Bitcoin fällt nach Trumps Zolldrohungen - andere Kryptowährungen ebenfalls schwach

Der Bitcoin ist mit deutlichen Kursverlusten in die Handelswoche gestartet.
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Eine stärkere Nachfrage nach sicheren Anlagehäfen nach der Eskalation im Grönland-Streit hat die älteste uns bekannteste Kryptowährung belastet, die als besonders riskante Anlage gilt. In der Nacht zum Montag fiel der Kurs auf der Handelsplattform Bitstamp unter 92.000 US-Dollar, nachdem der Bitcoin am Vorabend noch mehr als 95.000 Dollar gekostet hatte.
Auch bei anderen Kryptowährungen wie Ether kam es in der vergangenen Nacht zu deutlichen Kursverlusten. Nach Daten der Handelsplattform CoinGecko haben Anleger im Zuge der Kursverluste der vergangenen Nacht etwa 100 Milliarden Dollar aus dem Kryptomarkt abgezogen. Inzwischen haben sich die Kurse aber stabilisiert. Der Bitcoin wurde zuletzt wieder etwas höher bei rund 92.800 Dollar gehandelt.
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Am Wochenende ist der Streit zwischen den USA und europäischen Staaten wegen der Insel Grönland eskaliert, nachdem die US-Regierung neue Zölle gegen europäische Staaten angedroht hatte. Bei einem Sondergipfel der europäischen Rats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmaßnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
Nach Einschätzung der Analystin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank steigt die Gefahr, dass die US-Regierung "irgendwann eine Grenze überschreitet". Dann würden sich die Handelspartner nicht mehr erpressen lassen und mit Gegenmaßnahmen zurückschlagen.
Im Dezember und in den ersten Handelswochen hatte sich der Bitcoin in einer vergleichsweise engen Handelsspanne gehalten und pendelte um die Marke von 90.000 Dollar. Zuvor hatte der Bitcoin im Oktober ein Rekordhoch bei etwa 126.000 Dollar erreicht und war im November deutlich unter Druck geraten.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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