DAX stabil -- Asiens Börsen leicht im Plus -- CSG mit Mega-IPO -- Intel mit Umsatzrückgang -- BASF mit stärkerem Gewinnrückgang als erwartet -- DroneShield, Siemens Energy, Nintendo, Alibaba im Fokus
Japans Notenbank hält Leitzins stabil. Oracle-Aktie: Neue US-Firma für TikTok steht. Wacker-Aktie stürzt ab: Übernahme durch Doosan Bobcat geplatzt. JPMorgan: Trump reicht wegen Kontoschließungen Klage ein. Tesla-Chef Musk: Optimus soll Ende 2027 in den Verkauf kommen.
Marktentwicklung
Am Freitag setzt am deutschen Aktienmarkt eine Stabilisierung ein.
Der DAX startete mit einem Minus von 0,15 Prozent bei 24.819,94 Punkten in den Tag und kämpft sich anschließend an die Nulllinie vor.
Der TecDAX eröffnete 0,15 Prozent niedriger bei 3.699,48 Zählern und pirscht sich im Anschluss ebenso an den Vortagesschluss heran.
Nach der Erleichterung über Donald Trumps Kehrtwende in der Grönland-Frage lässt der Aufwärtsdrang der Märkte am Freitag deutlich nach. Trotz der kräftigen Erholung am Vortag endet damit eine von Unsicherheit geprägte Handelswoche, in der der deutsche Leitindex bislang 1,6 Prozent eingebüßt hat. Zu Wochenbeginn hatte US-Präsident Trump die Märkte mit neuen Zollankündigungen erneut unter Druck gesetzt. "Ruhe bewahren, absichern und weitermachen", rät am Morgen Barclays-Analyst Emmanuel Cau laut der Deutschen Presse-Agentur. Die schnelle Entspannung im Grönland-Konflikt spreche dafür, dass die Trump-Regierung nur eine geringe Toleranz gegenüber stark belasteten Finanzmärkten habe.
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An den europäischen Börsen herrscht am Freitag Zurückhaltung.
Der EURO STOXX 50 eröffnete 0,14 Prozent leichter bei 5.947,63 Punkten und verweilt auch weiterhin auf rotem Terrain.
Händler erwarten zum Wochenausklang einen weitgehend richtungslosen Handel. Nach dem Weltwirtschaftsforum in Davos sowie dem Rückzug von US-Präsident Trump in der Grönland-Frage und bei den angedrohten Zusatzzöllen fehle dem Markt derzeit eine klare Orientierung. "Das große übergeordnete Thema ist zunächst einmal vom Tisch", sagte ein Marktteilnehmer. Nun müsse sich der Fokus erst wieder auf Konjunkturdaten und die Einzelunternehmen in der laufenden Berichtssaison verlagern - ein Prozess, der Zeit brauche und sich über mehrere Tage hinziehen könne. Hinzu komme die Unsicherheit darüber, welche konkreten Vereinbarungen im Zusammenhang mit Grönland getroffen worden seien. Als auffällig gilt dabei der weiterhin hohe Goldpreis, der nach Ansicht von XTB-Analystin Kathleen Brooks darauf hindeutet, dass die Nachfrage nach sicheren Anlagen anhält. Im Mittelpunkt des Interesses stehen zudem die weltweit veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe.
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Die US-Börsen legten am Donnerstag zu.
Der Dow Jones hat die Sitzung mit Gewinnen begonnen und stieg auch anschließend weiter. Er verabschiedete sich letztlich 0,63 Prozent stärker bei 49.384,01 Punkten.
Der NASDAQ Composite bewegte sich ebenfalls auf positivem Terrain, nachdem er den Handelstag bereits fester startete. Sein Schlussstand: 23.436,02 Zähler (+0,91 Prozent).
An der Wall Street zeigte sich am Donnerstag ein festerer Handel. Bereits am Vortag hatten die Kurse deutlich zugelegt, nachdem US-Präsident Donald Trump im Konflikt um Grönland überraschend zurückgerudert war. Entgegen seiner ursprünglichen Drohung will Trump nun keine Strafzölle gegen jene europäischen NATO-Staaten verhängen, die zur Unterstützung Dänemarks Truppen auf die Insel entsandt hatten. Stattdessen erklärte er, sich mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte auf ein Rahmenabkommen über einen möglichen künftigen "Deal" zu Grönland verständigt zu haben - ohne jedoch nähere Details zu nennen.
Zudem wurden neue US-Konjunkturdaten veröffentlicht, darunter die zweite Schätzung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das dritte Quartal 2025 sowie die Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe.
Nach Angaben des US-Handelsministeriums wuchs die Wirtschaft im dritten Quartal etwas stärker als zunächst gemeldet. Das auf das Jahr hochgerechnete BIP legte gegenüber dem Vorquartal um 4,4 Prozent zu.
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen in der Woche bis zum 17. Januar leicht an - um 1.000 auf insgesamt 200.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte.
Die wichtigsten Märkte in Fernost steigen am Freitag leicht.
In Tokio gewinnt der Nikkei 225 zeitweise 0,29 Prozent zu auf 53.846,87 Indexpunkte.
Auf dem chinesischen Festland geht es ebenso nach oben: Der Shanghai Composite notiert stellenweise 0,23 Prozent höher bei 4.132,22 Einheiten.
Aufwärts geht es unterdessen auch in Hongkong: Der Hang Seng präsentiert sich zwischenzeitlich 0,39 Prozent fester bei 26.734,11 Stellen.
Die Bank of Japan hat den Leitzins unverändert gelassen. Sie geht davon aus, dass das Zwei-Prozent-Ziel bei der Inflation in naher Zukunft erreicht wird.
Die chinesische Zentralbank (PBoC) hat zudem den höchsten Leitkurs für den Yuan seit fast drei Jahren festgesetzt. Dies signalisiert, dass sie eine behutsame Aufwertung der Landeswährung zulassen dürfte, gleichzeitig jedoch bemüht ist, mögliche Belastungen für die Exporteure zu begrenzen. Die People’s Bank of China setzte den sogenannten Fixing-Kurs am Freitag auf 6,9929 Yuan je US-Dollar fest, nach 7,0019 in der vorherigen Sitzung.
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