Moody‘s wird zuversichtlicher für die RENK-Aktie: So reagieren Rheinmetall, HENSOLDT und TKMS

Rüstungskonzerne bleiben auch 2026 im Blickpunkt der Anleger. Für den Anbieter hocheffizienter Antriebs- und Steuerungstechnik RENK wird nun eine Ratingagentur zuversichtlicher.
Werte in diesem Artikel
• Moody’s hebt RENK-Rating auf Ba1 an
• Investment Grade rückt näher
• Aktien reagieren nur verhalten
Die Ratingagentur Moody's hatte am Dienstag positive Nachrichten für RENK-Anleger im Gepäck: Das Unternehmen hat das langfristige Corporate Family Rating (CFR) des deutschen Getriebeherstellers von Ba2 auf Ba1 und das Probability of Default Rating (PDR) von Ba2-PD auf Ba1-PD angehoben. Der Ausblick wurde von positiv auf stabil geändert.
RENK nähert sich wichtigem "Investment Grade"
Für RENK ist das ein entscheidender Schritt: Das Unternehmen steht nun unmittelbar vor der Schwelle zum sogenannten Investment-Grade-Status. Diese Aufwertung ist bares Geld wert, da sie dem Unternehmen in der Regel günstigere Konditionen bei der Schuldenaufnahme sichert. Gleichzeitig öffnet sie die Tür für konservative Großanleger wie Pensionskassen, die ihr Kapital oft nur in Firmen mit diesem Gütesiegel investieren dürfen.
Moody's würdigt verbesserte operative Performance
Die Rating-Aktion spiegele die stetige Verbesserung der operativen Performance und der Kreditkennzahlen von RENK wider, begründete die Ratingagentur ihren Schritt. "Wir erwarten, dass der von Moody's bereinigte Bruttoverschuldungsgrad von RENK bis Ende 2025 auf etwa das 2,2-Fache sinken wird, verglichen mit dem 2,6-Fachen im Dezember 2024. Das Unternehmen verzeichnete bis September 2025 ein Umsatzwachstum von rund 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, getrieben durch die gestiegenen Verteidigungsausgaben der NATO-Staaten, mit Beiträgen aus allen Segmenten und einer leichten Margenverbesserung. Wir gehen davon aus, dass der Verschuldungsgrad ohne weitere M&A-Aktivitäten in den nächsten 12 bis 18 Monaten weiter auf unter das 2,0-Fache sinken wird, da die Marktnachfrage weiterhin stark ist und zu höheren Erträgen führt", so die Experten weiter.
So reagieren die Aktien von RENK und der Konkurrenz
Am Finanzmarkt hat das neue Moody's Rating keinen positiven Einfluss: Die RENK-Aktie verliert im XETRA-Handel am Mittwoch zeitweise 3,41 Prozent auf 58,67 Euro. Im Rüstungssektor läuft es am Markt zudem durchwachsen: Die Rheinmetall-Aktie verliert zeitweise 0,34 Prozent auf 1.902,50 Euro, HENSOLDT-Titel verlieren daneben zeitweise 1,50 Prozent auf 88,40 Euro, während TKMS gegen den Trend 1,73 Prozent auf 96,95 Euro gewinnt.
Redaktion finanzen.net
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Bildquellen: RENK Group AG, iStockphoto/SeanShot
