US-Börsen schlossen uneinheitlich -- DAX geht etwas höher ins Wochenende -- CSG mit Mega-IPO -- Intel, Microsoft, Lufthansa, Plug Power, VW, DroneShield, Rüstungsaktien, Alibaba, Novo Nordisk im Fokus
Schaeffler weiter im Rallymodus. Japans Notenbank hält Leitzins stabil. Oracle: Neue US-Firma für TikTok steht. Wacker: Übernahme durch Doosan Bobcat geplatzt. RBC senkt adidas-Rating - Rückschlag für PUMA-Übernahmefantasie. Tesla-Chef Musk: Optimus soll Ende 2027 in den Verkauf kommen. Nintendo: Switch 2 bricht Verkaufsrekord. Gewinnrückgang bei BASF größer als erwartet.
Marktentwicklung
Am Freitag setzte am deutschen Aktienmarkt eine Stabilisierung ein.
Der DAX startete mit einem Minus in den Tag und kämpfte sich anschließend an die Nulllinie vor. Schlussendlich ging er 0,18 Prozent höher bei 24.900,71 Punkten in den Feierabend.
Der TecDAX eröffnete ebenfalls niedriger und wechselte anschließend einige Male das Vorzeichen - die Bewegungen hielten sich jedoch in Grenzen. Er verabschiedete sich 0,5 Prozent höher bei 3.723,82 Einheiten ins Wochenende.
Nach der Erleichterung über Donald Trumps Kehrtwende in der Grönland-Frage ließ der Aufwärtsdrang der Märkte am Freitag deutlich nach. Trotz der kräftigen Erholung am Vortag endete damit eine von Unsicherheit geprägte Handelswoche. Zu Wochenbeginn hatte US-Präsident Trump die Märkte mit neuen Zollankündigungen erneut unter Druck gesetzt. "Ruhe bewahren, absichern und weitermachen", hatte am Freitagmorgen Barclays-Analyst Emmanuel Cau laut der Deutschen Presse-Agentur geraten. Die schnelle Entspannung im Grönland-Konflikt spreche dafür, dass die Trump-Regierung nur eine geringe Toleranz gegenüber stark belasteten Finanzmärkten habe.
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An den europäischen Börsen herrschte am Freitag Zurückhaltung.
Der EURO STOXX 50 eröffnete etwas leichter und verweilte auch weiterhin auf rotem Terrain. Er schloss den Handel 0,13 Prozent im Minus bei 5.948,20 Zählern ab.
Händler beobachteten zum Wochenausklang einen weitgehend ruhigen Handel. Nach dem Weltwirtschaftsforum in Davos sowie dem Rückzug von US-Präsident Trump in der Grönland-Frage und bei den angedrohten Zusatzzöllen fehlte dem Markt eine klare Orientierung. "Das große übergeordnete Thema ist zunächst einmal vom Tisch", sagte ein Marktteilnehmer. Nun müsse sich der Fokus erst wieder auf Konjunkturdaten und die Einzelunternehmen in der laufenden Berichtssaison verlagern - ein Prozess, der Zeit brauche und sich über mehrere Tage hinziehen könne. Hinzu komme die Unsicherheit darüber, welche konkreten Vereinbarungen im Zusammenhang mit Grönland getroffen worden seien.
Als auffällig gilt dabei der weiterhin hohe Goldpreis, der nach Ansicht von XTB-Analystin Kathleen Brooks darauf hindeutet, dass die Nachfrage nach sicheren Anlagen anhält. Im Mittelpunkt des Interesses standen zudem die weltweit veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe.
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Die US-Börsen zeigten sich am Freitag ohne gemeinsame Richtung.
Der Dow Jones bewegte sich während der gesamten Sitzung in der Verlustzone und gab zum Handelsschuss um 0,58 Prozent auf 49.098,71 Zähler nach.
Der NASDAQ Composite verbrachte nach leicht negativem Handelsstart den Rest der Sitzung um Plus und legte um 0,28 Prozent auf 23.501,24 Punkte zu.
Nach zweitägiger Erholung hat sich am US-Aktienmarkt am Freitag keine einheitliche Tendenz ausgebildet. Standardwerte gaben nach, im Tech-Sektor war die Stimmung etwas besser.
Geprägt war die turbulente Handelswoche von geopolitischen und handelspolitischen Spannungen wie dem vorerst entschärften Konflikt um Grönland und den zurückgenommenen Strafzolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen acht europäische Länder. Die Stimmung der US-Verbraucher hellte sich im Januar stärker auf als erwartet, wie am Freitag eine zweite Schätzung des von der Universität Michigan erhobenes Konsumklimas zeigte.
Die wichtigsten Märkte in Fernost stiegen am Freitag leicht.
In Tokio gewann der Nikkei 225 zum Handelsschluss 0,29 Prozent auf 53.846,87 Indexpunkte.
Auf dem chinesischen Festland war ebenso eine positive Tendenz zu erkennen: Der Shanghai Composite notierte schlussendlich 0,33 Prozent höher bei 4.136,16 Einheiten.
Aufwärts ging es unterdessen auch in Hongkong: Der Hang Seng präsentierte sich letztlich 0,45 Prozent fester bei 26.749,51 Zählern.
Die Bank of Japan hat den Leitzins unverändert gelassen. Sie geht davon aus, dass das Zwei-Prozent-Ziel bei der Inflation in naher Zukunft erreicht wird.
Die chinesische Zentralbank (PBoC) hat zudem den höchsten Leitkurs für den Yuan seit fast drei Jahren festgesetzt. Dies signalisiert, dass sie eine behutsame Aufwertung der Landeswährung zulassen dürfte, gleichzeitig jedoch bemüht ist, mögliche Belastungen für die Exporteure zu begrenzen. Die People’s Bank of China setzte den sogenannten Fixing-Kurs am Freitag auf 6,9929 Yuan je US-Dollar fest, nach 7,0019 in der vorherigen Sitzung.
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