US-Börsen gehen stärker ins Wochenende -- DAX schließt nach Rekord höher -- Tilray übertrifft Erwartungen -- TUI, Alphabet, BMW, BioNTech, Rheinmetall, DroneShield, Rio Tinto, Merck & Co. im Fokus
Allianz und Anthropic mit Partnerschaft für KI. Goldman Sachs hebt Kursziel für AUTO1-Aktie an. FMC startet zweite Tranche des Aktienrückkaufs. GM schreibt Milliarden auf Elektroautos ab. Vorläufige TeamViewer-Zahlen für 2025 im Rahmen der Erwartungen. Frankfurt und BVB eröffnen das Bundesliga-Jahr 2026. Amazon Pharmacy nimmt Novo Nordisks Wegovy-Pille ins Sortiment auf.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex präsentierte sich im Handel zum Wochenschluss höher.
So verbuchte der DAX zu Beginn marginale Abschläge und bewegte sich zunächst weiterhin seitwärts. Im Tagesverlauf konnte er jedoch ins Plus vordringen - und sogar eine neue Bestmarke bei 25.281,18 Punkten erreichen. Schlussendlich notierte er 0,53 Prozent stärker bei 25.261,64 Zählern - ein neuer Rekord auf Schlusskursbasis.
Der TecDAX startete die Sitzung unterdessen etwas höher und verblieb auf grünem Terrain. Er schloss die Handelswoche 1,06 Prozent höher bei 3.820,24 Einheiten ab.
Der DAX verteidigte die Marke von 25.000 Punkten am Freitag. Damit verbuchte der DAX in der ersten Handelswoche des neuen Jahres ein Plus von fast drei Prozent.
"Der DAX arbeitet weiter am sogenannten Januar-Effekt", schrieb der Charttechnik-Experte Martin Utschneider vom Broker Robomarkets laut dpa-AFX. Dabei handele es sich um das Börsenphänomen einer überdurchschnittlich guten Entwicklung im ersten Jahresmonat. Gründe dafür reichten von neu investiertem Kapital über steuerlich motivierte Verkäufe im Dezember bis hin zu Optimismus nach dem Jahreswechsel.
Die Stimmung an den Aktienmärkten war weiterhin positiv, obwohl sich die geopolitische Lage zu Beginn des Jahres nicht entspannt hat. Die Politik von US-Präsident Donald Trump sorgte erneut für Schlagzeilen, während sich die Proteste im Iran verschärfen. Im Vordergrund stand am Freitag jedoch vor allem der US-Arbeitsmarktbericht, der eine besondere Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed besitzt. In den USA ist die Arbeitslosigkeit Ende des vergangenen Jahres gesunken. Die Arbeitslosenquote fiel im Dezember um 0,1 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte.
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Europas Börsen notierten im Handel am Freitag deutlich stärker.
Der EURO STOXX 50 startete bereits im Plus und verbuchte auch weiterhin Gewinne. Im Verlauf konnte er sogar einen neuen Rekordwert erreichen. Zum Handelsende notierte er 1,58 Prozent im Plus bei 5.997,47 Punkten.
Im Mittelpunkt des Freitags stand der US-Arbeitsmarktbericht, der als wichtiger Indikator für die zukünftige Geldpolitik der US-Notenbank (Fed) gilt. Demnach ist die Arbeitslosenquote in den Vereinigten Staaten im Dezember leicht gesunken - sie fiel laut dem US-Arbeitsministerium um 0,1 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent.
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Zum Abschluss einer starken ersten Handelswoche des Jahres ging es für die US-Börsen am Freitag weiter bergauf.
Der Dow Jones bewegte sich nach einem höheren Start in Richtung Rekordhoch und legte letztlich um 0,48 Prozent auf 49.504,07 Punkte zu.
Der NASDAQ Composite zeigte sich im Verlauf ebenfalls freundlich und verbesserte sich schlussendlich um 0,81 Prozent auf 23.671,35 Zähler.
Die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed hat am Freitag die Kurse an den amerikanischen Börsen nach oben getrieben. Auslöser waren durchwachsene Arbeitsmarktdaten aus den USA. Zum Jahresende zeigte sich dort ein uneinheitliches Bild: Zwar fiel der Beschäftigungszuwachs geringer aus als prognostiziert, gleichzeitig sank jedoch die Arbeitslosenquote leicht. Dennoch liefern die Zahlen Argumente für jene, die von der Fed ein schnelleres Vorgehen bei Zinssenkungen verlangen.
James Knightley, Chefvolkswirt der ING, sieht zunehmende Sorgen um die Arbeitsplatzsicherheit. Viele Bereiche der US-Wirtschaft bauten Stellen ab, und die Beschäftigungsentwicklung in den meisten Sektoren sei äußerst alarmierend. Aus seiner Sicht sende der Arbeitsmarkt ein klares Signal an die Notenbank, die Konjunktur stärker zu stützen.
Die wichtigsten asiatischen Börsen notierten am Freitag im Plus.
In Tokio gewann der Nikkei 225 letztlich 1,61 Prozent auf 51.939,89 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite daneben um 0,92 Prozent auf 4.120,43 Zähler.
Der Hang Seng in Hongkong wies schlussendlich ein Plus von 0,32 Prozent auf 26.231,79 Einheiten aus.
Angeführt von der Tokioter Börse tendierten die Aktienmärkte in Fernost am Freitag fester. Nach den Belastungen der vergangenen Tage durch Gewinnmitnahmen sowie chinesische Handelssanktionen im Zuge der Spannungen zwischen beiden Ländern wegen Pekings Machtansprüchen auf Taiwan konnte sich der japanische Leitindex deutlich erholen. Rückenwind kam dabei von einem etwas schwächeren Yen, der japanische Exporte auf Dollarbasis verbilligt.
Das von China verhängte Exportverbot für auch militärisch nutzbare Güter bewertete Marcel Thieliant von Capital Economics derweil als "mehr Schein als Sein". Die Maßnahme sei weitgehend symbolischer Natur. Entsprechende Produkte machten rund 8 Prozent der chinesischen Ausfuhren nach Japan aus, zudem dürfte Peking vor allem Lieferungen an das japanische Militär stoppen, das mutmaßlich nur in geringem Umfang betroffen ist. Allerdings habe China laut einem Bericht des Wall Street Journal auch damit begonnen, die Ausfuhren seltener Erden nach Japan zu drosseln.
Neue Preisdaten aus China lieferten kaum Impulse, da sie weitgehend den Erwartungen entsprachen. Das Preisniveau lässt der chinesischen Notenbank weiterhin Spielraum für mögliche geldpolitische Lockerungen zur Stützung der Konjunktur. Zugleich signalisierte der Anstieg der Verbraucherpreise um 0,8 Prozent auf den höchsten Stand seit drei Jahren ebenso wie die Entwicklung der Erzeugerpreise eine allmähliche Belebung der wirtschaftlichen Aktivität.
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