Goldpreis: Anhaltender Höhenflug und kein Ende der Rekordfahrt in Sicht

Im frühen Donnerstagshandel ging es mit dem Goldpreis weiter bergauf und er markierte unterhalb von 5.600 Dollar ein neues Rekordhoch.
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von Jörg Bernhard
Anleger flohen angesichts geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten weiterhin verstärkt in sichere Häfen. Damit beläuft sich der Monatsgewinn im Januar sowohl in Dollar als auch in Euro auf über 25 Prozent. Mittlerweile kann man dem Chart eine parabolische Entwicklung attestieren. Auf geopolitischer Ebene forderte US-Präsident Donald Trump den Iran am Mittwoch zu neuen Gesprächen über das Atomprogramm auf. Zugleich warnte er, dass ein möglicher zukünftiger US-Angriff deutlich schwerwiegender ausfallen würde als der im vergangenen Jahr, bei dem iranische Nuklearanlagen getroffen worden waren. Teheran reagierte mit der Drohung, Vergeltungsschläge gegen die USA, Israel und deren Unterstützer zu führen. Wie erwartet beließ die US-Notenbank Fed den Leitzins unverändert. Fed-Chef Jerome Powell erklärte, dass die Inflation im Dezember vermutlich weiterhin deutlich über dem Zielwert von zwei Prozent gelegen habe. Außerdem profitierte Gold von der Meldung, dass das Kryptounternehmen Tether pro Woche ein bis zwei Tonnen Gold kaufe.
Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis 7.30 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 270,60 auf 5.574,2 Dollar pro Feinunze.

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Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.Rohöl: Dritter Anstieg in Folge
Der Ölpreis setzte im frühen Donnerstagshandel seine Erholung den dritten Tag in Folge fort. Befürchtungen, dass die USA einen militärischen Angriff auf den wichtigen Produzenten Iran durchführen könnten, waren hierfür hauptverantwortlich. Dies würde die Ölversorgung aus dem Nahen Osten erheblich beeinträchtigen. Iran ist mit einer Förderung von rund 3,2 Millionen Barrel pro Tag der viertgrößte Produzent innerhalb der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC). Zusätzliche Unterstützung kam von den wetterbedingten Produktionsausfällen in Teilen der USA sowie von einem überraschenden Rückgang der US-Rohöllagerbestände, der die Sorgen über ein Überangebot vorübergehend verringerte. Die US-Energiebehörde EIA meldete einen Anstieg um 2,3 Millionen Barrel.
Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,94 auf 64,15 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,84 auf 68,21 Dollar anzog.
Redaktion finanzen.net
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