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US-Zolldrohungen im Grönland-Streit: DAX schließt unter 25.000 Punkten -- US-Börsen im Feiertag -- adidas, SAP, DroneShield, Rüstungsaktien, Novo Nordisk, D-Wave, NVIDIA, Alphabet, Bayer im Fokus

aktualisiert 19.01.26 17:57 Uhr

US-Zollpläne belasten Aktien von BMW, VW, Mercedes und Porsche. Analysten-Upgrade für Gerresheimer. SUSS MicroTec verlängert Vorstandsverträge. Verfahren des Verbraucherverbands gegen Meta wird fortgesetzt. Trump will gegen JPMorgan vorgehen. Elon Musk fordert milliardenschwere Entschädigung von OpenAI und Microsoft. Beazley: Zurich unterbreitet Kaufangebot.

Marktentwicklung


Der deutsche Leitindex präsentierte sich im Handel am Montag mit kräftigen Abgaben.

Der DAX ging bereits unterhalb der psychologisch-wichtigen 25.000er-Marke in den Handel. Danach verharrte er in der Verlustzone und beendete die Sitzung 1,34 Prozent schwächer bei 24.959,06 Punkten.
Der TecDAX startete ebenfalls leichter und verzeichnete auch im Laufe des Tages deutliche Verluste.

Die Aussicht auf einen erneuten Handelskonflikt zwischen den USA und Europa belastete den deutschen Aktienmarkt zum Wochenbeginn spürbar. Die runde Marke von 25.000 Punkten geriet dabei wieder ins Wanken.

US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende im Zusammenhang mit dem Grönland-Streit angekündigt, ab dem 1. Februar Strafzölle von zehn Prozent und ab dem 1. Juni Zölle von 25 Prozent einzuführen. Die Maßnahmen sollen solange gelten, bis ein Abkommen über den Kauf Grönlands durch die USA erzielt wird. Betroffen sind acht europäische Nato-Staaten, darunter auch Deutschland. EU-Ratspräsident António Costa plant daher einen Sondergipfel am Donnerstag.
Marktbeobachter sehen darin ein deutliches Zeichen wachsender Unsicherheit. "Noch ist es Rhetorik. Noch bleiben zwei Wochen Zeit für Verhandlungen", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners laut dpa-AFX. Experten warnen jedoch vor einer potenziell noch nie dagewesenen Eskalation durch Zölle, Gegenzölle und weitere wirtschaftliche Maßnahmen. Anders als in früheren Handelskonflikten könnte die Europäische Union diesmal voraussichtlich nicht nachgeben, so Altmann.

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