Konflikt in der Arktis

Trump will Grönland - Welche Aktien laut einem Experten wichtig werden könnten

21.01.26 03:32 Uhr

Donald Trump und Grönland - Diese Aktien sollten Anleger jetzt beobachten | finanzen.net

US-Präsident Donald Trump bekräftigt immer wieder seine Expansionspläne in Bezug auf Grönland. So könnten Anleger laut einem Experten profitieren.

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Aktien

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Rohstoffe

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Devisen

70.646,5778 CHF 909,6467 CHF 1,30%

76.230,9252 EUR 920,3571 EUR 1,22%

66.464,1679 GBP 749,9081 GBP 1,14%

14.121.268,7525 JPY 155.863,4604 JPY 1,12%

89.323,8342 USD 995,0107 USD 1,13%

• Grönland ist von großer strategischer Bedeutung
• USA unter Trump wollen sich die Insel einverleiben
• Diese Assets könnten laut einem Experten von diesem Konflikt profitieren

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Donald Trump bekundete wiederholt, dass er das offiziell zum NATO-Partner Dänemark gehörende Grönland unter Kontrolle der Vereinigten Staaten bringen will. Immer wieder rechtfertigt er diesen Gebietsanspruch damit, dass sich sonst China oder Russland die Insel mit ihrer großen strategischen Bedeutung und ihren reichen Bodenschätzen einverleiben würden.

Jüngst machte der US-Präsident klar, dass es ihm um den langfristigen Besitz von Grönland geht. "Wir sprechen über Erwerb, nicht über eine Pacht", sagte er. Für Beunruhigung sorgen seine Annexionspläne vor allem, weil Trump hierfür auch einen Militäreinsatz ausdrücklich nicht ausschließt.

Aufrüstung in Grönland

Tatsächlich ist die größte Insel der Welt strategisch von großer Bedeutung. Zum einen, weil sie direkt in der Flugbahn russischer oder chinesischer ballistischer Raketen, die auf das amerikanische Festland gerichtet sind, liegt. Zum anderen weil China an einer "polaren Seidenstraße" - einem Schifffahrtskorridor über die Spitze der Welt - arbeitet.

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Um Trump zu besänftigen, haben sich mehrere NATO-Staaten für einen Ausbau der Bündnispräsenz in der Arktis ausgesprochen. So hat allein Dänemark in 2025 mehr als 10 Milliarden Dollar in die Verteidigung der Arktis investiert. Weitere Investitionen wurden zugesagt, etwa 4,5 Milliarden Dollar für F-35-Kampfjets aus amerikanischer Produktion. So soll Trump das Argument genommen werden, dass die Sicherheit in der strategisch wichtigen Region nicht ausreichend gewährleistet werden kann.

Seltene Erden

Hinzu kommt, dass Grönland laut einem Experten ganze 39 der 50 Mineralien besitzt, welche die Vereinigten Staaten als kritisch für die nationale Sicherheit eingestuft haben. Wie Charlie Garcia, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von R360, einer Peer-to-Peer-Organisation für Einzelpersonen und Familien, in einem Beitrag auf "MarketWatch" beschrieb, liest sich der Mineralienmix in Grönland wie die Weihnachtswunschliste eines Rüstungsunternehmens.

Für die USA sei dieser Punkt von entscheidender Bedeutung, denn derzeit kontrolliert China 90 Prozent der weltweiten Verarbeitung von Seltenen Erden. Im Zollstreit mit Washington konnte Peking dies als Hebel einsetzen und hat im Rahmen von Exportkontrollen die Lieferung verschiedener Seltener Erden für militärische Endzwecke vollständig verboten.

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Diese Aktien könnten profitieren

Zu den potentiellen Profiteuren dieses Konflikts könnten nach Meinung von Charlie Garcia die Aktien von Rüstungskonzernen gehören. Als Beispiel nennt er etwa Lockheed Martin, den Hersteller der F-35-Jets sowie Northrop Grumman und Raytheon, die Radarsysteme, Überwachungsplattformen und Arktis-fähige Hardware liefern könnten.

Wie er weiter ausführt, würde zudem MP Materials von einer Diversifizierung der Lieferkette profitieren, falls die chinesische Dominanz unhaltbar wird. Hierbei handle es sich um das einzige integrierte US-Unternehmen für Seltene Erden.

Chancen, aber auch enorme Risiken sieht Garcia ferner bei den beiden grönländischen Rohstoffentwicklern Critical Metals Corp. und Energy Transition Minerals. Denn auch wenn die Geologie vielversprechend ist, so sei die Logistik brutal. Erschwerend hinzu kämen enorme politische sowie regulatorische Unsicherheiten.

Alternative Anlagen

Aufgrund dieser Risiken setzt Charlie Garcia nicht auf Aktien sondern auf andere Vermögenswerte. So glaubt er, dass physisches Gold, Silber und Bitcoin "von der Währungsinstabilität und dem Wettbewerb der Großmächte profitieren, ohne dass ich vorhersagen muss, welches Unternehmen das arktische Gerangel gewinnt".

Redaktion finanzen.net

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Bildquellen: muratart / Shutterstock.com, Polar Media / Shutterstock.com

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