DroneShield-Aktie tiefer: Erreichter Meilenstein sorgt für Freigabe von Performance-Optionen

Der Spezialist für Drohnenabwehr- und Sicherheitslösungen DroneShield hat einen bedeutenden Entwicklungsschritt im Vergütungssystem für Führungskräfte und Mitarbeiter vollzogen.
Werte in diesem Artikel
• DroneShield erzielt Meilenstein bei Bareinnahmen
• Mitarbeiter und Management erhalten Performance-Optionen
• Neues Anreizsystem mit höheren Zielen eingesetzt
Nach Erreichen eines wichtigen finanziellen Meilensteins wurden bei DroneShield umfangreiche Performance-Optionen wirksam und damit zu realen Beteiligungsrechten an dem Unternehmen. Das teilte der australische Konzern am Freitag mit. Hintergrund ist, dass das Unternehmen über einen laufenden Zeitraum von zwölf Monaten Kundenzahlungen in Höhe von 200 Millionen AUD erzielt hat - ein zuvor definierter Leistungsindikator, der nun erfolgreich erreicht wurde und damit automatisch die Freigabe der entsprechenden Optionen auslöste.
Was bedeutet die Freigabe der Performance-Optionen?
Performance-Optionen sind ein zentrales Instrument in der Vergütungsarchitektur von DroneShield. Sie werden nicht sofort ausgegeben, sondern erst dann wirksam ("vesting"), wenn das Unternehmen bestimmte Leistungsziele erreicht hat. In diesem Fall hat das Erreichen der 200-Millionen-Schwelle bei den Bareinnahmen zur Freigabe von über 9,22 Millionen Optionen geführt, die damit für Mitarbeiter und das Management, einschließlich des CEO, ausübbar werden.
Konkret entfielen auf CEO Oleg Vornik mit dem Erreichen des Meilensteins 709.361 der insgesamt 9,22 Millionen wirksam werdenden Performance-Optionen. Damit erhöhe sich Vorniks Gesamtbestand an unverfallbaren, nicht börsennotierten Leistungsoptionen auf 902.528 Stück, so das Unternehmen.
Das Wirksamwerden dieser Anteilsscheine ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits dient es dazu, Mitarbeiter langfristig zu binden und ihre Interessen eng an den Unternehmenserfolg zu koppeln. Andererseits erhöht es die potenzielle Kapitalbasis des Unternehmens und führt damit zu einer Verwässerung der bestehenden Aktionärsanteile, sofern die Optionen tatsächlich ausgeübt werden.
Neues Performance-System mit höheren Zielen
Wie DroneShield weiter angibt, wurde kürzlich ein neues mehrstufiges Performance-System eingeführt, das an deutlich höhere Umsatz- oder Bareinnahmen-Ziele gekoppelt ist. Künftig sollen weitere Tranchen von Performance-Optionen erst dann wirksam werden, wenn DroneShield Jahresumsätze bzw. Bareinnahmen von 300 Millionen, 400 Millionen und 500 Millionen AUD erreicht. Diese Staffelung soll sicherstellen, dass Anreizprogramme nicht mit einem einmaligen Erfolg abgeschlossen sind, sondern an nachhaltiges Wachstum gekoppelt bleiben.
Die Staffelung der Meilensteine soll zudem sicherstellen, dass sowohl das Management als auch das gesamte Team langfristig am Erfolg des Unternehmens partizipieren - ein Mechanismus, der vor allem in kapitalintensiven und technologiegetriebenen Branchen als Best Practice gilt.
So reagiert die DroneShield-Aktie
Die potenzielle Verwässerung durch steigende Aktienzahlen wird jedoch offenbar - trotz der damit verbundenen Unternehmenserfolge - nicht von allen Anlegern positiv gesehen: Am Freitag ging die DroneShield-Aktie an der australischen Börse bei 4,47 AUD um 5,50 Prozent tiefer aus dem Handel.
Redaktion finanzen.net
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Bildquellen: Droneshield
