Kursziele im Blick: Die Top 5-Performer 2025 im DAX: Wer hat laut Analysten auch 2026 noch Luft nach oben?

Der DAX legte 2025 um rund 23 Prozent zu und verzeichnete damit sein stärkstes Jahr seit 2019. Fünf Aktien stachen mit teils dreistelligen Kursgewinnen besonders hervor - doch wo sehen Analysten auch für 2026 noch Potenzial?
Werte in diesem Artikel
• Der DAX verzeichnete 2025 sein stärkstes Jahr seit 2019
• Rheinmetall führte die DAX-Gewinner 2025 mit einem Plus von 154 Prozent an
• JPMorgan nennt die höchsten Kursziele für vier der fünf Top-Aktien
Rüstung und Energie als Zugpferde
Mit einem Jahresplus von rund 154 Prozent sicherte sich Rheinmetall 2025 den Spitzenplatz unter den DAX-Werten. Der Rüstungskonzern profitierte von der anhaltend hohen Nachfrage nach Verteidigungsgütern im Zuge geopolitischer Spannungen. Zum Jahresschluss am 30. Dezember 2025 stand die Aktie auf XETRA bei 1.561 Euro. Laut Analysteneinschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel bei 2.152 Euro, was einem weiteren Aufwärtspotenzial von rund 31 Prozent entspricht. Besonders optimistisch zeigt sich die UBS mit einem Kursziel von 2.500 Euro, während JPMorgan 2.250 Euro und Berenberg 2.340 Euro ansetzen. Der Konsens fällt mit neun Kaufempfehlungen bei nur einer Halteempfehlung deutlich positiv aus.
Auf Platz zwei der DAX-Top-Performer 2025 folgt Siemens Energy mit einem Kursanstieg von etwa 139 Prozent. Die Aktie schloss das Jahr bei 120,40 Euro ab. Die Energiewende und der steigende Bedarf an Infrastruktur für Rechenzentren und künstliche Intelligenz trieben die Nachfrage nach den Produkten des Konzerns. Die Analystenmeinungen gehen hier jedoch stark auseinander: Während JPMorgan mit einem Kursziel von 160 Euro das optimistischste Szenario zeichnet, sehen Goldman Sachs (139 Euro) und RBC (136 Euro) moderates Aufwärtspotenzial. Deutlich skeptischer zeigen sich hingegen Barclays mit 85 Euro sowie UBS und Bernstein mit jeweils unter 40 Euro.
Bankensektor feiert Comeback
Die beiden großen deutschen Banken gehören ebenfalls zu den Jahresgewinnern. Die Commerzbank verzeichnete via XETRA im vergangenen Jahr ein Plus von rund 130 Prozent und schloss bei 36,11 Euro. Neben dem positiven Zinsumfeld befeuerte vor allem die Übernahmefantasie durch die italienische UniCredit den Kurs. Allerdings sehen Analysten nach dieser Rally begrenztes Potenzial: Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 32,43 Euro und damit unter dem aktuellen Niveau. Deutsche Bank zeigt sich mit einem Kursziel von 37 Euro am zuversichtlichsten, während Barclays mit 22,40 Euro das Schlusslicht bildet. Der Konsens tendiert mit fünf Halteempfehlungen zur Vorsicht.
Die Deutsche Bank legte um knapp 99 Prozent zu und beendete den XETRA-Handel 2025 bei 33,11 Euro. Hier fällt der Analystenkonsens günstiger aus: Das durchschnittliche Kursziel beträgt 34,94 Euro, was einem moderaten Aufwärtspotenzial von rund vier Prozent entspricht. JPMorgan (38,40 Euro) und RBC (38 Euro) sehen den größten Spielraum nach oben. Mit sechs Kaufempfehlungen bei drei Halteempfehlungen überwiegt der Optimismus.
Bayer: Erholung mit Unsicherheitsfaktor
Mit einem Plus von rund 92 Prozent schaffte es Bayer auf den fünften Platz der Top-Performer. Die Aktie erholte sich von ihren Tiefständen und schloss zum Jahresende bei 37,01 Euro. Hoffnungen auf ein Ende der kostspieligen Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten in den USA stützten den Kurs. Die Analystenmeinungen bleiben jedoch gespalten: Während JPMorgan mit einem Kursziel von 50 Euro deutliches Potenzial sieht, liegt der Durchschnitt bei 33,83 Euro - und damit unter dem aktuellen Kurs. Die Deutsche Bank (23 Euro) und Jefferies (25 Euro) zeigen sich besonders skeptisch. Der Konsens mit vier Kaufempfehlungen und sechs Halteempfehlungen spiegelt die Unsicherheit wider, die trotz der Kurserholung weiterhin besteht.
D. Maier / Redaktion finanzen.net
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Bildquellen: Tobias Arhelger / Shutterstock.com, Siemens Energy AG
