Nach US-Inflationsdaten: US-Börsen letztlich schwach -- DAX schließt kaum verändert -- EZB-Ausblick: Zinserhöhung unwahrscheinlich -- Palantir, AMD, Intel, Google, BioNTech, Rüstungsaktien im Fokus
Bitpanda will wohl in Frankfurt an die Börse. Gold und Silber mit neuen Höchstständen. Stellenabbau in verlustreicher VR-Sparte von Meta. Symrise: Terpene-Sparte steht zum Verkauf. E.ON platziert Anleihen im Milliardenvolumen. Airbus: Trotz Rumpfteil-Ärger mehr Auslieferungen. Warner Bros. Discovery: HBO Max fordert etablierte Streaming-Riesen heraus.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex bewegte sich am Dienstag seitwärts.
Der DAX gewann zur Startglocke minimal hinzu und notierte im weiteren Verlauf leicht im Plus. Dabei stellte er auch ein neues Rekordhoch auf. Im Späthandel fiel er jedoch an die Nulllinie zurück, wo er den Handel letztlich 0,06 Prozent stärker bei 25.420,66 Punkten beendete.
Der TecDAX notierte zu Beginn etwas tiefer und bewegte sich anschließend leicht im Minus. Er beendete den Tag 0,21 Prozent niedriger bei 3.829,33 Stellen.
Der DAX setzte am Dienstag seine Rekordrally gemächlicher fort. Rückenwind erhielt der Index von den positiven Vorgaben aus New York: Dort legten Anleger ihre anfängliche Nervosität über die Diskussion um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed ab und trieben die Leitindizes Dow Jones und S&P 500 erneut auf Rekordniveaus.
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Europas Börsen bewegten sich kaum.
Der EURO STOXX 50 eröffnete den Handelstag minimal stärker. Im Anschluss bewegte sich das Börsenbarometer in einer engen Range um die Nulllinie. Sein Schlussstand: 6.025,20 Punkte (+0,15 Prozent).
Mit den Quartalszahlen von JPMorgan beginnt am Mittag offiziell die US-Berichtssaison. Größere Aufmerksamkeit galt jedoch den anstehenden Verbraucherpreisdaten für Dezember. Diese fielen wie erwartet aus: So stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent und lagen um 2,7 (Vormonat: 2,7) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.
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An der Wall Street waren am Dienstag die Verkäufer in der Überzahl.
Der Dow Jones verlor bis zum Handelsende 0,80 Prozent auf 49.191,99 Punkte. Zu Handelsbeginn hatte er sich noch auf Vortagesniveau bewegt, war jedoch schon kurz darauf ins Minus abgetaucht.
Der NASDAQ Composite ging bei 23.709,87 Zählern um 0,1 Prozent leichter aus dem Montagshandel. Auch er hatte sich zur Eröffnung kaum bewegt. Im Handelsverlauf schwankte der US-Techindex zunächst zwischen Gewinnen und Verlusten, bis er sich dann nicht mehr aus dem negativen Terrain herausarbeiten konnte.
Wenig stützend wirkte ein überraschend geringer Anstieg der Verbraucherpreise im Dezember, der der US-Notenbank Fed zusätzlichen Spielraum für mögliche Zinssenkungen eröffnen könnte.
Der Auftakt der Quartalsberichtssaison großer Investmentbanken fiel hingegen eher verhalten aus. JPMorgan legte bereits vor Handelsbeginn Zahlen vor, die die Markterwartungen leicht übertrafen.
Die wichtigsten asiatischen Börsen notierten am Dienstag vorwiegend im Plus.
In Tokio gewann der Nikkei 225 am Dienstag letztlich 3,1 Prozent auf 53.549,16 Punkte. Bei 53.814,79 Punkten konnte er im Tagesverlauf ein neues Rekordhoch erreichen
Auf dem chinesischen Festland sank der Shanghai Composite derweil um 0,64 Prozent auf 4.138,76 Zähler.
Der Hang Seng in Hongkong wies ein Plus von 0,8 Prozent auf 26.848,47 Einheiten aus.
Die Börsen in Ostasien zeigten sich am Dienstag überwiegend freundlich, gestützt durch positive Vorgaben aus den USA und die anhaltende Euphorie rund um KI-Halbleiterwerte. Besonders stark präsentierte sich der japanische Markt.
Neben einem Nachholeffekt nach dem gestrigen Feiertag sorgten politische Spekulationen für Auftrieb. Laut The Japan Times erwägt Premierministerin Sanae Takaichi vorgezogene Neuwahlen - ein Schritt, der zusätzliche Konjunkturimpulse erwarten ließe. Ein zugleich schwächerer Yen, der infolge der Wahlspekulationen und der Spannungen mit China nahe einem Jahrestief notiert, verbessert die Exportaussichten japanischer Unternehmen, so dpa-AFX.
Zudem befeuerte eine Äußerung von Finanzministerin Satsuki Katayama die Devisenmärkte: US-Finanzminister Scott Bessent teile Tokios Sorge über die Yen-Schwäche. Das nährt Spekulationen über eine mögliche Intervention zur Stützung der Währung - was den Yen weiter unter Druck setzt.
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