einsetzen wollen. Nach Aussagen des CEO Ghodsi schließe er einen Börsengang 2026 nicht aus. Weiter berichtet Ghodsi, dass Databricks 2025 einen Jahresumsatz von 4,8 Milliarden US-Dollar vermerken konnte, 55 Prozent mehr als im Vorjahr, mit stark wachsenden KI-Einnahmen.

Canva - Australischer Tech-Gigant auf IPO-Kurs?

Das australische Technologieunternehmen Canva könnte bereits 2026 an der NASDAQ gehandelt werden, eine offizielle Ankündigung gibt es für dieses Gerücht jedoch noch nicht, so WTOPnews. Investoren wie Blackbird Ventures sehen das Unternehmen für einen IPO Ende 2026 bereit, während Mitgründer und COO Cliff Obrecht einen Börsengang in den nächsten Jahren für wahrscheinlich hält, heißt es weiter.

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Canva setzt auf neue KI-Entwicklungstools, um langfristiges Wachstum zu sichern, und hat kürzlich einen Aktienverkauf für Mitarbeiter gestartet, der das Unternehmen mit 42 Milliarden US-Dollar bewertet, so Bloomberg.

Airwallex: KI-getriebenes Wachstum und IPO-Pläne bis 2026

Laut CEO Jack Zhang in einem Interview mit CNBC hat das FinTech-Unternehmen Airwallex eine jährliche Umsatzrate von 500 Millionen US-Dollar erreicht. Getrieben wurde das Wachstum vor allem durch die Expansion in Nordamerika, Europa und Großbritannien, die inzwischen über 35 Prozent des Transaktionsvolumens ausmachen. CEO Jack Zhang kündigte an, dass das Unternehmen darauf hinarbeite, bis 2026 börsenreif zu werden, um sich alle Möglichkeiten offen zu halten. Das jährliche Zahlungsvolumen stieg auf 100 Milliarden US-Dollar, was ein Plus von 73 Prozent gegenüber dem Vorjahr darstellt, so Zhang.

Um die Effizienz zu steigern und die IPO-Vorbereitung zu unterstützen, setzt Airwallex laut CNBC zunehmend auf künstliche Intelligenz. Trotz kurzfristiger Verluste sieht Zhang großes Potenzial im FinTech-Markt und strebt an, Airwallex als führendes Unternehmen im globalen Zahlungsverkehr zu etablieren.

IPO-Pläne bei Europas Neobank Revolut

Die europäische Neobank Revolut bietet eine Vielzahl von Finanzdienstleistungen an und erwägt einen Börsengang im Jahr 2026, möglicherweise mit einer doppelten Notierung in London und New York, berichtet n-tv. Das FinTech-Unternehmen wird derzeit mit 65 bis 75 Milliarden US-Dollar bewertet. Revolut gewinnt Anleger, weil es mit seinem innovativen Ansatz herkömmliche Banken herausfordert, junge, technologieinteressierte Kunden anspricht und durch schnelles Nutzerwachstum sowie vielfältige Einnahmequellen ein hohes Potenzial zeigt, heißt es weiter.

Stripe und Plaid: Zwei Fintechs ohne kurzfristigen Börsengang

Nicht alle großen FinTechs drängen jedoch an die Börse. Sowohl Stripe als auch Plaid verzichten derzeit auf einen Börsengang. Stripe setzt, so The Motley Fool, trotz starkem Wachstum und einem Zahlungsvolumen von über 1,4 Billionen US-Dollar auf interne Kapitalmaßnahmen wie Aktienrückkäufe. Plaid wartet angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten auf günstigere Marktbedingungen, so ein weiterer Bericht von The Motley Fool. So ist bei beiden Unternehmen ein IPO kurzfristig nicht absehbar.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Mehaniq / Shutterstock.com, JarTee / Shutterstock.com

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