Vor Fed-Zinsentscheid: DAX vorbörslich wenig bewegt -- Asiens Börsen uneins -- ASML: Umsatzsprung im Schlussquartal und Aktienrückkauf angekündigt -- LVMH, WACKER CHEMIE, Goldpreis im Fokus
Aroundtown: Unbefristete Schuldverschreibungen über 750 Millionen Euro begeben. Amazon schließt kassenlose Mini-Supermärkte.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex dürfte zur Wochenmitte auf Richtungssuche gehen.
Der DAX zeigt sich vorbörslich wenig bewegt.
Der TecDAX dürfte etwas fester starten.
Am Vortag legte der Index zwischenzeitlich auf über 25.000 Punkte zu, gab dann jedoch wieder nach. Das vor rund zwei Wochen erreichte Rekordniveau von etwa 25.507 Punkten liegt vorerst außer Reichweite. Im weiteren Handelsverlauf am Mittwoch dürften vor allem die Entscheidungen der US-Notenbank für Bewegung sorgen. Eine weitere Zinssenkung wird dabei aktuell nicht erwartet. Darüber hinaus richten Anleger ihr Augenmerk auf den bevorstehenden Führungswechsel bei der Fed sowie den erheblichen politischen Druck, den US-Präsident Donald Trump auf Fed-Chef Jerome Powell ausübt.
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Die europäischen Börsen werden am Mittwoch fester erwartet.
Der EURO STOXX 50 bewegt sich vorbörslich auf grünem Terrain.
Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht nun die Fed-Sitzung am Abend. US-Präsident Trump hat erneut niedrigere Zinsen angekündigt und plant, zeitnah einen neuen Vorsitzenden für die US-Notenbank zu ernennen. Offen bleibt, wie Fed-Chef Jerome Powell und die weiteren Mitglieder auf diesen politischen Druck reagieren werden.
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Die US-Börsen zeigten sich am Dienstag mit unterschiedlichen Vorzeichen.
Der Dow Jones verabschiedete sich mit einem Abschlag von 0,83 Prozent bei 49.003,04 Punkten in den Feierabend.
Der NASDAQ Composite konnte unterdessen Gewinne einfahren und verabschiedete sich mit einem Plus von 0,91 Prozent bei 23.817,10 Punkten.
An der Wall Street ließ sich zum Dienstagshandel ein uneinheitlicher Handel beobachten, nachdem sich die Stimmung besser entwickelte als viele Marktbeobachter erwartet hatten. Die Aktienampeln stehen überwiegend auf Grün - der marktbreite S&P 500 schaffte sogar ein neues Allzeithoch. Trotz geopolitischer Spannungen - etwa erneuter US-Zolldrohungen gegen Kanada - und politischer Unsicherheiten zeigten sich die Anleger an den Märkten weitgehend unbeeindruckt.
Die Handelswoche war von geopolitischen und handelspolitischen Risiken geprägt, darunter der vorerst entschärfte Konflikt um Grönland sowie von Präsident Donald Trump zurückgenommene Strafzoll-Ankündigungen gegen mehrere europäische Länder. Im Zusammenhang mit innenpolitischen Spannungen hat die Eskalation um die tödlichen Schüsse von Bundesbeamten in Minnesota durch Immigrations- und Zollbehörden (ICE) für breite öffentliche und politische Debatten gesorgt; mehrere Proteste und Forderungen nach unabhängigen Untersuchungen laufen derzeit in den USA, nachdem Bundesagenten erneut einen US-Bürger in Minneapolis erschossen haben.
Am Dienstag begann zudem die zweitägige Sitzung der US-Notenbank (Fed), bei der keine Änderung der Leitzinsen erwartet wird, was den Fokus der Marktteilnehmer auf Fed-Kommentare und Konjunkturdaten verstärkt.
Die wichtigsten Märkte in Fernost präsentieren sich zur Wochenmitte uneins.
In Tokio verliert der Nikkei 225 gegen 07:00 MEZ 0,34 Prozent auf 53.154,78 Punkte.Auf dem chinesischen Festland gewinnt der Shanghai Composite 0,46 Prozent auf 4.158,82 Einheiten.
In Hongkong verzeichnet der Hang Seng daneben ein Plus von 2,40 Prozent auf 27.777,77 Punkte.
Zur Wochenmitte tendieren die meisten Börsen in Asien fester. Marktteilnehmer verwiesen jedoch auf eine gewisse Vorsicht im Vorfeld der am Abend anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank. Eine Lockerung der Geldpolitik gilt diesmal als unwahrscheinlich. Da die Amtszeit von Fed-Chef Jerome Powell sich ihrem Ende nähert, gehen viele Beobachter davon aus, dass er sich in seinen Äußerungen weniger zurückhaltend zeigen könnte als üblich.
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